Angriffe aus dem Netz: Cyber-Security immer wichtiger!

Die Cyber-Kriminalität hat im Laufe der letzten Jahre nicht nur in Deutschland zugenommen. Angriffe auf Datennetze und Straftaten mit Hilfe des Internets ist weltweit ein wachsendes Problem. Zwar handelt es sich hierbei nie um Gewaltverbrechen, doch Netzwerkeinbrüche und die Verbreitung von Schadsoftware sind keine Kavaliersdelikte. Computerviren treffen längst nicht mehr nur noch Privatanwender. Viele Firmen werden täglich Cyberangriffen ausgesetzt. Wie Sie als Privatanwender oder Unternehmer sich ausreichend von fremden Zugriffen schützen können und dabei vollkommen anonym bleiben, das erklären wir im folgenden Beitrag.

Laut dem Bundeskriminalamt hat die Internetkriminalität auch in Deutschland zugenommen. Im Jahr 2018 nahmen die Angriffe auf Datennetze um 1,3% gegenüber 2017 zu. Die Zahl der Straftaten stieg um 8,1 %. Dafür nahm das Phishing um 49% ab, was letztendlich an einer verbesserten Aufklärungspolitik sowie Prozessen von Banken, welche wenigstens letztes Spektrum eindämmen konnten. Ein besonders zunehmendes Problem sind jedoch Cyberangriffe auf Unternehmen. Dies kann politische, wie auch wirtschaftliche Gründe haben. Auch Absichten zur Sabotage spielen oftmals eine Rolle. Spionage ist dabei in allen Fällen ein Problem. Des Öfteren verwenden kriminelle Angreifer ihre Fähigkeiten auch dazu um Computer zu sperren und ausgelesene Daten als Erpressung zu verwenden, den Computer erst gegen eine Zahlung von mehreren hundert Euro wieder freizuschalten. Wer sich auf seinem Rechner pornografische Videos oder Streams anschaut, kann dabei zudem von einer Schadsoftware gefilmt und hinterher damit ebenfalls erpresst werden.

Entweder man zahlt einen meist drei bis vierstelligen Betrag oder der Film wird an die eigene Familie, Freunde oder Arbeitskollegen verschickt. Das Ganze System nennt sich Sextortion. Experten warnen sogar vor einer neuen Schadsoftware, welche sich automatisch zuschaltet, sobald auf dem Computer oder Smartphone ein Pornofilm gestartet wird. Die Software wird entweder über manipulierte Mails verschickt oder gelangt durch nur einen Klick auf einen Link bei einer ungeschützten Verbindung auf den Rechner. Unter den Sextortion-Erpressern gibt es jedoch auch Mitläufer, welche in Wirklichkeit nie einen Zugriff auf das Smartphone oder den PC hatten und dies dennoch suggerieren, da sie irgendwie an einen Namen und E-Mail-Adresse gelangt sind. Den Unterschied, ob der Kriminelle wirklich Material hat oder nicht kann man an der Aussage und Beweiskraft einer Erpressermail erkennen. In jedem Fall ist es empfehlenswert bei einer solchen E-Mail bei der Polizei Anzeige zu erstatten.

Um sich vor solchen Angriffen zu schützen gibt es gewisse Regeln zu beachten: Keine unbekannten Links oder Anhänge in E-Mails öffnen, keine Links zu dubiosen oder offensichtlich illegalen Websites anklicken und die Kamera abkleben. Zudem sollte ein guter Antivirenschutz inkl. Firewall weder auf dem Smartphone, noch auf dem PC oder anderen Geräten fehlen. Um diese und andere Cyberangriffe im Internet effektiv zu bekämpfen reicht es in der heutigen Zeit für viele jedoch nicht mehr aus, sich nur mit einem Virenschutz in das Internet zu begeben. Gerade die Nutzung eines öffentlichen WLAN-Netzwerks birgt Gefahren. Hacker haben hier besonders viele Methoden um deinen Datenverkehr abzufangen und so Passwörter, Bilder und andere Dateien auszulesen. Um den PC und mobile Endgeräte ausreichend zu schützen ist neben dem Virenschutz ein Zugang zu einem Virtual Private Network, kurz VPN, zu empfehlen. Mit einer solchen Verbindung können Anwender unter dem Schutz von Anonymität und mit mehr Sicherheit E-Mails- und Social-Media-Konten überprüfen, Banküberweisungen tätigen, Bestellungen vornehmen und vieles mehr. Selbst in kostenlosen WLAN-Netzwerken kann hier bedenkenlos im Internet gesurft werden. Auch Unternehmen profitieren von VPN-Verbindungen. Der Hauptgrund, warum Internetnutzer VPN-Dienste nutzen ist der Schutz der Online-Privatsphäre und der allgemeinen Sicherheit. Wer das Internet mithilfe eines VPN-Dienstes nutzt, erhält eine komplett verschlüsselte Kommunikation, sodass selbst der eigene Internet Service Provider (ISP) oder Hacker nicht sehen können, welche Websites besucht werden, und somit nicht in Online-Aktivitäten eingreifen können.

Ein Vorreiter in Sachen VPN ist der gleichnamige Anbieter NordVPN. Dieser ist seit 2012 auf dem Markt und hat bereits einige Auszeichnungen und einen sehr guten Ruf erhalten. NordVPN schützt Internetnutzer, indem es den Internetverkehr mithilfe von hochmodernen Technologien schützt. Es bietet eine permanente Verschlüsselung zwischen dem jeweiligen Gerät (PC, Smartphone, etc.) und dem Remote-Server. Benutzer können mit einem einzigen NordVPN-Konto bis zu 6 Geräte sichern. Darunter zählen z. B. Computer, Smartphones, Router und noch viele mehr. Zudem gibt es Proxy-Erweiterungen für den Chrome- oder Firefox-Browser. Dank der CyberSec-Funktion blockiert NordVPN automatisch verdächtige Websites, sodass keine Malware oder Cyberbedrohungen das jeweilige Gerät infizieren können. Wenn die Onlinesicherheit und Privatsphäre einen besonderen Schutz benötigen, kann mit Double VPN der Internetverkehr sogar über zwei VPN-Server übertragen werden. NordVPN hat seinen Sitz in Panama und erfordert somit abseits der EU- und US-Gerichtsbarkeiten keine Datenspeicherung. Zudem führt das Unternehmen laut eigenen Angaben keine Protokolldateien, sogenannte Logs, über die Benutzer und deren Aktivitäten. Natürlich ist ein solcher Service nicht kostenlos, aber durchaus erschwinglich: Mit dem Cyber-Deal bietet NordVPN seinen Kunden aktuell im 3-Jahres-Paket seine Dienste für nur 3,17 EUR pro Monat + 3 Monate kostenlos.

Die Mischung aus einem guten Antivirenschutzprogramm inklusive Firewall und einem VPN-Zugang machen es Angreifern so gut wie unmöglich sich in den jeweiligen Rechner zu hacken. Wer anonym surfen und seinen PC und die Daten sowie Privatsphäre besser schützen möchte, der ist mit der vorgenannten Kombination auf einer sichereren Seite als mit nur einer Variante oder ganz ohne Schutz, was vor allem bei Smartphones von vielen oft vernachlässigt wird.

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