Sonneck SNOWMASTER ACCU 450

Die Akku-Schneefräse im Test

Los geht's unserem ersten Testdurchgang: Was nach dem Starten sofort auffällt ist die Lautstärke: Diese ist sehr angenehm leise auch wenn in der Bedienungsanleitung von 82dB die Rede ist. Wir empfinden die Betriebslautstärke als sehr angenehm, sodass auch eine Benutzung vor 7 Uhr morgens keinen Nachbar stören sollte. Beim Manövrieren muss der Tester erst einmal die perfekte Balance finden, denn lässt er die Fräse zu sehr unten hakt es etwas beim Schieben. Zu weit oben gehalten wird nicht gründlich genug Schnee gefräst. Nach einer kurzen Weile hat er die perfekte Halteposition gefunden und der Snowmaster zeigt dank seinem „brushless“ Motor vollen und vor allem schnellen Einsatz. Die Handhabung ist im Großen und Ganzen leicht und benötigt keine große Anstrengung. Auf jeden Fall kein Vergleich zum Schaufeln mit dem Schneeschieber und im Gegensatz zu einer Benzin-Schneefräse auch für ältere Menschen zu empfehlen! Angetrieben wird der ACCU 450 durch einen 36V / 2.6 Ah / 94 Wh Lithium-Ionen Akku, der bis – 20° C volle Leistung liefern soll. Die Laufzeit liegt bei ca. 30 Min und die Ladezeit bei rund 90 Minuten. Alternativ gibt es noch eine Schneefräse-Variante mit einem 40V /5 Ah / 180 Wh Akku.

Der Auswurf ist in der Höhe manuell verstellbar. Auf höchster Stufe wird der Schnee im Test ca. 2-3 Meter in die Höhe geschleudert. Die Wurfweite beträgt ca. 3-4 Meter. Damit einem der ganze Schnee nicht im Gesicht landet ist es ratsam vorher die Windrichtung zu prüfen. Auch sollte der Auswurf natürlich immer in die Richtung gedreht werden, wo der Schnee herausgelassen werden kann. Spielend einfach und schnell kann der Proband im Test mittels Schalter den Auswurf elektronisch nach links oder rechts drehen. Ist der Auswurf zu weit nach unten gerichtet landet der Schnee jedoch zu Teilen wieder auf dem Gehweg, was doppelte Arbeit verursacht. Generell „kleckert“ der Snowmaster im Test immer mal wieder auf das Gehäuse und den Gehweg, sodass hier und da etwas nachgeholfen werden muss.

Der rund 1,5 Meter breite und 15 Meter lange Gehweg wird mit der Schneefräse im Test aufgrund der 39 cm breiten Spurbreite in ca. 4 Durchgängen vom Schnee befreit. Die Spurbreite könnte daher ruhig etwas größer sein. Dennoch ist der Snowmaster im Test schnell unterwegs: Für die gesamte Schneeräumung braucht unser Proband weniger als 5 Minuten. An den weiteren Testtagen fällt noch mehr Schnee, welcher nun auch schon etwas nasser geworden ist. Auch hier macht die Akku-Schneefräse im Test immer noch eine gute Figur. Was jedoch hin und wieder vorkommt ist, dass sich der Auswurf verstopft, was vermutlich am etwas schmalen Auswurfschacht liegt. Besonders bei Nassschnee! In dem Fall reicht es aus die Fräse ein wenig zu schütteln und „die Nase“ ist wieder befreit. Was besonders positiv auffällt ist die lange Akkudauer. Der Akku zeigt erst nach dem dritten Testdurchgang an, dass nachgeladen werden muss.

Der 4. Test-Tag ist zugleich eine „Nachtfahrt“, denn hier steht der Tester noch spät am Abend auf der Matte, um erneut große Schneemengen mit dem Snowmaster zu beseitigen. In der Dunkelheit hilft dabei auch das praktische und helle LED-Licht. Bei heller Außenbeleuchtung und Straßenlaternen jedoch nicht besonders notwendig. Wie bereits erwähnt ist die Fräse so leise, dass sie sogar nachts benutzt werden könnte, jedoch ist die Schneeräumpflicht in der Regel dann schon beendet. Meistens beginnt die Räum- und Streupflicht werktags um 7:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr und endet um 20:00 Uhr. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann und sollte natürlich auch noch nach 20 Uhr räumen oder immer dokumentieren, wann er geräumt und gestreut hat.

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