HOOVER Kondenstrockner AquaVision

Das derzeitige Wetter lädt wieder viele dazu ein, ihre Wäsche draußen trockenen zu lassen. Das spart Strom und die Wäsche ist in der Regel auch schnell trocken. Der Nachteil ist der Mehraufwand und, dass Handtücher und Co. nicht weich genug werden. Zudem ist gerade für Allergiker das Trocknen an der frischen Luft in der Pollenzeit nicht zu empfehlen. Gerade Bettwäsche ist luftgetrocknet für diese Zielgruppe nicht verwendbar. Hier kommen Trockner ins Spiel. Kondenstrockner sind dabei oftmals die beliebtere Variante, da diese keinen Abluftschlauch benötigen. Wir haben für unseren heutigen Test für den Kondenstrockner AquaVision von Hoover entschieden.

Hoover: Ein Unternehmen in langer Tradition

Die Bestandteile des ersten Staubsaugers der Geschichte waren eine Schachtel, ein Ventilator, ein Kissenbezug aus Seide und ein Besenstiel. Die Idee stammt von James Spangler, einem ehemaligen US-amerikanischen Erfinder und Hausmeister. Spangler war Asthmatiker, was für seinen Job oftmals von Nachteil war. Vor allem der beim Reinigen an seinem Arbeitsplatz aufgewirbelte Staub bereitete ihm große Probleme. Das brachte ihn auf die Idee einen Staubsauger zu erfinden. Er war von seiner Erfindung so überzeugt, dass er ihn im Jahre 1907 diesen patentieren ließ. Der Staubsauger war vom Design her aufrecht aber die Technik lief nicht- wie die meisten modernen Staubsauger- auf Rollen.

Spangler fehlten die finanziellen Mittel seine Staubsauger in Produktion zu bringen und musste also jemanden finden, der an sein Projekt glaubte, und über das nötige Geld verfügte, um sein Projekt zu realisieren. Er verkaufte sein Patent an W. H. Hoover, den Mann seiner Cousine, welcher das Unternehmen Hoover im Jahr 1908 in New Berlin (im heutigen North Canton) im US-Bundesstaat Ohio gründete. Das neue Produkt entwickelte sich fortan zum Verkaufshit in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt.

In kürzester Zeit wurde das Wort „Hoover“ im englischen Sprachgebrauch für die Tätigkeit des Reinigens mit Staubsauger eingeführt. 1926 stellt Hoover als erstes Unternehmen sogar einen elektrischen Bürstsauger her und 10 Jahre später lässt sich das traditionsreiche Unternehmen auch das ausziehbare Saugrohr patentieren, welches heute längst zum Bestandteil aller Staubsauger geworden ist.

Erst im Jahr 1946 geht der Bodenstaubsauger in Produktion und bereits zwei Jahre später beginnt die Expansion in andere Kategorien. Nach einer längeren Phase der Zusammenschlüsse übernimmt das Unternehmen Candy 1995 die Hoover European Appliances Group und u.a. auch die exklusiven Nutzungsrechte an der Marke Hoover in Europa.

Inzwischen werden von Hoover unter anderem Haushaltsgeräte für die Reinigung, Kühl- und Tiefkühlgeräte, Waschmaschinen und Trockner produziert. So wie unser heutiger Testkandidat. 

Erster Eindruck und technische Daten

Die genaue Bezeichnung unseres Wärmpumpenwäschetrockners ist DNH D913 A2-84. Die Materialeigeschaften sind wertig und die Verarbeitung schätzen wir als gut ein. Auch optisch gibt der moderne Trockner gleich viel her. Auf den ersten Blick sieht der Kondenstrockner von Hoover aus wie eine Waschmaschine. Das liegt hauptsächlich daran, dass dieser Trockner eine transparente Tür hat. Der AquaVision geht sogar noch einen Schritt weiter und hat direkt am Bullauge einen Kondenswasser-Behälter mit optischer Füllanzeige. Diese Technik ist einmalig im Bereich der Kondenstrockner und wurde seitens Hoover patentiert.

Weitere Besonderheiten Highlights des Gerätes sind u.a. das 9 kg Fassungsvermögen, eine geringe Geräuschentwicklung und die Energieeffizienzklasse A++.

Weitere technische Highlights

  • Energieverbrauch bei halber/voller Befüllung: 2,15/2,18 kWh
  • Programmdauer bei halber/voller Befüllung: 149/260 Minuten
  • Zeitdauer des Normprogramms: 197 Minuten
  • Schallleistung 67 db
  • 115 Liter Trommelvolumen und durchsichtiges Maxibullauge
  • Startzeitvorwahl (1 bis 24 Stunden)
  • minutengenaue Restlaufzeitanzeige (LCD)
  • Anzeige für Kondenswasser-Behälterleerung und Filterreinigung

Die Gebrauchsanweisung ist relativ kurz gehalten, enthält jedoch alle wichtigen und nützlichen Angaben. Die Bedienungen werden insgesamt verständlich und mit Zugabe einzelner Bilder erklärt. Das Energielabel zeigt A++, was im Trocknerbereich eher unüblich ist. Vergleichbare Produkte haben meist nur die Energieklasse B. Die Bedienung erfolgt zum einen mittels dem Programmwähler-Bedienrad.

