MAGLITE LED ML300L & ML150LR

Eine handelsübliche Taschenlampe sollte so ziemlich jeder im Haushalt haben. Diese sind in der Regel kompakt und haben eine mittelmäßige Leuchtkraft. Wer über diesen Bereich hinaus möchte, der holt sich eine Security Funktions-Taschenlampe, welche ein stärkeres Licht und mehrere Funktionen aufweist. Darüber hinaus gibt es Taschenlampen für zu Hause, welche eigentlich im professionellen Bereich verwendet werden. Hierzu gehören Maglite-Taschenlampen, welche auch die berühmtesten sind. Wir haben mit der MAGLITE LED ML300L-S4015 und ML150LR-4019 gleich zwei Produkte der beliebten Marke im Test und zeigen auf den folgenden Seiten die Vor- und Nachteile auf.

Maglite ist ein US-amerikanischer Hersteller von batteriebetriebenen Stabtaschenlampen aus Aluminium, die vor allem als Polizei-Ausrüstungsgegenstände in den Vereinigten Staaten ihre Berühmtheit erlangten. Häufig sind diese auch in Spielfilmen zu sehen. Der Hersteller, welcher in Ontario, Kalifornien ansässig ist, wirbt mit einer hohen Robustheit der Produkte und gibt, außer auf Verschleißteile, eine lebenslange Garantie! Auf dem deutschen Markt darf jedoch „nur“ eine zehnjährige Garantie angeboten werden. Der Name Maglite oder auch MAG-LITE setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Nachnamens des Gründers Anthony Maglica (Mag) und lite, was Licht bedeutet zusammen. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet und 1979 kamen erstmals C und D-Cell-Maglites auf den Markt. Drei Jahre später folgte dann die aufladbare Taschenlampe MagCharger. 1984 erschien die kleine AA-betriebene MiniMag. 2006 kam bereits das erste LED-Modell auf den Markt.

Unsere beiden Testmodelle könnten die Gegenwart der Taschenlampen-Technologie nicht besser vertreten. Beide Produkte beinhalten selbstverständlich LED-Lampen und weisen das Maglite-typische, robuste Gehäuse aus eloxiertem Aluminium auf, welche durch O-Ringe spritzwassergeschützt und mit einem korrosionsgeschützten Schalter versehen sind. Beide Modelle sind äußert hochwertig und besonders gut verarbeitet. Während die ML150LR mit rund 27 cm eher die kompaktere Variante für Unterwergs ist, eignet sich die knapp fast 10 cm größere ML300L 4D Stabtaschenlampe auch als Schlagstock. Kein Wunder also, dass diese Taschenlampe auch gerne von Sicherheitsdiensten und der amerikanischen Polizei genutzt wird. Auch bei deutschen und französischen Polizisten kommen die Taschenlampen von Maglite zum Einsatz. Da die ML150LR-4019 per Akku betrieben wird, liegt im Lieferumfang auch ein 12V-Ladekabel dabei, sodass sich diese auch gut fürs Auto eignet. Beide Produkte liegen sehr gut in der Hand und gleiten dank der geriffelten Metallmaserung nicht so schnell aus den Händen. Stürze aus ca. einem Meter meistern die beiden Maglite-Taschenlampen im simulierten Test dennoch ohne Probleme.

Die äußeren Merkmale im Vergleich

               ML300L-S4015                           ML150LR-4019

Größe: 38 cm                                                            27 cm

Durchmesser (Stab): 3,7 cm                                     3 cm

Durchmesser (Reflektor): 5,5 cm                           4,9 cm

Gewicht: 938g (inkl. Batterien)                     443g (inkl. Akku)

Strom: 4 D-Cell Batterien (insg.6V)             Herausnehmbarer 6,4V Akku

Wir testen und bewerten die beiden Maglite Taschenlampen anhand folgender Kriterien: Materialeigenschaften, Handhabung, Funktion, Lichtstärke und Stromverbrauch. Wir testen die Produkte nicht auf Inhaltsstoffe, Chemikalien, etc. sodass unser Testergebnis nichts über eine Verträglichkeit auf den menschlichen Körper aussagt.


In Sachen Leuchtkraft stehen die beiden Produkte sich ebenfalls in nichts nach. Beide Produkte bieten über 1000 Lumen Leuchtleistung. Zum Vergleich: Eine handelsübliche Taschenlampe für rund 3 EUR bietet in der Regel um die 100 Lumen. Bei den Security Funktions-Taschenlampen sind es meistens ca. 300 Lumen. Bei unseren Maglite-Modellen sind es um genau zu sein 1002lm bei der ML300L und 1082lm bei der ML150LR. Die maximale Helligkeit der ML300L beträgt 65407 Candela. Die Einheit "Candela" stammt aus dem lateinischen und bedeutet Kerze. Ein Candela (1 cd) beschreibt einen Lichtstrom von einem Lumen pro Raumwinkel. Bei der ML150LR sind es 52555cd. Als weiterer Vergleich: Ein Monitor hat in etwa eine Leuchtdichte von 100 bis 120 cd.

Die Leuchtstärke der beiden Maglite Taschenlampen ist so beeindruckend, dass wir im Test mit nur einer der beiden Taschenlampen einen kompletten Raum mit einer Größe von etwa 10m² komplett beleuchten können. Auch größere Räume und lange Treppenflure können mit den Lampen gut ausgeleuchtet werden. Die Leuchtkraft ist zudem auch physisch spürbar. Halten wir im Test unsere Hand in einem Abstand von ca. 3 cm vor die jeweilige Lampe, merken wir eine deutliche Hitzeentwicklung. Nach wenigen Minuten erhitzt sich das vordere Drittel der ML150LR zudem so stark, dass man sie dort nicht mehr anfassen sollte. Bei der ML300L gibt es dort nur eine leichte Wärmeentwicklung. Lediglich nach rund 10 Minuten Betrieb wird es auch hier heißer. Die Griffe beider Taschenlampen werden jedoch selbst im Dauertest nicht heiß, sondern lediglich bei der ML150LR etwas wärmer. Das Wärmemanagement ist eine der zentralen Funktionen der Taschenlampen. Maglite hat diese Herausforderung mit der Entwicklung einer innovativen Kühltechnologie gelöst. Die ML150LR ist die erste Taschenlampe, die die kürzlich patentierte Technologie nutzt, die nur bei Maglite erhältlich ist.

Auch die Leuchtweite kann sich mit 511 Meter (ML300L) und 458 Meter (ML150LR) buchstäblich sehen lassen. Ob in Räumen oder draußen, die Helligkeit und der Lichtradius sind außerordentlich gut. Das verbesserte und besonders schnell zu handhabende Fokussierungssystem passt sich bei beiden Maglite Modellen von Punkt zu Flut mit weniger als 1/4 Umdrehung des Kopfes an. Beide Taschenlampen verfügen über mehrere Betriebsmodi, welche sich mittels Batteriedeckel und Anschalter einstellen lassen. Quick Click nennt sich die elektronische

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