Hasselblad H5D-40 – Die Profikamera im Test

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Die H5D-40 im Test


Um hier noch einmal die Dimensionen klar zu machen. Ein Bild im RAW Format ist im durchschnitt zwischen 10 und 30 MB groß. Bei der H5D sind es gleich 65MB pro Bild. Somit ist klar: Die H5D-40 braucht auf jeden Fall eine große Compact Flash Karte! Sehr schön: Die H5D-40 hat gegenüber dem Vorgängermodell einen besseren Autofokus und Witterungsschutz bekommen. Wir haben das Standard-Objektiv 2.8/80 mm im Test. Auf den ersten Blick ein recht kleines Objektiv, doch der Schein trügt! Das hochwertige Design garantiert umfassende Farbkorrektur, flache Bildebenen und eine geringe Verzeichnung. Die große Anfangsöffnung erleichtert das Fotografieren auch bei schlechter Beleuchtung und sorgt für ein helleres Sucherbild. Dieses Objektiv ist für nahezu alle Aufgaben in der allgemeinen Fotografie geeignet.

Die technischen Daten des Objektiv 2.8/80

  •          Brennweite:82,3 mm
  •          Blendenbereich: 2,8–32
  •          Anzahl der Linsen/Gruppen: 6/6
  •          Fokussierbereich: 0,7 m – unendlich
  •          Vergrößerung im Nahbereich: 1:6,5
  •          Abbildung im Nahbereich: 36 x 27 cm
  •          Filterdurchmesser: 67 mm
  •          Länge: 70 mm
  •          Durchmesser: 84 mm
  •          Gewicht: 475 g

Eine typische Stillaufnahme soll uns im Test zeigen, welche Ergebnisse die H5D-40 bietet. Außerdem wollen wir den RAW-Workflow mit Tethered-Shooting genauer unter die Lupe nehmen. Als Aufnahmeparameter sind ein niedriger ISO-Wert und eine kleine Blende von f16 vorgegeben. Der Aufnahmeabstand liegt bei ca. 1,5 Metern. Vom Stativ aus, versteh sich! Hier kommt bei der H5D-40 die Phocus-Software zum Einsatz. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der anfallenden gigantischen Datenmengen ist natürlich auch eine Frage des jeweils verwendeten Rechners. Daher sollten für zügiges Arbeiten die Hinweise des Herstellers beachtet werden. 8GByte Arbeitsspeicher sollten es schon sein. Unser Test-PC weist 16 GB auf. Hinzu kommt ein schneller Dual- oder Quad-Core Prozessor mit möglichst hoher Taktfrequenz und natürlich eine Grafikkarte mit ausreichendem Arbeitsspeicher. Mindestens 1GB  müssen schon drin sein. 

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