Laminator A 330 Plus

Ob zum Schutz der Dokumente, zur Veredelung von Fotos oder Perfektionieren der Visitenkarten, für Laminiergeräte gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Kein Wunder also, dass in vielen deutschen Haushalten gerne und oft laminiert wird. Schließlich sollen ja gewisse Dokumente viele Generationen überstehen. Nur fünf Monate nach unserem letzten Olympia Laminiergerät Test haben wir heute den Nachfolger Laminator A 330 Plus im Programm.  Nach etwas mehr als sechs Testmonaten präsentieren wir nun das Ergebnis.

Der erste Eindruck

Das Gerät kommt gut verpackt und mit diversen Testfolien ins Haus. Diese eignen sich jedoch lediglich zum Heiß-Laminieren. Folien zum Kaltlaminieren führt der Hersteller nicht. Gleich nach dem ersten Auspacken fällt den Testern die gewohnt gute Verarbeitung des Geräts auf. Insgesamt wirkt das A 330 Plus sogar noch etwas robuster als das Vorgängermodell. Etwas runder ist der Laminator geworden und mit seinen 1,3 kg sogar deutlich leichter. Bei den Maßen gibt es nur leichte Veränderungen. Mit 46,6 x 6,6 x 14,6 cm (BxHxT) sind diese weiterhin platzsparend.

Der Ein/Ausschalter befindet sich nun auf der rechten Vorderseite. Darüber sehen wir LEDs für Power und Ready. Rein optisch kann das A330 Plus mit seinem runden schwarzen Gehäuse auf Anhieb punkten. Sehr schön ist auch, dass sich selbst beim ersten Anschalten und benutzten die Geruchsentwicklung in Grenzen hält. Der Elektronik-Eigengeruch ist uns beim Vorgänger negativ aufgefallen. Hier wurde somit offensichtlich nachgebessert. An dem kurzen Netzkabel wurde allerdings nichts geändert. Dieses ist nach wie vor etwas kurz geraten.

Technische Daten:

  • Heiß- und Kaltlaminieren
  • Formate bis zu DIN A3 möglich,
  • Laminierbreite: 330 mm
  • Kompaktes, modernes Design
  • Hochwertiges Heizsystem verhindert Blasenbildung
  • Automatische Abschaltung bei Überhitzung
  • Inkl. Laminierfolien: 2x DIN A4
  • Aufwärmzeit: nur 2,5 Min.
  • Folienstärke: 75 – 125 micron
  • Laminiergeschwindigkeit: 400 mm/Minute
  • Maximale Laminierstärke: 0,5 mm
  • Stau-Entriegelungstaste
  • Anzeigen: LEDs für Power und Ready
  • Spannungsversorgung: 220-240V, 50 Hz, 1,9A, 435W
  • Abmessungen: 466 x 146 x 66 mm
  • Gewicht: 1260 g
  • Farbe: schwarz

Der Laminator A330 Plus eignet sich- wie schon sein Vorgänger- für Heiß- und Kaltlaminierungen. Im Folgenden erklären wir kurz die Unterschiede zwischen Heiß- und Kaltlaminieren.

Heißlaminieren

Beim Heißlaminieren wird die Laminierfolie des Laminators auf eine Temperatur von bis zu 105° C erhitzt, während sie durch die Walzen des Laminiergeräts geführt wird. Dadurch entsteht eine feste und dauerhafte thermische Verbindung von dem Dokument und der Laminierfolie. Das hat zur Folge, dass die beiden Materialien sich später nicht mehr trennen lassen, ohne das Dokument zu beschädigen. Heißlaminierung eignet sich sehr hervorragend für Fotos, Schriftstücke, Tintenstrahldrucke, Zeichnungen und mehr. Wichtig: Es sollte stets darauf geachtet werden, dass die zu konservierenden Unterlagen hitzeunempfindlich sind. Ansonsten könnte es im Laminiergerät zu Verfärbungen kommen oder schlimmstenfalls der Aufdruck unleserlich werden.

Kaltlaminieren

Beim Kaltlaminieren ist die Laminierungsfolie mit einem speziellen Kleber beschichtet. Im Gegensatz zum Heißlaminieren werden die Folien nicht durch Hitze, sondern durch Druck miteinander verbunden. Der Kleber funktioniert dabei ähnlich wie ein doppelseitiges Klebeband und hält die beiden Teile der Folie zusammen. Nur mit dem Unterscheid, dass das Dokument nicht mit einer Klebeschicht behaftet bleibt. Die Kaltlaminierfolie kann daher in der Regel rückstandslos vom Material entfernt werden. Kaltlaminierung eignet sich beispielsweise für hitzeempfindliche Dokumente wie zum Beispiel Kassenbons, Thermopapier, Tickets oder Sammelkarten.

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Schneller Betrieb

Der Laminator A 330 Plus eignet sich für Formate bis DIN A3 und nimmt somit Dokumente bis zu einer maximalen Breite von 330 mm auf. Weitere laminierbare Formate sind: A4, A5, A6 und Visitenkarten. Bevor es mit unserem ersten Test- dem Heißlaminieren- losgeht, müssen sich die

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