Senseo Switch

Viele Kaffeegenießer stehen vor dem Kauf einer neuen Maschine vor der Entscheidung, eine Kaffeefilter- oder Padmaschine auszuwählen. Wie wäre es denn mit beiden Varianten in einem Produkt? Das bietet der Hersteller Philips mit der Senseo Switch seinen Kunden tatsächlich an. Das Produkt ist zwar nicht mehr ganz so neu, dafür immer noch heiß begehrt. Wir präsentieren heute, nach rund 6 Monaten Testzeitraum, das Ergebnis.

Wir haben die Senseo Switch anhand folgender Kriterien bewertet: Handhabung, Funktion, Ausstattung und sensorische Beurteilung. Als Lieferumfang gibt es neben der Kaffeemaschine noch folgende Produkte: Thermokanne, Filterhalter, Deckel, Messlöffel, Abtropfschale, Padhalter für 1 Tasse, Padhalter für 2 Tassen, Bedienungsanleitung. Somit bekommt die Ausstattung im Test erste Pluspunkte.

Mit ihrer schlanken Form und den geringen Maßen von 15 x 40 x 27 cm (B, L, H) passt die Senseo Switch gut auf die Küchenarbeitsplatte. Zudem ist sie mit rund 3 kg weder zu leicht noch zu schwer und rutscht nicht ungewollt hin und her. Das Netzkabel ist mit rund 80 cm etwas zu kurz bemessen. Die Thermoskanne ist aus Edelstahl und für bis zu acht 125 ml Tassen Filterkaffee geeignet. Dank des 1 Liter großen Fassungsvermögens des Wassertanks, können mit einer Befüllung somit auch nur maximal acht Tassen zubereitet werden. In den Filterhalter passen Kaffeefilter der Größe 102 hinein. Die Funktionsweise ist, wie der Name schon sagt, wechselbar! Im Grunde fungiert ein Produkt als Basis für zwei Varianten: Filter- & Padkaffee.

      

Vor dem Start muss natürlich erst einmal genügend Wasser in den Tank sowie wahlweise ein oder zwei Kaffeepads oder Kaffeepulver befüllt werden. Als Kaffeepads können wahlweise die Philips eigenen Senseo Sorten oder Pads von vielen anderen Supermärkten oder Discountern verwendet werden. Der Betrieb funktioniert ganz einfach auf Knopfdruck! Bei der Bedienung kann man nicht viel falsch machen: Deckel hoch, Halterung für ein oder zwei Pads einstecken, Pads hinein und schon geht es los! Allerdings klemmt es beim Zuklappen des Deckels im Test hin und wieder, vor allem wenn die Pads nicht richtig positioniert werden. Die Elemente zeigen an, ob man Filterkaffee, eine oder zwei Tassen Kaffeepads nehmen möchte.

Das Zubereiten von Padkaffee verläuft im Test recht schnell. Für das Aufheizen benötigt die Senseo Switch im Test eine Minute und 11 Sekunden. Der Brühvorgang für eine Kaffeetasse dauert nur 24 Sekunden. Bei zwei Tassen sind es etwa sechs Sekunden mehr. Während des Zubereitens spritzt es ab und zu an das Gehäuse, was vor allem bei unserer weißen Maschine auffällt. Die Betriebslautstärke empfinden die Tester als angenehm. Die Menge für eine Tasse entspricht 125 ml. Bei der Funktion mit zwei Tassen gibt es doppelt so viel Flüssigkeit. Wer also eine große Tasse ganz mit Kaffee befüllen möchte, der benötigt immer Stufe 2. Die Crema ist für eine Kaffepadmaschine in Ordnung, jedoch natürlich nicht so feinporig und flexibel wie mit einem Kaffeevollautomaten.

  

Weiter geht’s mit dem Normalkaffee-Modus. Bis zum finalen Erhitzen benötigt die Switch im Test in etwa dieselbe Zeit wie bei den Pads. Bis die Kanne mit rund 7 Liter Kaffee befüllt wird vergehen im Test rund 6 Minuten. Während des gesamten Brühvorgangs ertönen etwas unschöne Pumpgeräusche in einem Intervall von wenigen Sekunden. Die Lautstärke hat sich zudem etwas erhöht. Nach Ende des Brühvorgangs erreicht der Kaffee fast 90° Celsius und ist im Test nach 3 Stunden immer noch rund 70 Grad heiß. Selbst nach 6 Stunden bewegt sich die Temperatur immer noch im Bereich von 50°. Das Aroma bleibt in der fest verschlossenen Thermoskanne gut erhalten. Dank des optimal abgeschirmten Edelstahlgehäuses bleibt außen immer alles schön kühl. Beim Ausgießen kleckert es hin und wieder etwas, und der Kaffee läuft am Gehäuse hinunter. Geschmacklich gibt es an den beiden Kaffeevarianten nichts auszusetzen!

Alle Sorten schmecken unseren Probanden gut. Hier kommt es natürlich auch immer auf die jeweiligen Kaffeesorten und die eigenen Vorzüge an. Seitens der Maschine ist für das sensorische Ergebnis jedoch alles in bester Ordnung. Mit einer Tankladung können im Test bis zu 8 kleine Kaffeetassen (125 ml) oder 4 große Tassen (250 ml) zubereitet werden. Für Vieltrinker und wenn Besuch kommt etwas wenig, dafür lässt sich das Wasser schnell und einfach nachfüllen. Für Normaltrinker, die die Senseo Switch hauptsächlich für sich alleine benutzen, reicht die Menge völlig aus. Die Reinigung der einzelnen Teile und der Thermoskanne verläuft problemlos und zügig! Sehr schön: Verbrauchte Pads können einfach über den Biomüllbehälter oder Komposter entsorgt werden.

Fazit: Für rund 80 EUR ist die Senseo Switch zurzeit erhältlich.  Ein durchaus angemessener Preis für diese 2-in-1 Kaffeemaschine. Im Test lief zwar nicht alles reibungslos ab, dafür bewies die Switch Ausdauervermögen! Selbst nach über 6 Monaten Test läuft buchstäblich noch alles so gut wie am Anfang. Ein großer Vorteil in der Filtervariante ist die besonders gute Thermoskanne. Hierin bleibt der Kaffee sehr lange warm.   

Alle Kommentare werden vorab intern geprüft. Beiträge die gegen gesetzliche Bestimmungen verstossen werden nicht veröffentlicht. Links zu externen Websites werden nur in Ausnahmefällen veröffentlicht. Ihre E-Mail Adresse bleibt für die Öffentlichkeit unsichtbar. Es wird zu Ihrem Beitrag lediglich der Name (Vorname oder Pseudonym genügt) veröffentlicht. Des Weiteren gelten unsere Datenschutzbedingungen.


Sicherheitscode
Aktualisieren

Contentempfehlungen & Anzeigen

Neueste Kommentare

  • nightcrawler
    Zu der Zitronensäure auch noch micropur oder aquaclean aus dem schiffszubehör zugeben, gibts auch als ...

    Weiterlesen...

     
  • Methusalem
    Saugleistung ist sehr gut, aber der Griff ist unpraktisch (zu dick, man hat das Gefühl mam hält ...

    Weiterlesen...