Christopeit Vibro 3000 & Vibro 5000

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Immer mehr Fitnessbegeisterte entscheiden sich für den Kauf sogenannter Vibrationsplatten. Vibrationstraining heißt der Trend aus den Fitnessstudios, der auch zu Hause möglich ist! Das Vibrationstraining erlangt immer größerer Beliebtheit und es gibt immer mehr Anbieter von Vibrationsplatten. Wir haben uns von Christopeit Sport mit dem Vibro 3000 und Vibro 5000 gleich zwei Vibrationsplatten herausgesucht und miteinander verglichen. Welche der beiden Vibrationsplatten am besten abgeschnitten hat gibt es im folgenden Beitrag zu lesen. 

Vibrationstraining ist eine inzwischen beliebte und effektive Form des Krafttrainings. Dabei wird eine Vielzahl von Muskelfasen stimuliert, die bei einem herkömmlichen Training nicht beansprucht werden. Die mechanischen Schwingungen der Vibrationsplatte lösen in den Muskeln einen Dehnreflex aus, bei dem der Muskel zunächst gedehnt wird und sich dann wieder zusammenzieht. Das alles passiert automatisch, ohne dass der Anwender sich großartig betätigen muss. Diese dynamischen Übungen, kombiniert mit einer zusätzlichen Bewegung des Trainierenden, sollen das Training auf der Vibrationsplatte noch intensiver machen. Vibrationsplatten haben ihren Ursprung in der Physiotherapie und werden nun auch zum Kampf gegen das Köperfett verwendet. In der Reha werden Vibrationsplatten eingesetzt, um vor allem Muskeln nach Verletzungen wiederaufzubauen. Heute findet man Vibrationsplatten auch in gut ausgestatteten Fitnesscentern und vermehrt im Heimgebrauch. Immer mehr Menschen entscheiden sich für das Heimtraining, da die Nutzung im Fitnessstudio teilweise sehr teuer ist.

Neulinge sollten es mit den Übungsprogrammen nicht übertreiben, denn bei zu hoher Vibration kann unter Umständen Verletzungsgefahr bestehen. Niedrige Frequenzen zwischen 5 und 15 Hz sollten für den Anfang genügen. Untrainierte Anwender sollten Vibrationsplatten vorerst meiden und sich erst einmal in Form bringen. Die ideale Frequenz für den Muskelaufbau liegt bei 30 Hertz, der Frequenz, bei der sich der Muskel reflexartig zusammenzieht. Die senkrechte Vibration stimuliert den Muskel dabei am besten und lässt sich ideal für den Muskelaufbau nutzen. Bei 40 Hz und mehr kann der jeweilige Muskel nicht mehr folgen und entspannt sich. Daher eignen sich diese Frequenzen eher zur Massage und zur Muskeldehnung.

Der Körper wird beim Trainieren mit einer Vibrationsplatte ca. 200% schneller in Form gebracht als beim Training ohne Vibration. Den Effekt kann man meist innerhalb von 10 Minuten spüren. Das Vibrationstraining soll eine höhere Trainingsqualität und mehr Effizienz beim Trainieren erzeugen. Weitere Vorteile der Vibrationsplatten sind laut Medienberichten ein beschleunigter Muskelaufbau der gesamten Muskulatur, wirksame Körperfettverbrennung, schnelle Erholung nach dem Training,  verbesserte Beweglichkeit und Koordination, Aktivierung der Blutzirkulation und Anregung des Stoffwechsels und des Lymphabflusses. Zudem soll das Vibrationstraining den Kreislauf anregen und Stress abbauen. Laut Aussagen mancher Ärzte ist eine Vibrationsplatte nicht geeignet um die Ausdauer zu verbessern. Vielmehr soll das Training mit Vibrationsplatten eher als Ergänzung zum normalen Sportprogramm betrachtet werden.

