Kaspersky Internet Security

Bevor ein Computer mit dem Internet verbunden wird, sollte selbstverständlich ein Antivirenprogramm auf dem Rechner installiert sein. Mit Computer sind dabei nicht nur der Desktop PC und Laptop gemeint, sondern auch mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet. Gut, wenn es hier Programme gibt, die alle Bereiche abdecken und vor Viren, Phishing und Co schützen. So wie unser Testkandidat Kaspersky Internet Security, welchen wir auf den folgenden Seiten vorstellen.

 

Über Kaspersky

Kaspersky Lab ist ein russisches Softwareunternehmen, welches bereits 1997 gegründet wurde. Das auf die Entwicklung von Sicherheitssoftware spezialisierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Moskau mit nationalen Vertrieben. Kaspersky Lab wurde weltweit durch seine Virenscanner bekannt und hierfür bereits mehrfach preisgekrönt. Mehr als 400 Millionen Nutzer und 270.000 Unternehmenskunden werden von den Technologien von Kaspersky Lab geschützt.

Den Kaspersky Virenschutz gibt es in verschiedenen kaufbaren Varianten. Die wichtigsten sind: Kaspersky Anti-Virus als Basis-PC Schutz, Kaspersky Internet Security (Premium-Schutz) und Kaspersky Total Security. Wir haben uns für die mittlere Variante entschieden. Diese schützt, im Gegensatz zur Basis-Version, mit nur einer Lizenz sowohl PC als auch mobile Endgeräte. Weitere Pluspunkte sind der Schutz vor der Verletzung der Privatsphäre, der sichere Zahlungsverkehr und die Sicherheit für Kinder. Für unseren Test verwenden wir eine 3-Geräte Lizenz für 1 Jahr. Diese kostet aktuell rund 60 EUR. Wer nur eine Geräte-Lizenz benötigt, der ist momentan mit rund 40 EUR oder in der Basis-Version schon mit 30 EUR dabei. Mit Kaspersky Free gibt es sogar eine kostenlose Version für den PC, welche jedoch „nur“ vor Viren, Spyware, Phishing und gefährlichen Webseiten schützt. Zudem gibt es noch Kaspersky Internet Security für Android Mobiltelefone. Eine Lizenz für ein Gerät kostet für ein Jahr zurzeit 10,95 EUR.

Das Antivirenprogramm im Test

Bei unserem Test überprüfen wir die Antivirensoftware im Hinblick auf folgende drei Haupt-Kriterien: Handhabung, Funktion und Rechnerbelastung. Der Schutz für den Computer spielt dabei natürlich die wichtigste Rolle. Hierbei setzten wir sowohl drei unterschiedliche Desktop PCs als auch zwei Mobiltelefonen Gefahren aus, um zu sehen ob und vor allem wie das Programm die Geräte schützt. 

Echtzeitschutz

Der Echtzeitschutz ist die mitunter wichtigste Funktion eines Virenschutzprogrammes, denn der „Online-Türsteher“ entscheidet, wer in den PC darf und wer nicht. Das Ergebnis könnte nicht besser sein, denn der Wächter ließ den PC nie im Stich! Wir surften auf Websites, auf denen Angreifer lauerten, darunter eine bunte Malware Mischung aus Viren, Würmer, Trojaner und Spyware. Auch sogenannte Erpresser-Programme (Ransomware) waren mit unter den Probanden. Sehr schön war hierbei die Reaktionen des Kaspersky Virenschutzprogrammes zu erkennen! Diese waren sehr schnell und vor allem zuverlässig. Kein einziges Schadprogramm aus dem Internet wurde in eines unserer Endgeräte gelassen! Das gleiche gilt für Schadprogramme vom USB-Stick, mit und ohne Internetverbindung.

 

Virenscan

Auch bei den manuellen Untersuchungen ist buchstäblich alles im grünen Bereich. Hier haben wir die Auswahl zwischen kurzem und vollständigem Suchen. Wir bevorzugen und empfehlen natürlich die Untersuchung aller Ordner. Dieser Scan dauert natürlich etwas länger. Im Test benötigt die PC-Version 19 Stunden, um rund 7 Millionen Dateien zu untersuchen. Hierbei wird jede einzelne Datei von dem Antivirenprogramm unter die Lupe genommen. Die schnelle Untersuchung benötigt im Test nur rund drei Minuten und untersuchte 2.803 Dateien. Hierbei handelte es sich um Objekte, die beim Hochfahren des Betriebssystems geladen werden. Die meisten davon befinden sich typischerweise in \Program Files und \Windows. Diese Schnelluntersuchung empfiehlt sich als Zusatz jedoch nicht als Ersatz für den vollständigen Scan.

 

 

Beim Mobiltelefon gibt es ebenfalls mehrere Untersuchungsarten. Hier dauert eine vollständige Untersuchung im Test nur rund eine Minute. Kein Wunder, denn hier wurden auch nur 17.260 Dateien analysiert. Auch die Untersuchung externer Geräte wie Festplatten, USB Sticks oder SD-Karten ist mit Kaspersky Internet Security möglich. Im Test untersucht das Programm einen 32GB großen USB Stick mit 91 Elementen und insgesamt 15.140 Dateien innerhalb von 10 Minuten. Sehr schön: Das Kaspersky Antivirenprogramm unterscheidet bei allen Untersuchungen größtenteils zwischen echter Schadsoftware und unechter, also Programme, die nur den Anschein erwecken. Ob mit oder ohne Internetverbindung, die Software reagierte immer souverän und zuverlässig. 

Phishingschutz

Das gleiche gilt für den Phishingschutz. Wir besuchten im Test sowohl mit dem PC als auch mit dem Smartphone mehrere Phishing-Webseiten, die normalerweise Passwörter und Zugangsnamen abgreifen. Das Ergebnis: 

 

Den kompletten Testbericht gibt es in unserer Magazin-Ausgabe 03/2018 zu lesen.  Registrierte Benutzer erhalten den ersten Magazin-Download kostenlos.                                                               

 
3. Ausgabe 2018
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Update vom 23.03.2022

Die Warnung des BSI vor dem Kaspersky-Virenschutz ist auch uns nicht entgangen, doch in Bezug auf unser Testergebnis aus der Ausgabe 03/2018 hat sich an unserem Urteil (5 von 5 Sternen - sehr gut) bislang nichts geändert. Wir testen und bewerten die Antivirensoftware Kaspersky Internet Security seit nunmehr 4 Jahren dauerhaft und haben damit seither nur schlichtweg sehr gute Ergebnisse erzielt. Bereits mehrfach wurden angeschlossene Rechner und Mobiltelefone in den Tests durch die Kaspersky-Software vor Hackerangriffen geschützt und wir konnten im Laufe der vergangenen Jahre eine Kontinuität und Souveränität in Sachen Schutz vor Cyberangriffen feststellen, die seinesgleichen sucht. An diesem Stand hat sich bislang nichts geändert. Wir können Kaspersky Internet Security daher auf Basis vergangener und aktueller Tests aus technischer Sicht weiterhin empfehlen und werden dies auch so lange tun, bis wir durch unsere Langzeit-Tests selbst Grund zur Annahme bekommen, dass Gefahren durch das Verwenden der Software von Kaspersky auftreten oder bis es Belege dafür gibt, dass bereits Benutzer gezielt von Kaspersky durch die Software gehackt und/oder ausspioniert wurden.

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