Warum E-Autos, wenn es umweltfreundlicher geht?

Beitragsseiten

Herstellung auf Kosten von Mensch und Natur

Die Herstellung von E-Autos basiert zu großen Teilen auf wertvollen und seltenen Rohstoffen wie Lithium und Kobalt. Zwar findet man diese auch vermehrt in normalen PKW, doch längst nicht in dieser Menge. Das größte Problem ist der Akkumulator, sprich der Akku, der den Elektromotor antreibt. Für den Bau von Akkus wird u.a. Kobalt benötigt. Dies gilt für Smartphone Akkus, Autobatterien und alle anderen Lithium-Ionen Akkus weltweit. Die bekanntesten Kobalt-Reserven betragen 25 Millionen Tonnen. Die größten Erzlagerstätten befinden sich in der Demokratischen Republik Kongo und in Sambia. Kobalt zählt offiziell nicht zu den Konfliktmineralien (Coltan, Zinn, Wolfram, Gold) dazu.

Leider wird Kobalt vielen Medienberichten zufolge vor allem in der Demokratischen Republik Kongo mitunter durch Kinderarbeit und unter äußerst schlimmen Arbeitsbedingungen gewonnen. Beim Abbau werden laut Amnesty International Kinderrechte verletzt – auch durch deutsche Konzerne! Führende Großkonzerne, darunter auch deutsche Autokonzerne, profitieren nach Angaben von Amnesty International von Kinderarbeit. Ferner würden in den Kobalt-Minen des afrikanischen Landes, aus denen laut Amnesty mehr als die Hälfte des weltweiten Kobaltbedarfs gedeckt wird, schon Kinder im Alter von sieben Jahren arbeiten. Wollen wir so etwas buchstäblich in Kauf nehmen?

Ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt, dass Elektronik- und Autohersteller ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten bei der Kontrolle der Kobalt-Lieferketten weiterhin vernachlässigen. Regierungen sollten „verbindliche Regeln für Konzerne festlegen, um Missstände zu beheben“. Es mangele noch immer an Transparenz und dem Willen, die Produktionswege und Herkunft der benötigten Rohstoffe zu überprüfen. „Heute müssen wir feststellen, dass Unternehmen wie Apple, Samsung oder auch BMW die Kontrollen über die  Kobalt-Lieferketten zwar verbessert haben, aber noch weit davon entfernt sind, lückenlos zu prüfen“, sagt Mathias John, Experte für Wirtschaft und Menschenrechte bei Amnesty International in Deutschland. „Es mangelt bei allen Unternehmen an Transparenz. Deshalb besteht die Gefahr, dass der Käufer eines Smartphones, Laptops oder E-Autos unwissentlich Kinderarbeit fördert“, sagt John.

Haltbarkeit und Entsorgung des Akkus

Ein weiteres Manko ist die Akkuausdauer und Haltbarkeit im Winter! Akku-Hersteller garantieren derzeit Laufleistungen zwischen 100.000 und rund 200.000 Kilometern. Experten geben die Lebensdauer bisheriger Akkus in E-Autos mit zurzeit acht bis zehn Jahren und 500 bis 1.000 Ladezyklen an. Allerdings hängt diese Prognose stark von den äußeren Bedingungen ab. Zum Beispiel altert ein ausgekühlter Akku beim Laden schneller und kann nur eine reduzierte Energiemenge aufnehmen. Die Temperatur spielt daher beim Lagern des Akkus eine große Rolle. Da dieser sich permanent im Elektroauto befindet und viele Fahrer ihren PKW am Bürgersteig parken, sind diese im Winter Minustemperaturen ausgesetzt. Eine Garage ist für E-Auto Besitzer im Winter also nahezu unverzichtbar.

Außerdem muss die Batterie nicht „nur“ für den Antrieb sorgen, sondern in der Winterzeit neben der Lichtanlage auch noch die Heckscheiben-Heizung, das Frontscheiben-Gebläse und vor allem die Heizung mit Strom versorgen. Für letztere kommt diese Energie nicht überwiegend aus der Abwärme des Verbrennungsmotors, sondern einzig aus der Antriebsbatterie. Dadurch wird die Reichweite im Winter erheblich gemindert. Zudem trägt diese Überbelastung zur allgemeinen Reduzierung der Lebenserwartung bei. Im Sommer dagegen nimmt die Klimaanlage Strom auf!

Bei einer ordentlichen Entsorgung des Akkumulators könnte dieser zum Beispiel als Stromspeicher von Heim-Solaranlagen weiterverwendet werden. 25 bis 30 Prozent des in Europa anfallenden Elektronikschrotts werden nach Schätzung der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (Acatech) jedoch illegal exportiert. Dieser landet meistens in Afrika und wird u.a. von Kindern und unter menschenunwürdigen Bedingungen verbrannt. Diese in die Umwelt abgelassenen Dämpfe stellen pro Tag eine weitaus schlimmere Belastung dar als ein Dieselfahrzeug in seinem ganzen Leben verursacht. Zudem sind die giftigen Dämpfe für die afrikanischen Arbeiter eine erhebliche Gesundheitsgefährdung.  

