Solowheel im Test

Einfach nur Sport war gestern, der neue Trend ist: Funsport! Ob Waveboard, E-Scooter oder elektrisches Einrad, es kommen immer neue Funsportgeräte auf den Markt und jeder Käufer will dabei meistens nur eins: Den ultimativen Fahrspaß.  Wer unterwegs vor allem Aufmerksamkeit will, liegt mit unserem heutigen Testkandidat, dem Solowheel, genau richtig. Wir haben das beliebte Moving Gadget getestet und zeigen ob sich die Anschaffung lohnt.

 

Lieferumfang und technische Daten

Ganz schön schwer ist das kleine Paket, worin sich unser Test Rad befindet. Kein Wunder, haben wir es doch hier mit einem motorisierten Einrad zutun. Auch wenn es wie Guss aussieht, ist das Gehäuse dennoch aus Plastik. Zum Glück, denn sonst wäre es noch schwerer. Unsere Waage zeigt 11,8 kg an. Insgesamt wirkt das Gerät sehr robust und wertig. Dank des breiten Tragegriffs und der schmalen Form, lässt sich das Solowheel auch gut von A nach B tragen. Rechs und links sehen wir die Beinpolster aus Gummi. Diese sollen bewirken, dass einem das Einrad nicht während der Fahrt buchstäblich unter den Füßen wegrutscht.

Die Trittbretter sind aus Metall und lassen sich in einem 90° Winkel bewegen. Der An/Ausschalter, die Batterieanzeige und der Ladeanschluss befinden sich oben neben dem Tragegriff. Beim Reifen handelt es sich um einen 16"40X5,3cm Luftreifen. Dieser kann bis maximal 3.1 Bar aufgepumpt werden.  Als Lieferumfang gibt es noch ein 100-240 VAC Ladegerät, eine Bedienungsanleitung, ein Lernvideo auf DVD und ein Band.

Hinter dem ansprechenden Design befindet sich Spitzentechnologie! Gyrosensoren sorgen im Solowheel für die Balance beim stehen und fahren. Sobald der Fahrer sich nach vorne lehnt, fährt das Gerät los. Zur Seite hin gibt es keine Hilfe, hier muss der Anwender selbst ausbalancieren. Gebremst wird durch leichtes Kippen nach hinten. Auch rückwärts kann das Solowheel fahren. Gelenkt wird ebenfalls durch Lehnen nach links oder rechts.

Mit den Maßen: 46x54x18 cm ist das Solowheel kaum größer als eine Aktentasche. Das maximal zugelassene Körpergewicht darf 113 kg nicht überschreiten. Die Höchstgeschwindigkeit des Solowheels beträgt 16 km/h. Getankt wird an der Steckdose! Im Solowheel arbeitet eine hochqualitative LiFePO4 (A123) 39 V Batterie, welche in nur 2 Stunden aufgeladen ist. Die Akku-Laufzeit beträgt -abhängig von Geschwindigkeit und Gewicht- ca. 2 Stunden. Die Batterielebensdauer beträgt laut Hersteller über 1000 Aufladungen.

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Bevor es los geht

Safety first! Um eine sichere Fahrt zu gewährleisten müssen auch wir zunächst die Gebrauchsanleitung lesen. Bei dem ganzen Spaß dürfen die Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Unsachgemäße Anwendung können schlimme Verletzungen zur Folge haben. Wann immer man mit einem solchen fahrbaren Gerät unterwegs ist, besteht Verletzungsgefahr durch Kontrollverlust, Kollisionen, Stürze oder ähnlichem, daher empfehlen wir erst einmal sorgfältig das Handbuch zu lesen und alle Sicherheitsmaßnahmen wie eine Schutzausrüstung (Helm, Knieschützer, etc.) Vor dem Gebrauch muss auch die Batterieladung überprüft werden.

Zudem sollte sichergestellt werden, dass keine Bauteile am Gerät locker oder defekt sind.Und natürlich darf man- wie schon beim Fahrradfahren lernen- nicht gleich auf der Straße fahren. Daher empfiehlt sich ein großer Hof oder ein weitläufiger, sicherer Platz, frei von jeglichem Verkehr. Und es sollte eine weitere Person zur Unterstützung dabei sein. Der optimalste Reifendruck liegt hier bei 2,4 Bar. Je niedriger der Druck, desto komfortabler wird das Fahren auf dem Solowheel. Zu niedrig darf der Luftdruck auch nicht sein, denn das kann zu Schäden am Reifen und der Felge führen.

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Das Solowheel auf Testfahrt

Aufsteigen und los geht’s! Ganz so einfach ist es nicht. Das musste zumindest unser Tester feststellen, denn anfangs steht dieser noch recht unsicher auf dem Solowheel. Dafür stellt sich unser Proband erst auf die rechte Fußplattform und versucht dann das andere Bein nachzuziehen, sich auszubalancieren und nach vorne zu lehnen, damit das Solowheel in Fahrt kommt. Was der Tester vermisst ist definitiv eine Lenkstange und ein zweites Rad. So fühlt man sich einfach sicherer. Mit ein wenig Übung klappt es jedoch immer besser und unser Proband hat plötzlich richtig Gefallen am Solowheel. Hindernisse wie kleine Kanten sind für das Solowheel kein Problem. Ob hoch oder runter, mit dem richtigen Schwung und Gleichgewichtsgefühl gibt es eine heitere „Berg und Talfahrt“. Doch auch hier gibt es Grenzen! Hohe Treppen können wir im Test nicht mit dem elektrischen Einrad befahren. Hier muss abgestiegen und getragen werden.

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Kommentare   

+2 # Julia 2014-09-15 20:08
Vielen Dank für diesen ausführlichen Test. :)
Leider für mich doch etwas kostspielig. Könnt ihr auch mal den Monowheel testen? Er scheint von den Herstellerangaben noch besser zu sein und ist auch günstiger.
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+2 # Funsportler 2013-01-02 12:08
zitiere Sven:
Endlich mal ein ausführlicher Test über das Solowheel! Könnt ihr auch mal einen Segway testen?


Oh ja, das Segway x2 zum Beispiel.
Antworten
+1 # May 2012-12-29 14:57
Ich bin ganz Sven`s Meinung :-)
Antworten
+4 # Sven 2012-12-29 01:01
Endlich mal ein ausführlicher Test über das Solowheel! Könnt ihr auch mal einen Segway testen?
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