Vor dem Kauf sollte man sich über folgende technische Eigenschaften informieren: Gewicht, max. zul. Benutzergewicht, Anzahl der Bedienpanel, Größe der Bodenfläche, Motorleistung, Vibrationsart, Vibrationsfrequenz und Amplitude. Zudem gibt es Vibrationsplatten mit und ohne Säule.


 

Die Vibrationsplatten im Vergleich

Die Vibro 5000 ist mit rund 30 kg fast doppelt so schwer wie die Vibro 3000. Das meiste Gewicht steckt dabei in den Bodenplatten. Zudem beinhaltet die Vibro 5000 eine Säule, was bei der Vibro 3000 nicht der Fall ist. Hier gibt es lediglich zwei Seilzüge und man hat einen freien Stand. Bei Vibrationsplatten gilt die Faustregel: Je massiver das gesamte Trainingsgerät ist, desto mehr Gewicht hält es aus. Die Vibro 5000 ist für Personen bis 120 kg geeignet, während die Vibro 3000 sogar Menschen bis 150 kg standhält. Vom Material und der gesamten Verarbeitung her sind beide Vibrationsplatten zu empfehlen. Alle Teile sind wertig und solide verarbeitet.

 

Der Aufbau ist bei beiden Vibrationsplatten ähnlich; Beide haben eine Bodenplatte mit einer jeweiligen rutschfesten Standfläche. Die Vibro 5000 hat zudem noch eine Säule, eine Konsole (Bedienpanel) und den Haltegriff. Die Trainingsfläche der beiden Bodenplatten ist ausreichend groß und bieten genügend Platz, um alle Übungen optimal durchzuführen. Die Vibrationsmotoren sind ein weiterer wichtiger Kritikpunkt vor dem Kauf einer Vibrationsplatte. Eine hochwertige Vibrationsplatte benötigt einen starken Motor, um zu gewährleisten, dass auf jedem Punkt der Trainingsfläche die gleiche Vibration ist. Die Vibro 3000 bietet einen leistungsstarken Motor mit 300 Watt und die Vibro 5000 sogar einen mit 500 Watt! Die Stärke der Motoren ist auch von der Zulassung des maximalen Benutzergewichts abhängig. Erfahrungen zeigen, dass ein Motor unter 100 Watt Nom. Leistung nicht die gewünschten Effekte des Vibrationstrainings erzielt. Beide Vibrationsplatten bieten daher die richtige Relation zwischen Benutzergewicht und Motorleistung.

Kommen wir nun zur Vibrationsart. Viele Hersteller werben mit einer vertikalen, horizontalen, oszillierenden oder 3D Vibrations-Systemen.  Vertikale Systeme haben eine eher starre Vibrationsfläche. Diese bewegt sich von unten nach oben und spricht hauptsächlich Muskelgruppen der transversalen Achse- oder auch Horizontale Achse genannt- an. Bei 3D-Systemen bewegt sich die Vibrationsfläche zusätzlich in der horizontalen Ebene. Bei dieser Variante werden auch die Muskeln stimuliert, die für sagittale Bewegungen benötigt werden. Durch die Möglichkeit der Bewegung in drei Ebenen (daher die Bezeichnung 3D), ist der Trainingseffekt höher als bei vertikalen Systemen.

Bei den oszillierenden Systemen ist die Platte in ihrer Eigenbewegung nicht starr, sondern ermöglicht ein dem Anwender weitere Bewegungen wie Rollen, Nicken und Gieren. Das oszillierende System verspricht somit einen noch besseren Trainingseffekt, als horizontale, vertikale und 3D-Systeme. Vibro 3000 vibriert als einzige oszillierend. Die Vibrationsplatte Vibro 5000 bietet ein vertikales System an. Die Vibro 3000 bietet zudem 20 verschiedene Geschwindigkeitsstufen. Bei der Vibro 5000 sind es sogar 50. Die Amplitude bewegt sich bei beiden Geräten wischen 0-5mm. Somit bieten beide Platten High und Low. Kleinere Abweichungen, z.B. im Rehabilitationsbereich auf 1,5mm sind normal. Weiter geht’s mit der Vibrationsfrequenz. Je nachdem wie intensiv trainiert werden soll muss man hier auf den entsprechenden Bereich achten. Je höher die Frequenz, desto mehr erreichen Anwender eine optimale Massage und Relaxation der Muskulatur. Die Vibro 3000 liegt mit 3-8 Hz in einem etwas niedrigeren Frequenzbereich als die Vibro 5000 mit 4,2 – 14,6 Hz.

