PetSafe ScoopFree Original

Eine Katzentoilette einen Monat lang einfach stehen lassen, ohne sie zu säubern? Eine unschöne Vorstellung für viele Katzenbesitzer. Eine sich selbst reinigende Katzentoilette macht dies jedoch möglich, und das ohne, dass dabei stinkende Gerüche entstehen! Die ScoopFree Original Katzentoilette ist ein solches Produkt! Wir haben die selbstreinigende Katzentoilette ausgiebig getestet und teilen heute unser Testergebnis mit.

Wir testen und bewerten die Selbstreinigende Katzentoilette ScoopFree Original und die Silikat-Katzenstreu anhand folgender Kriterien: Materialeigenschaften, Funktion, Bedienbarkeit, Ergiebigkeit, Staubentwicklung, Handhabung, Konsistenz, Geruchsbindung und Preis. Für unseren Test stehen zwei Hauskatzen bereit.

Die Katzentoilette besteht aus drei Haupt-Elementen: Einem Deckel aus Plastik sowie zwei Schalen aus Karton. Der Zusammenbau ist einfach zu bewerkstelligen; Der erste Schritt ist das Einfüllen der Streu in die Pappschale. Man legt den Deckel unter die Schale, um sie robuster und stabiler zu machen, dann öffnet man den Beutel mit der Streu und schüttet es hinein. Silikatstreu ist an sich sehr saugfähig aber für Katzen, die gerne auf ihrer Streu herumkauen oder diese fressen, ist Silikatstreu nicht geeignet, da sie in größeren Mengen giftig ist. Silikatstreu ist beim Wühlen und Kratzen der Katze zudem ziemlich laut. Das könnte, wenn das Katzenklo in der Nähe von Schlaf- oder Wohnzimmer steht, den einen oder anderen Mitbewohner stören. Die Katze würde aufgrund dieser lauten Geräuschkulisse sogar das Katzenklo verweigern und unsauber werden. Nicht so in unserem Falle. Die Streu von PetSafe ist zwar lauter als Streu aus Pflanzenfasern, dafür jedoch nicht zu laut, was auch auf den Untergrund aus Pappe zurückzuführen ist. Die Streu ist zwar hart und grob, es macht aber nicht den Eindruck, dass es unseren beiden Testkatzen an den Pfoten wehtut. Im Gegenteil, sie fühlen sich sofort darin wohl und machen brav ihr Geschäft.

Ein weiterer Nachteil bei Silikatstreu ist die Staubentwicklung. Ob und wie stark Silikatstreu staubt, ist jedoch sehr unterschiedlich und von Marke zu Marke verschieden. In unserem Test ist das Staubverhalten der Streu jedoch sehr gering, allerdings recht man es nach dem Befüllen sehr lange noch. Vor allem in kleinen Räumen. Dieser Geruch legt sich aber mit der Zeit. Grundsätzlich sollte man beim Befüllen von Katzenklos, mit Ausnahme von Streu aus Pflanzenfasern, neben Handschuhen immer einen Mund- und Nasenschutz tragen. Der Grund: Staub von Streu (Vor allem Betonit) enthalten kritischen Partikel, welche ein Länge-Durchmesser-Verhältnis von 3:1 haben, meist nur fünf Mikrometer lang und dabei weniger als drei Mikrometer dick sind. Zudem haben manche Streu Schwermetalle, welche auch mit dem Staub, wenn er eingeatmet wird, in den Atemtrakt von Mensch und Tier gelangen können.

Die Funktionsweise der ScoopFree Katzentoilette ist einfach und benutzerfreundlich gestaltet. Das Katzenklo kombiniert die intensive Adsorptionsfähigkeit von Silikatstreu mit einem einfachen Rechenmechanismus, der Katzenbesitzer von der lästigen Schaufelarbeit befreit. Man kann den Mechanismus sowohl manuell als auch automatisch durchführen. Das automatische Schöpfsystem kehrt die festen Abfälle, quasi wie mit einem breiten Kamm, in ein separates Fach. Es erkennt die Anwesenheit einer Katze in der Katzentoilette und stoppt, wenn es sein muss. Die Pappschale ist mit einer Abfallfalle ausgestattet, in der die festen Abfälle eingeschlossen werden, nachdem die Harke über das Streubett gefahren ist. Sobald man mit dem Hinzufügen von Streu fertig ist, setzt man den Rechenmechanismus über das Fach. Die Magnete unter der Klappe des Abfallbehälters werden an der Pappklappe befestigt, so dass sich der Bereich anheben kann, wenn das Gerät in Betrieb ist.

Der gesamte Mechanismus der Katzentoilette funktioniert im Test reibungslos und bislang gab es auch keinerlei Fehlfunktionen. Sehr schön: Die ScoopFree verwendet einen Katzensensor, um die Anwesenheit einer Katze in der Box zu erkennen. Nach einer 20-minütigen Verzögerung beginnt der Rechen, sich seinen Weg über das Katzenklo zu bahnen, Urin zu verteilen und Kot in die Abfallfalle zu fegen. Wenn eine Katze das Katzenklo während der Verzögerungszeit erneut betritt, wird das Katzenklo für eine weitere 20-minütige Verzögerung zurückgesetzt, um die Sicherheit der Katze zu gewährleisten. Während so viele andere automatische Katzentoiletten störanfällig sind, ist die ScoopFree angenehm leise und gleichmäßig. Jeder Zyklus dauert zudem nur etwas mehr als eine Minute.

