ROBWAY W3 Hoverboard

Das Hoverboard kennt man eigentlich nur aus den Zurück in die Zukunft Filmen. Das „Schwebebrett“ wurde jedoch bislang leider noch nicht massentauglich gemacht. Dennoch hat sich der Begriff für die Self-Balance-Scooter durchgesetzt. Diese schwebt war nicht, doch es bietet einem das Gefühl. Dies haben auch wir im Test erlebt und haben dabei das ROBWAY W3 Hoverboard ausgiebig getestet. Ob wir mit dem Produkt zufrieden waren, das zeigt der folgende Testbericht.

Beim Hersteller des ROBWAY W3 handelt es sich um die MIWEBA GMBH aus Breitengüßbach. Der deutsche Händler ist auf seiner Website äußerst transparent und bietet jede Menge Informationen über sich und die betriebenen Hoverboards wie auch das ROBWAY W3. Verstecken braucht er sich dabk der vielen positiven Bewertungen auf Plattformen wie Ebay oder Amazon sowie Medienberichten auf ProSieben, RTL und anderen ebenfalls nicht. Erstmals haben wir im Jahr 2012 mit dem damals aus dem TV bekannten Solowheel über ein Self-Balance-Board berichtet. Damals war die Technik noch relativ neu und unausgereift, was man bei unserem heutigen Testkandidaten nicht behaupten kann. Hier steckt jede Menge High-Tech drin.

Wir testen und bewerten das Self-Balance-Board anhand folgender Kriterien: Materialeigenschaften, Funktion/Leistung und Handhabung. Das ROBWAY W3 Hoverboard kommt mit einer ausführlichen Bedienungsanleitung und einem Ladekabel ins Haus. Außerdem gehört zum Lieferumfang auch noch eine praktische Tasche zum leichten Transport des ROBWAY. Das W3 ist vollständig verbaut und ist sofort betriebsbereit. Dennoch wird empfohlen, das W3 vor dem ersten Benutzen erst einmal vollständig aufzuladen, was wir ebenfalls machen. Dies dauert im Test nur rund 2 Stunden.  Nach dem ersten Anschalten ertönt eine laute Melodie und verschiedene LED leuchten auf, welche u.a. über den Ladezustand Auskunft geben. Angetrieben wird das Hoverboard durch einen 800 Watt antrieb, welcher durch einen Lithium- Ionen Akku mit Samsung Zellen betrieben wird.

Meldungen von brennenden Hoverboards machen öfters mal die Runde. Dabei handelt es sich jedoch meistens um minderwertige Massenprodukte oder richtige CE oder GS-Kennzeichnung.  Das ROBWAY W3 wird zwar auch in China hergestellt, doch es weist jedoch ein gültiges CE-Zertifikat auf, was bedeutet, dass das W3 die EU-Sicherheitsrichtlinie erfüllt. Im Bereich der Hoverboards eine Seltenheit, da vor allem hier auch mal gerne gefälschte CE-Zeichen gesetzt werden. Um eine optimale Leistung zur gleichzeitigen bestmöglichen Sicherheit gewährleisten zu können, nutzten ROBWAY Hoverboards zudem nur hochwertige elektronische Komponenten von namhaften Herstellern wie SAMSUNG. Dadurch bietet jedes einzelne der ROBWAY-W3-Modelle 800 Watt mit 36V und 4,0 AH. Verzichten Sie daher bestenfalls auf Hoverboards von No-Name-Marken mit qualitativ minderwertigen Materialien und dessen Leistungen unter 800 Watt liegen. Mit dem ROBWAY W3 erhalten Sie laut Hersteller ein vielfach genutztes und bewährtes Markenprodukt nach deutschen Qualitätsstandards. Als deutscher Händler bietet MIWEBA deinen Kunden zudem die volle Gewährleistung, ein Widerrufsrecht und einen Kundendienst. Diese Dinge hat man bei Bestellungen aus dem Ausland meist nicht.

Um eine sichere Fahrt zu gewährleisten müssen zunächst auch wir die Gebrauchsanleitung lesen. Bei dem ganzen Spaß dürfen die Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Unsachgemäße Anwendung können schlimme Verletzungen zur Folge haben. Wann immer man mit einem solchen fahrbaren Gerät unterwegs ist, besteht Verletzungsgefahr durch Kontrollverlust, Kollisionen, Stürze oder ähnlichem, daher empfehlen wir erst einmal sorgfältig das Handbuch zu lesen und alle Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Das Minimalgewicht des Fahrers liegt bei 30 kg und das maximale Gewicht bei 120 kg. 