Die Vibrationen einer Vibrationsplatte kribbeln nicht nur in den Füßen, sondern sorgen auch für einen Übertrag an Bodenbeläge. Daher sollte vor allem bei Laminatböden und anderen empfindlichen Bodenbelägen besondere Vorsicht gelten. Nicht nur zum Schutz vor Beschädigung, sondern auch vor dem Verrutschen. Um die Weitergabe der Vibrationen am Fußboden und das Verrutschen zu reduzieren eignen sich daher Vibrationsdämpfermatten als perfekte Unterlagen. Der Hersteller bietet diese ebenfalls an. Die Bodenschutzmatte M wäre hierfür bestens geeignet. Dieses kostet derzeit nur rund 38 EUR, bietet zudem einen sehr guten Halt und schützt vor Beschädigungen des Bodens. Zudem dämmt sie Geräusche. Die Matte wiegt 400 Gramm und bietet folgende Abmessungen: Abmessung: ca. L 1200 x B 600 x 3 mm. Zudem gibt es noch Varianten in L und XL, je nachdem wofür es verwendet werden soll. Wir bewerten die Bodenschutzmatten von Christopeit mit gut und empfehlen jedem Käufer eines keinen oder großen Fitnessgerätes wie Heimtrainer, Rudergeräte, Crosstrainer, Ergometer, Vibrationsplatten, Racer Bike, Stepper und andere Fitnessgeräte zum Kauf dieses Produktes. Vor allem wenn das Gerät im Wohn- oder Schlafzimmer aufgestellt werden soll.

Beide Vibrationsplatten machen auch in der Anwendung eine sehr gute Figur! Durch das Vibrieren der Platten werden die Muskeln des Testers so beansprucht, dass sie ständig kontrahieren müssen. Besonders anstrengen muss sich der Testproband dabei nicht. Im Gegenteil, es wirkt auf ihn eher entspannend als anstrengend. Da der ganze Körper schwingt, werden auch fast alle Muskeln zum Kontrahieren angeregt. Von der Geräuschentwicklung her sind ebenfalls beide zu empfehlen. Trotz des sehr leichten Gewichts der Vibro 3000 hat die Vibrationsplatte einen recht festen Stand. Dasselbe gilt für die etwas robustere Vibro 5000. Das Cockpit sticht bei diesem Modell zudem besonders hervor. Beide Produkte sind sehr einfach und gut zu bedienen. Nach dem Training lässt sich vor allem die Vibro 3000 sehr gut vertrauen, doch auch die Vibro 5000 kann, ohne viel Platz wegzunehmen, im heimischen Wohn- oder Schlafzimmer abgestellt werden.

Fazit: Insgesamt sind beide Vibrationsplatten von Christopeit empfehlenswert. Etwas die Nase Vorn hat jedoch aufgrund der Bauweise, der Ausstattung und Funktionen die Vibro 5000. Die Vibrationen waren jedoch bei beiden Platten durchaus angenehm, effektiv und leise zugleich. Beide Produkte haben Ihre Vorteile, es kommt hier immer auf den jeweiligen Bedarf an. Preislich gibt es ebenfalls nichts zu bemängeln. Mit rund 180 EUR ist die Vibro 3000 besonders günstig. Für nur ca. 100 EUR mehr ist bereits die Vibro 5000 zu haben. 

                                                                                                                                                          Bilder: Top-Sports Gilles GmbH
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