Abgesehen von einem leisen Surren klappert der ScoopFree ein wenig, wenn sich die Abfallfalle öffnet und schließt, aber dieses Geräusch ist auf weiter Entfernung fast nicht wahrnehmbar. Zwischen dem Mangel an Wartung und dem minimalen Geräusch vergisst man fast, dass die ScoopFree überhaupt im Haus läuft. Ebenfalls toll ist, dass man jedes Mal, wenn man am Katzenklo vorbeiläuft, sowohl optisch, als auch vom Geruch her, man den Eindruck hat, es wäre frisch hergerichtet!

Da die ScoopFree Katzentoilette Silikatstreu verwendet, ist sie gut darin, sowohl Kot als auch Urin zu dehydrieren. Der Fäkalienfänger hat den Geruch der Fäkalien sehr gut zurückgehalten, aber der Rechenmechanismus hat nicht immer jedes kleine Teilchen aufgefangen. Zudem bleib manchmal etwas Kot am Rechen hängen. Diese beiden Umstände waren jedoch nur selten. In der Regel konnte der Kot der beiden Katzen problemlos in die Schale geschoben und der Urin gebunden werden, ohne zu klumpen. Zudem hält die Streu von PetSafe den Uringeruch sehr gut zurück und Fäkaliengeruch war während des Großteils des Testzeitraums ebenfalls kein Problem.

Die Katzentoilette blieb im Test bei unseren zwei Katzen 12 Tage verwendbar. Die von PetSafe versprochenen 10-15 Tage wurden somit erreicht. Das Entsorgen erweist sich als einfach und schnell. Es muss lediglich der Karton entsorgt werden. Wir empfehlen dennoch, wie eingangs schon erwähnt, das Tragen von Handschuhen und eines Mund-Nasenschutzes, da sich vor allem im Kot von Katzen gesundheitsschädigende Keime befinden können, die über die Haut oder das Einatmen in den Körper gelangen könnten.

Im Test haben wir auch Holz- Cellulose und Betonitstreu anderer Hersteller in der Katzentoilette verwendet. Die ScoopFree Original kam lediglich mit der Streu aus Betonit einigermaßen klar. Bei allen anderen kam es zu Verstopfungen und Verklumpungen. Die besten Ergebnisse erzielten wir mit dem Silikatstreu. Das relativ große Granulat der Streu war sehr aufnahmefähig und die Streusituation extrem gut. Wir empfehlen daher, und weil Betonit aus gesundheitlichen Gründen nicht empfehlenswert ist, die ausschließliche Verwendung des PetSafe Silikatstreu.

Im Vergleich zu anderen Katzentoiletten hat diese Katzentoilette erstaunlich gute Arbeit geleistet, um die Streu zu halten. Unsere Katzen-Probanden hatten keine Probleme, das Katzenklo zu benutzen und haben es sofort angenommen. Sie schienen auch mit der Größe des Kastens zufrieden zu sein, obwohl es insgesamt nicht besonders viel Fläche gibt. Der Vorteil ist jedoch, dass kein geschlossener Deckel vorhanden ist und dennoch kaum Gerüche nach außen treten. Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Katzentoilette ziemlich flach ist und die Katzen nicht viel Platz zum Graben haben, so dass dies vielleicht für viele Katzen eine Umstellung sein wird. In unserem Fall waren die Katzen jedoch sehr zufrieden, obwohl sie vorher anderes gewohnt waren.

Der ganze Spaß hat jedoch auch seinen Preis: Der Kostenpunkt für die ScoopFree Original Katzentoilette liegt aktuell bei rund 180 EUR. Ein Dreierpack Ersatzschale mit Silikat-Katzenstreu kostet momentan rund 55 EUR. Wer nur eine Katze hat braucht die Schale nur einmal im Monat zu wechseln, ergo reicht ein 3er Set für ein viertel Jahr. Hier kämen also jährliche Kosten in Höhe von 220 EUR auf den Katzenbesitzer zu. Im Vergleich zu herkömmlicher Streu und dem häufigen Wechseln ist hier auf das Jahr gesehen preislich kaum ein Unterschied. Der hohe Anschaffungspreis der Katzentoilette zahlt sich ebenfalls aus. Zwar ist materialtechnisch hier keine Relation zu sehen, doch die ausgeklügelte Technik und die Funktionen rechtfertigen wiederum einen höheren Preis als normale Katzentoiletten.

Fazit: Die automatische Katzentoilette PetSafe ScoopFree ist eine zuverlässige und praktische Alternative zu herkömmlichen Katzentoiletten. Sie kombiniert die pflegeleichte Adsorptionskraft von Silikatstreu mit einem Rechenmechanismus, um eine einfache Lösung für die Reinigung der Streu zu bieten. Die Streu selbst ist staubarm und klebt nicht an den Pfoten der Katze. Bei Haushalten mit zwei Katzen muss die Katzentoilette erst nach rund zwei Wochen gereinigt werden. Bei einer Katze sogar erst nach einem Monat! Das Herausfischen von Kot zwischendurch übernimmt die Toilette selbst. Das Produkt ist leise und arbeitet zuverlässig.

Auf unserem Instagram-Account sehen Sie ein kurzes Video von der ScoopFree Katzentoilette im Betrieb

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Kommentare   
+1 # Moonlight 2021-01-27 09:33
I recently got this cat litter box.And read their review.It's both Perfect.
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