Gestartet wird am unteren Knopf gegenüber dem Steckplatz für das Ladekabel. Das ROBWAY W3 von Miweba stabilisiert sich beim Start selbst. Dadurch wird das Aufsteigen vereinfacht und die Selbststabilisierung des Boards bringt einen Zugewinn an Sicherheit. Dennoch ist das Auf- und Absteigen nicht ganz risikolos. Wer sich zu schnell oder ruckartig bewegt, der wird bemerken, dass es sich schneller als gewollt wegbewegt. Auch im Test müssen wir uns erst einmal vorsichtig herantasten, bis wir mit dem Wechselspiel klarkommen und gelernt haben, wie sich das Reaktionsvermögen des Hoverboards verhält.  Anwender brauchen ein gutes Gleichgewichtsgefühl und sollten ein gewisses Maß an Sportlichkeit aufweisen. Wer bereits Skateboard-Erfahrung hat, der hat einen gewissen Lernvorteil.

Nach einigen Fahrübungen schaffen wir im Test bereits unsere ersten Runden und bemerken ein angenehmes und relativ konstantes Fahrgefühl. Beim Fahren muss jedoch stets auf die richtigen Fußpositionen und Haltungen geachtet werden. Eine Abweichung und das Board fährt ruckartig in die eine oder andere Richtung. Ist einmal der Dreh raus macht das Fahren auf dem Self-Balance-Board durchaus Freude und bietet auch dank der 10 Zoll großen Luftreifen mit sehr gutem Profil ein angenehmes Fahrgefühl. Dank der 2 x 400 Watt Motoren erreicht man eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 15 km/h und überwindet Steigungen von ca. 15 Grad. Der ROBWAY W3 zeichnet sich zudem durch einen geringen Energieverbrauch und seinen besonders leisen Antrieb aus.

Wer möchte kann sich zudem die ROBWAY-App laden. Diese zeigt mitunter wichtige Werte wie die Geschwindigkeit, Akkustand, Temperatur & Gesamtkilometer an. Durch die vielseitigen Individualisierungseinstellungen können Anwender folgende Parameter & Empfindlichkeiten auf Ihre Vorlieben einstellen und programmieren: Höchstgeschwindigkeit, Antriebskraft, Lenkempfindlichkeit und Ruhemodus. Zudem hilft eine Selbstdiagnosefunktion, mögliche Fehler am Board zu erkennen. Im Test funktionierten die App-Anbindung und Benutzung jedoch nicht immer einwandfrei und wir raten davon ab, diese während der Fahrt zu verwenden, da andernfalls die Konzentration wegfällt und der Benutzer hinfallen könnte.

Zudem sollten gerade ungeübte immer eine passende Schutzausrüstung tragen, zu welcher unbedingt ein Helm, Hand,- Knie- und Ellenbogenschützer zählen. Natürlich darf man- wie schon beim Fahrradfahren lernen- nicht gleich auf der Straße fahren. Daher empfiehlt sich ein großer Hof oder ein weitläufiger, sicherer Platz, frei von jeglichem Verkehr. Auch sollte anfangs eine weitere Person zur Unterstützung dabei sein. Das W3 hat Luftreifen, was in diesem Falle ebenfalls eine tolle Sache ist. Der optimalste Reifendruck aus der Bedienungsanleitung sollte eigehalten werden. Dabei ist zu beachten; je niedriger der Druck, desto komfortabler wird das Fahren auf dem Hoverboard. Zu niedrig darf der Luftdruck auch nicht sein, denn das kann zu Schäden am Reifen und der Felge führen.

Sehr schön: Dank Bluetooth-Anbindung können wir im Test sogar unser Smartphone direkt mit dem Board verbinden und dann Musik während der Fahrt laufen lassen. Auch optisch ist das ROBWAY W3 ganz weit vorne. LED-Scheinwerfer und Zwei LED-Bänder rechts und links über den Reifen ziehen alle Blicke auf sich und sorgen auch im Dunkeln für eine gute Sichtbarkeit. Die Laufzeit des W3 beträgt ca. 15-20 km. Es ist faktisch nicht möglich eine genaue Reichweitenangabe zu machen, da diese von vielen Faktoren abhängig ist, wie z.B. dem Roll- und Luftwiderstand, dem Gewicht des Fahrers, der Steigung, der Temperatur, bei Volllastfahrten, etc.

Fazit: Das ROBWAY W3 Hoverboard ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein ordentlichen Self-Balance-Board zu sein hat und wird von einem Hersteller mit sehr guter Reputation und langjähriger Erfahrung abgerundet. Bis auf ein paar Probleme mit der App haben wir anhand unserer Testergebnisse nichts zu bemängeln. Das W3 erwies sich im Test als souverän, leistungsstark und ausdauerfähig. Zudem bietet es nützliche Extras und eine lange Reichweite.

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