Das ändert sich 2022 für Autofahrer

2022 ist für die meisten Autofahrer kein leichtes Jahr, denn die belastendste Änderung ist, dass Diesel- und Benzinpreise wieder steigen werden. Darüber hinaus gelten strengere Regeln für die Förderung von Plug-in-Hybridfahrzeugen. Ansonsten sind Änderungen im Straßenverkehr begrenzt. Im folgenden sehen Sie einen kleinen Überblick über die neuen Regeln für Autofahrer für das neue Jahr 2022.

 

 

Diesel und Benzin werden teurer

Im neuen Jahr kann dieser Kraftstoff noch teuer werden. Denn seit 1. Januar steigt der Preis für Kohlendioxid auf 30 Euro pro Tonne, was bedeutet, dass der Preis für einen Liter Benzin gegenüber 2021 um 1,4 Cent steigen wird. Diesel kostet 1,5 Cent. Wie viel Kraftstoff die Tankstelle letztendlich verbraucht, hängt auch von der Entwicklung des Ölpreises ab.

Letztlich müsse die Politik aber aufpassen, dass Mobilität nicht zum Luxus für Reiche werde, sagte Gerrit Reichel vom Autoclub Verkehr (ACV): „Es ist unfair, Autofahrer bei steigenden Energiepreisen zu belasten. , Das Unternehmen erhöht die Abgabe von Kohlendioxidpreisen an die Verbraucher.“ Viele einkommensschwache Menschen, insbesondere in ländlichen Gebieten, werden noch viele Jahre auf bezahlbare Privatautos mit Verbrennungsmotor angewiesen sein.

In das Erste-Hilfe-Set gehören nun Masken

Corona hin oder her, im Auto wird es immer Maskenpflicht geben. Denn für 2022 ist geplant, Masken im Verbandskasten mitzuführen. Dafür eignet sich laut ADAC die entsprechende DIN-Norm für Verbandskästen. Es spezifiziert die Gegenstände des Notfallsets. Zukünftig kann das Erste-Hilfe-Set auch zwei Mund- und Nasenmasken enthalten. Wenn die neuen Regelungen kommen steht jedoch noch nicht fest.

Neuer Fahrerassistent

Ab 6. Juli müssen Neuwagen mit zusätzlichen Hilfssystemen ausgestattet werden. Dann wird beispielsweise eine Intelligent Speed ​​Assistance ISA (Intelligent Speed ​​Assistance) vorgegeben, die bei Überschreiten der vorgegebenen Geschwindigkeit eine Warnung ausgeben soll. Für die neue Zertifizierung sind außerdem Rückfahr-, Spurhalte- und Notbremsassistent sowie Müdigkeitswarnung vorgeschrieben.

„Eine weitere wichtige und längst überfällige Maßnahme ist der obligatorische Einbau von Lkw-Lenkassistenten“, sagt Jeannine Rust vom European Automobile Club (ACE). „Um aber sicherer unterwegs zu sein, muss die bestehende Lkw-Flotte noch umgerüstet werden.“ Ab 2022 werden Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen auf Lenkassistenzsysteme angewiesen. Ab Juli 2024 müssen alle Neuwagen mit Assistenten ausgestattet sein.

Hybridfinanzierung wird enger

Die Förderung des Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeugs (PHEV) wird im neuen Jahr verschoben: Eine Förderung von bis zu 6.750 Euro gilt nur bei einer Mindestlaufleistung von 60 Kilometern oder einem maximalen Ausstoß von 50 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer Auch die neue Bundesregierung ist geplant, ab 2023 die Mindestreichweite von 80 Kilometern festzulegen. Gleichzeitig wird die 50g CO2-Regelung ab dem 1. Oktober 2022 aufgehoben.

Besitzer von reinen Elektrofahrzeugen können sich zudem ab 2022 über die sogenannte Treibhausgas-Reduktionsquote (THG-Quote) freuen: Egal ob das Elektrofahrzeug neu, gebraucht oder geleast ist, der Besitzer kann sich einfach die Kohlendioxid-Emissionsreduktion des Elektrofahrzeugs beziehen. Das Fahrzeug wird zertifiziert und an einen Dienstleister verkauft.

Alter Führerschein muss geändert werden

Autofahrer, die noch mit den altbekannten alten „Lappen“ fahren, sollten die Frist zum Umtausch ihres fälschungssicheren Kreditkartenausweises nicht verpassen. „Dies gilt jetzt für Personen, die zwischen 1953 und 1958 geboren wurden. Ihre Austauschfrist läuft eigentlich nur noch bis zum 19. Januar 2022“, sagt Jürgen Grieving vom ADAC.

Aufgrund der langen Wartezeit für die Bearbeitung und aufgrund der Corona-Epidemie hat der Verkehrsminister in der letzten Sitzung vorgeschlagen, vor dem 19. Juli 2022 keine Geldbußen zu verhängen. Jeder, der einen grauen oder rosa Papierführerschein besitzt, und ab dem 20. Januar noch unterwegs ist, kann jedoch mit 10 Euro Verwarngeld belegt werden. Die Kosten für die Umschreibung des Führerscheins betragen 25 Euro.

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