Gesundheitsgefahren auch für E-Auto Insassen

Zwar entsteht in der Innenstadt durch die nichtvorhandenen Abgase der Elektrofahrzeuge in der Umwelt kein Smog, dafür kommt es im Fahrerraum zu einer hohen und konzentrierten Form von Elektrosmog! Dies ist das Ergebnis von Messungen der Universität Mainz, deren Resultate im Oktober 2017 von RTL veröffentlicht wurden. Diese besagen, wie sehr sich Autoelektronik auf den menschlichen Körper auswirkt. Bis zu 4 km Kabel wird in aktuellen PKW (auch in einem Auto mit Verbrennungsmotor) verarbeitet. Ebenso durch die moderne Bauweise der Autos bleibt ein Großteil der elektrischen Strahlung im Innenraum und wirkt sich, dem RTL Bericht zufolge, auf den menschlichen Körper aus. Displays gibt es nun sogar schon in doppelter Form: einmal als Zentrale und als digitaler Tacho. 

Die erhöhten Strahlenwerte durch die Kombination aus Bluetooth, WLAN und Handy können sich laut Dr. Diana Henz auf die Konzentration und die allgemeine Fahrtauglichkeit auswirken. Zudem haben Displays auf die Augen, gerade im Dunklen, eine anstrengende Wirkung. Bei langen Nachtfahrten ein Sicherheitsrisiko! Die bedenklichsten Strahlenwert-Ergebnisse ergab die Studie bei den Elektrofahrzeugen. Der Grund dafür ist vor allem der verbaute Akkumulator. Die große Batterie gibt erzeugt extrem hohes elektromagnetisches Feld.

Das erkennt auch Harry Roos, ausgebildeter Berater gemäß des TÜV-SÜD zertifizierten Qualitätsmanagements (Z-R-Nr. 12 100 38247 TMS) der Gabriel-Tech GmbH aus Kelkheim im Taunus. Roos hat während einer Testfahrt eines Luxus Elektroautos das elektromagnetische Wechselfeld gemessen. Das Ergebnis ist schockierend: über 2000 Nanotesla (nT)! Das zum gleichnamigen Elektroauto Hersteller passende Wort Tesla (T) ist eine abgeleitete SI-Maßeinheit für die magnetische Flussdichte. In den Bereichen 10−10 bis 10−8 spricht man von Nanotesla.

Magnetische Wechselfelder >500 nT bedürfen laut des Instituts für Baubiologie + Ökologie IBN „konsequenter und kurzfristiger“ Sanierung. In diesem Niederfrequenzbereich werden teilweise internationale Richtwerte und Empfehlungen für Innenräume und Arbeitsplätze überschritten. Laut WHO sei alles, was sich über 400 nT bewegt, potentiell krebserregend! Eine Studie der amerikanischen Umweltbehörde EPA besagt, dass Menschen, die elektromagnetischen Feldern aus Stromleitungen oder Haushaltsgeräten ausgesetzt sind, mit höherer Wahrscheinlichkeit an Krebs oder degenerativen Hirnleiden erkranken als hiervon unbelastete Personen. Für diese Untersuchung sammelten elf führende Strahlenschutzexperten neun Jahre lang Daten und empfehlen sogar den Grenzwert von nur 200 Nanotesla.

Das Ergebnis mit über 2000 nT ist somit äußerst bedenklich! Nicht auszudenken, was diese Strahlenwerte für Insassen, vor allem für schwangere Frauen und Kleinkinder, bedeuten. So lange es hier also keine offiziellen, belegbaren Entwarnungen gibt, sind alle Käufer von Elektroautos sozusagen Testprobanden, welche sich diesen Strahlen aussetzen. Diese Tests sind möglicherweise sogar weitaus schlimmer als die kürzlich aufgedeckten Stickstoff-Tests an Menschen. Vermutlich werden erst in 10 oder 20 Jahren Studien einen Zusammenhang zwischen E-Autos mit einer Zunahme von Krankheiten bestätigen.

Durch die erhöhte Dauerbelastung von Elektrosmog kann es u.a. zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Reizbarkeit kommen. Zudem kann es passieren, dass Insassen schlechter schlafen, was sich gerade bei Pendlern negativ auf das gesamte Fahrverhalten auswirken kann. Diese Spirale könnte dazu beitragen, dass die ....

 

Den kompletten Bericht gibt es in unserer Magazin-Ausgabe 02/2018 zu lesen. Sie können das Magazin  

jetzt für 2,00 EUR kaufen. ZahlungsmöglichkeitenPayPal oder Sofortüberweisung.      Neuregistrierte Benutzer erhalten den ersten Magazin-Download kostenlos.**                                                                     

 
2. Ausgabe 2018
Für neu registrierte Nutzer kostenlos!
2.00 EUR
inkl. 19 % MwSt.
 

Aktion: Jetzt kostenlos registrieren und den ersten Artikel gratis downloaden*!

 
**Als neuregistrierter Nutzer erhalten Sie die ersten Download einer Magazin-, Sonder- oder Einzelartikelausgabe gratis. Nennen Sie uns daher nach der Registrierung einfach in einer E-Mail Ihren Benutzernamen und Artikel um den es geht, wir senden Ihnen einen Download-Code zu. Bei Manipulation entfällt das Recht auf einen Gratis-Download. Diese Aktion ist nur für begrenzte Zeit verfügbar.

 

 

Bilder: Amnesty International und Afrewatch

 

 

Kommentar schreiben


Anzeigen