celexon CinePop CP1000

Wer ein Heimkino sein Eigen nennt, der legt Wert auf eine echte Kino-Atmosphäre zu Hause. Hierzu gehört nicht nur Popcorn aus der Tüte, sondern frisch zubereitetes Popcorn inkl. dem dazu passenden Geruch. Mit einer Popcornmaschine gelingt dies garantiert. Ein solches Gerät hatten früher nur Kinos. Heutzutage können Heimkino-Fans derartige Geräte einfach und günstig im Internet bestellen. Wir haben uns im großen Programm von Produkten die Popcornmaschine CinePop CP1000 von celexon herausgepickt. Ob wir vom Produkt und Erzeugnis überzeugt waren, zeigt der folgende Testbericht.

Wir testen und bewerten die Popcornmaschine CinePop CP1000 anhand folgender Kriterien: Materialeigenschaften,  Aufbau, Funktion, Handhabung und Sensorik. Im Lieferumgang befindet sich neben der Maschine ein Strom-Anschlusskabel, eine Auffangschale, ein Messlöffel, eine Glühbirne (bereits verbaut) und eine Anleitung. Was zum Betrieb natürlich noch fehlt ist Popcorn Mais (wir haben jeweils 500g Popcorn-Mais von Seeberger und Müller’s Mühle im Test), Zucker (oder Salz) und Öl. Wer mag, und um dem Ganzen ein i-Tüpfelchen aufzusetzen, der kann natürlich auch Popcorn-Tüten dazukaufen. Die Bedienungsanleitung wurde recht klein gehalten. Vor allem die Schrift hätte etwas größer sein können. Dafür wird alles in kurzen und leicht verständlichen Schritten erklärt.

Die Popcornmaschine besteht aus der Haupteinheit und einem Edestahlkessel. Der Aufbau verläuft im Test einfach und schnell. Im Grund ist, bis auf den Kessel, bereits alles montiert. Letzterer muss einfach nur in die Halterung eingeführt und mit der Handkurbel verschraubt werden. Das Netzkabel, welches laut Anleitung aus Sicherheitsgründen recht kurz gehalten wurde, muss unter dem Kessel eingesteckt werden. Der mitgelieferte Messlöffel eignet sich zur Dosierung von Öl, Mais und Zucker! Ein Messbecher, wie in der Anleitung beschrieben, befindet sich jedoch nicht im Lieferumfang. Hierbei handelt es sich um einen Schreibfehler, gemeint ist jedoch der Messlöffel. Popcornmaschine ist von den Materialeigenschaften und der Verarbeitungsqualität nicht perfekt, jedoch akzeptabel. Insbesondere die transparenten Geäuseteile inkl. der Tür sind relativ dünn, und wirken nicht sonderlich stabil. Zudem ist ein Rundum Kunststoffgehäuse wie bei diesem Produkt in Verbindung mit einem heißen Kessel nicht die beste Umgebung. Dies ist jedoch ein generelles Problem bei Popcornmaschinen.

Der herausnehmbare Kessel ist antihaftbeschichtet und solide. Das Metall der Klappen ist sehr dünn und biegsam. Zum Befüllen und Auslassen reichen die beiden Öffnungen gerade so aus. Für das Zubereiten des Popcorns muss das Gerät natürlich mit dem Stromnetz verbunden sein. Oben am Gerät befinden sich der An-/Ausschalter und der Lichtschalter. Die Glühbirne bietet ausreichend Licht für die Maschine und Umgebung. Da es sich um eine klassische Glühbirne mit E14 Fassung handelt, leuchtet im Bereich der oberen roten Abdeckung mit. Vorteil gegenüber festinstallierter LED: Die Innenbeleuchtung ist auswechselbar! Nachdem der Kessel und Kessel-Motor korrekt eingesteckt wurden kann es auch schon losgehen. Nach dem Anschalten müssen wir rund fünf Minuten warten bis der Kessel ausreichend vorgewärmt ist. Nun wird die CinePop ausgeschaltet und mittels Messlöffel etwas Öl in den Kessel hinzugefügt. Als nächstes kommen Popcornkörner und etwas Zucker mit hinein. Die CP1000 eignet sich bestens um direkt Zucker und / oder etwas Öl mit in den Kessel zu geben, da der drehende Stab im Kessel alles gleichmäßig rührt.

Nun schließen wir die Tür (Der Magnetverschluss der Tür ist etwas schwach) und schalten auf „On“. Jetzt kommt das eigentliche Vergnügen: Das Popcorn springt nach ca. 3-5 Minuten (je nach Menge) aus dem Kessel! Es sieht nicht nur aus wie im Kino, es riecht auch so. Die Rauchentwicklung hält sich in Grenzen, und auch von der Lautstärke her ist alles im grünen Bereich. Sobald es aufgehört hat zu aufzupoppen, kippen wir den Kessel mit Hilfe der Handkurbel um ca. 180°. Wenn zu viele Körner (100 Gramm oder mehr) hineingefüllt wurden, verstopft der Kessel. Zu viel Popcorn ist hinderlich in der Zubereitung und es verbleiben ungepoppte oder verbrannte Körner in der Maschine. Wir empfehlen daher nicht mehr als 30 Gramm Maiskörner einzufüllen. Das Optische Ergebnis ist schon mal überzeugend, genauso wie geruchstechnisch. Das Popcorn wurde mit Zucker kandiert, dadurch wirkt es optisch wie im Kino. Auch geschmacklich kommt hier kaum ein Mikrowellenpopcorn oder fertiges Popcorn an unserem Test-Popcorn heran. Ein Unterschied zum Popcorn aus dem Kino bemerken wir nicht! Für ein solches Ergebnis sind jedoch, neben der Maschine und der Zubereitung, auch die richtigen Maiskörner entscheidend. 25 Gramm Popcorn-Maiskörner ergeben ca. eine Portion Popcorn. Etwas wenig aber weitere Portionen sind schnell erledigt, und bereiten Anwendern sicher viel Vergnügen.

Die Reinigung ist etwas aufwändig! Zwar lässt sich der Kessel relativ leicht auswischen (ein nasser Lappen genügt), dafür ist es etwas aufwändig jedes Mal auch das gesamte Mischwerkzeug im Topf sowie die Unterseiten der beiden Deckel mit zu reinigen. Allerdings ist diese Prozedur bei den meisten Küchenmaschinen mit Rührwerken so. Die Popcornmaschine gibt es zurzeit für rund 60 EUR. Ein durchaus günstiger und angemessener Preis! Die größte Preisersparnis liegt natürlich gegenüber Popcorn aus dem Kino: Eine Portion kostet dort schon mal 5 EUR. Beim selber zubereiten kommt man auf gerade einmal 8 Cent pro Portion! Popcorn-Mais gibt es besonders günstig zu kaufen, diese poppen unter Umständen jedoch nicht so gut auf, was in der Regel nicht an der Popcornmaschine von celexon liegt.

Fazit: Die CinePop CP1000 konnte uns zwar nicht in allen Kritikpunkten überzeugen, doch es reichte immer noch für ein gutes Endergebnis! Punkten konnte die Popcornmaschine von Celexon vor allem in Sachen Handhabung bei der Inbetriebnahme und in der sensorischen Bewertung. Das erzeugte Popcorn kann mit echtem Kino-Popcorn mithalten, und die Maschine sorgt für eine passende Atmosphäre im Heimkino.

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