Garden Feelings Elektro-Laubsauger

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Wir testen und bewerten den Elektro-Laubsauger anhand folgender Testkriterien: Leistung (Saug- und Blasmodus), Funktionen, Materialeigenschaften, Bedienbarkeit und Umwelteigenschaften. 

Der Elektro-Laubsauger von Einhell im Test

Der Aufbau gelingt uns im Test auch ohne Bedienungsanleitung einfach und schnell. Im Grunde sogar besser als mit, denn die Anleitung ist unseres Erachtens etwas umständlich gestaltet und wenig leserfreundlich. Beim Aufbau hat man die Wahl zwischen der Saug- und Blasvariante. Der Wechsel zwischen beiden ist einfach zu handhaben. Bevor wir mit der Saugfunktion beginnen, benötigen wir die beiden wichtigsten Utensilien, die unser Tester und auch Anwender dieses Produktes brauchen: Schutzbrille und Gehörschutz!

Letzterer ist bei beiden Varianten besonders wichtig, denn das Produkt erreicht im höchsten Modus 110 dB, was in etwa dem Schallpegel einer Kettensäge entspricht. Hörschäden können bei einer dauerhaften Nutzung bereits ab 85 dB entstehen! Die Anbringung eines Gehörschutzes sollte also unbedingt vorgenommen werden. Was zu Hause auch nicht fehlen sollte, ist ein Verlängerungskabel. Der Grund: Am Gerät hängt der Netzstecker, wie bei solchen Gartengeräten üblich, nur an einem kleinen Stück Kabel. Wer einen großen Garten hat, der ist mit einer 30-Meter Spule sicher gut bedient. Der Vorteil gegenüber Elektro-Rasenmähern oder Trimmern ist, dass der Laubsauger das Kabel nicht so leicht versehentlich beschädigen kann. Der Laubsauger besteht größtenteils aus Kunststoff, ist aber dennoch robust und leicht zugleich. 

Für unseren Test hat sich bereits einiges an Laub angesammelt. Die Blätter sind bunt gemischt und liegen teilweise schon einige Wochen auf Wiese und Beton. Sie hatten dabei auch schon Regen hinter sich. Im Test ist jedoch jegliches Laub getrocknet. Wir raten auch an, das Gerät nur unter trockenen Bedingungen zu verwenden, da sich ansonsten die kleingehäckselten Blätter sich verkleben. Wir starten am Oberen An-/Ausschlater und bleiben erst einmal auf der unteren Stufe. Bereits hier bemerken wir die Lautstärke sowie eine durchaus annehmbare Saugkraft. Kommen wir an loste Blätter nahe genug heran, werden diese problemlos aufgesaugt. Geht es jedoch etwas tiefer in die Materie müssen wir auf eine höhere Stufe schalten. Auch hier bekommen wir gute Saugergebnisse, wenn wir mit der Rohröffnung nahe genug herankommen.

Ab und zu bricht der Saugmodus im Test jedoch ab. Dies passiert jedoch meistens nur wenige Sekunden. Woran das liegt, ist uns noch nicht klar. Dank der Rollen, dem verstellbaren Zusatzahndgriff und des Tragegurtes ist die Handhabung des Laubsaugers einfach und komfortabel. Angenehm ist auch, dass nicht ständig ein Schalten gedrückt werden muss. Nur an machen Stellen müssen wir auf die höchste Stufe stellen um an Laub heranzukommen, beispielsweise unter Treppenstufen. Auch hier kommt der Laubsauger von Aldi gut zurecht und saugt sogar aus hinteren Ecken. Die Lautstärke ist durch den Gehörschutz gerade so erträglich. Der Fangsack fängt das Häckselgut direkt auf und sorgt für einen leichten Transport des Materials.

Nachdem wir mit dem Absaugen des Laubes fertig sind, schauen wir in den Auffangsack. Dieser lässt sich anhand eines Reisverschlusses gut öffnen und wir sehen, dass nur ca. 1/3 des Behälters mit fein zerkleinerten Blättern befüllt sind. Das Ausfüllen des Fangsackes verläuft ebenfalls einfach und schnell. In nur wenigen Handgriffen ist der Sack wieder am Gerät befestigt. Durch den eingebauten Häcksler wurde das Laub um ca. ein zehnfaches verdichtet. Der einzige Nachteil der Häckselfunktion: Diese ende oftmals auch für Nützlinge tödlich, die sich im Laub und der mit aufgesaugten bodennahen Krautschicht befanden. Zu den zerstückelten Kleintieren gehören neben Käfern, Spinnen und Asseln mitunter auch Frösche und kleine Igel. Zudem wird durch das restlose Beseitigen von Laub und Pflanzenresten nützlichen Insekten, Igeln und Schmetterlingslarven der benötigte Unterschlupf für den Winter entzogen. Je höher die Saugstufe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Nützlige mitgesagut werden. Tier- und Naturfreunde aufgepasst: Wer auf Nummer sicher gehen will, der benutzt ausschliesslich die Blasfunktion und einen Rechen.

Weiter geht es mit der Blas-Funktion. Jetzt ist die Schutzbrille besonders von Nöten, denn hierbei wird ordentlich Dreck und auch Steine aufgewirbelt, was in die Augen fliegen könnte. In nur wenigen Handgriffen wird aus dem Laubsauger ein Laubbläser. Dabei kann er Gurt weiterhin seinen Dienst verrichten, was bei dieser Funktion noch besser zu Geltung kommt, da die Laufräder wegfallen. Wichtig ist bei dieser Funktion auch, dass sich keine anderen Personen in der Nähe befinden, denn die Luftgeschwindigkeit von 300 km/h ist nicht zu unterschätzen. Durch die schmale Öffnung kommt die Luft so noch kräftiger zum Vorschein, sodass im Test bereits die Stufen 

Den kompletten Testbericht gibt es in unserer Magazin-Ausgabe 04/2018 zu lesen. Sie können das Magazin  

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Neueste Kommentare

  • Walter Fartely
    Hab das Gerät gestern gekauft. Dank ihres hervorragenden Testbericht denke ich alles richtig gemacht ...

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  • Tobias Weih
    Ich benutze Silberstäbchen (Secosan) statt des Hygienemittels, um den Luftwäscher keimfrei zu halten.

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