2018 – Was sich ändert

Das Jahr 2017 ist zu Ende und im Jahr 2018 treten wieder viele Änderungen in Kraft. Manche davon bringen bares Geld. Welche das sind, und was sich zu Gunsten von Verbrauchern ändert, das verraten wir im folgenden Beitrag.

 

 

 

Streaming im EU Ausland

Ab dem 20. März kann auch im europäischen Ausland gestreamt werden, da das Geo-Blocking aufgehoben wird. Netflix und Co. können Nutzer also künftig auch im Urlaub genießen, ohne den Satz: “Dieser Inhalt ist in Ihrem Land nicht verfügbar.“

KFZ-Steuer

Im September diesen Jahres soll die KFZ-Steuer angehoben werden. Allerdings nur bei Neuwagen. Wer also plant sich ein neues Auto zu-zulegen, der sollte das lieber vor dem 1. September machen. Ab dann gibt es nämlich einen neuen Abgas-Test und der wird bei Neuwagen höher besteuert. Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich aber nichts.

Rentenversicherung

Das dickste Geschenk bekommen die Rentner. Im Sommer 2018 stei-gen die Renten um 3%. Und das obwohl die Beiträge zur Rentenversicherung sinken. Gute Nachrichten also auch für die Arbeitnehmer. Zwar sinken die Beiträge nur um 0.1%, aber bei einem Bruttolohn von 3000 EUR hat man am Jahresende dann doch 18 EUR mehr im Geldbeutel.

Kindergeld

Auch Familien können sich freuen! Pro Kind gibt es in diesem Jahr 2 EUR mehr Kindergeld im Monat. Macht bei zwei Kindern 48 EUR am Jahresende. Allerdings kann das Kindergeld künftig nur noch rückwirkend für sechs Monate bean-tragt werden, und nicht mehr für mehrere Jahre.

Arbeitslosengeld II

Der Hartz4-Satz erhöht sich: Alleinstehende bekommen pro Monat 7 EUR mehr. Bedeutet für Bedürftige 84 EUR mehr im Jahr.

Einkommensteuer

Der Grundfreibetrag steigt von 8.820 EUR auf 9.000 EUR. Bei Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 18.000 EUR. Erst ab dieser Summe muss das Einkommen versteuert werden.

Kreditkartengebühr

Außerdem fallen Kreditkartengebühren bei Online-Einkäufen weg. Ein neues EU-Gesetz, welches am 13. Januar in Kraft tritt, verbietet diese Gebühren zukünftig. 

Schnellüberweisung

Mit dem sogenannten Instant Payment soll es ab November 2018 möglich sein, Echtzeit-Überweisungen in der Eurozone zu tätigen. Innerhalb von Sekunden sollen Verbraucher ab kommenden Jahr Geld einer anderen Partei zuschreiben können, auch an Sonn- und Feier-tagen. Allerdings sind Banken nicht verpflichtet, die Überweisung in Echtzeit anzubieten.

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