Hier stehen folgende Programme zur Auswahl:

  • Oberbetten
  • Handtücher
  • Schranktrocken
  • Bügeltrocken
  • Mangeltrocken
  • Relax 12 Minuten
  • Wolle
  • Mix & Dry
  • Hemden
  • Kurz R40
  • Zeitprogramme zwischen 30 und 180 Minuten

Zum anderen gibt es folgende vier Bedienelemente: Trockendauer, Startzeitvorwahl, Schontrocknen und Knitterschutz. Auf dem 12,5 cm großen Panel gibt es Anzeigen für: Restlaufzeit (LCD), Autoprogramm, Flusensieb und Wasser.

Die Testkriterien

Wir testen und bewerten den HOOVER Kondenstrockner AquaVision anhand folgender Kriterien: LeistungBetrieb und Handhabung. Als Unterkategorien ergeben sich noch folgende Punkte: Materialeigenschaften, Umwelteigenschaften, Vielfältigkeit, Trockenwirkung und Komfort.

Um die Trocknungsleistung des Wäschetrockners ermitteln zu können, lässt unser Test-Team in abwechselnden Abständen jeweils eine Wäschemenge unter gleichen Voraussetzungen trocknen. Die nasse Wäsche wird vor dem Trocknen für mind. 10 Minuten bei ca. 1.200- 1.600 Umdrehungen in einer Waschmaschine geschleudert. Im Verlauf des Trockner-Tests werden verschiedene Programmmodi getestet wund bewertet. Die Wäsche wird sowohl vor als auch nach der Trocknung gewogen und der Feuchtigkeitsgehalt gemessen. Die Dauer der jeweiligen Trocknungsprogramme fließt natürlich auch in die Bewertung mit ein.

Die Testprobanden beurteilen bei Waschmaschinen und Trocknern zudem wie einfach die Handhabung ist, und schauen, ob die Gebrauchsanweisung umfassend und verständlich die Bedienung erklärt.

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Der Kondenstrockner im Test

Eingeschaltet wird der Kondenstrockner von Hoover am Start/Pause Knopf. Untermalt wird das Ganze von einem relativ lauten Piepton, welcher auch ertönt, wenn der Trockenvorgang vollendet wurde. Im Testverlauf wollen wir uns natürlich allen Programmen widmen, jedoch legen wir den Hauptfokus auf die wichtigsten Punkte. Den Anfang machen wir mit der Funktion Schranktrocken und befüllen die 115 Liter große Inox-Trommel u.a. mit einer 8,2 kg schweren Wäscheladung, welche zuvor gewaschen und mit 1.400 Umdrehungen pro Minute geschleudert wurde.

Was uns beim ersten Startvorgang sofort auffällt ist der geringe Geräuschpegel. Der Kondenstrockner von Hoover hat eine Schallleistung von 67 dB (A) re 1 pW, was in etwa der Lautstärke eines Gesprächs unter mehreren Menschen entspricht. Somit kann der Trockner auch problemlos im Badezimmer einer Mietwohnung stehen, ohne dabei von anderen Hausbewohnern als störend empfunden zu werden. Die maximale voreingestellte Programmdauer liegt bei 3 Stunden. Der kürzeste Trocken-Modus dauert nur 40 Minuten, ist aber auch nur bis maximal 2 kg Wäsche geeignet.  

Die Programmzeiten im Detail

  • Oberbetten    2 Stunden
  • Handtücher    3 Stunden  
  • Schranktrocken  2:45 Stunden
  • Bügeltrocken      2:30 Minuten
  • Mangeltrocken  1:50 Stunden
  • Relax              12 Minuten  (Zum Auffrischen Textilien)  
  • Wolle             1:10 Stunden  (Bis zu einem Kilogramm Wäsche / ca. 3 kleine Teile)
  • Mix & Dry     2 Stunden (Für maximal 4 kg Wäsche)
  • Hemden       1:20 Stunden (Für ca. 3 kg Baumwolltextilien / ca. 10 Hemden)
  • Kurz R40      40 Minuten  (Bei maximal 2 kg Wäsche)
  • Zeitprogramme zwischen 30 und 180 Minuten

Nach außen hin wird der Trockner im Test lediglich an den Seiten etwas warm, jedoch nicht heiß. Oberhalb des Trockners und am Bullauge bleibt die Temperatur gleich. Nach etwa der Hälfte der Zeit müssen wir zum ersten Mal das Flusensieb reinigen. Die Einfachheit des Reinigens gefällt uns sehr gut, denn das Sieb lässt sich besonders einfach öffnen, säubern und wieder verschließen. Beim Wiedereinlegen spielt es keine Rolle wie

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