Jay-tech Combo-Scanner PS970

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Der Combo-Scanner PS970 von Jay-Tech ist ein Film/Foto und Diascanner mit Vorschau Display und 5-in-1 Karten-Slot. Wir haben ihn getestet.

In der Verpackung befindet sich folgender Inhalt:  Der Combo-Scanner, ein USB-Kabel, ein Netzdapter, 3 Bilderrahmen ein Negativhalter, ein Diahalter und eine Anleitung. Praktisch: Das etwas über 90cm lange USB-Kabel ist dank des AC-Adapters auch gleichzeitig das Netzkabel. Was unserer Meinung nach fehlt ist ein interner Akku. Dennoch: Beim Zubehör wurde an alles gedacht, denn es wurden Bilderrahmen der  gängigsten Formate (9x13, 10X15, 13x18) beigelegt.  Diese finden in der Einkerbung der Schaumgummi-Ummantelung ihren Platz. Fotos lassen sich einfach und schnell in die rahmen einführen und wieder herausnehmen. Man sollte jedoch darauf achten, dass man nicht ein zu kleines Bild in einen größeren Rahmen steckt, denn dann könnte das Bild beim wieder herausnehmen im Gerät stecken bleiben. Sowohl der Negativ-als auch der Diahalter lässt sich mit wenigen Handgriffen öffnen und nach dem Einsetzen der Negative/Dias leicht verschließen. In den Haltern sitzt jedes Dia oder Negativ perfekt und ohne zu verrutschen.

 

Nun zum eigentlichen Gerät: Dem Combo-Scanner PS970! Auf dem ca 1,2kg leichten Scanner befinden sich folgende Bedienelemente, Schnittstellen und Teile: An oberster Stelle befindet sich der Schlitz für die Bilderrahmen. Darunter ist der Schieberegler womit zwischen Film und Photo navigiert werden kann. In der Mitte sehen wir das 2,4“ Farb-Display (LTPS LCD). Links daneben der An-und Ausschalter, gefolgt von den Photo und Film-Scan leuchten, sowie der SCAN Taste. Rechts befinden sich die Pfeiltasten, sowie die die Mode und Enter-Taste. Unter dem Display ist der 2. Schieberegler, welcher für das Wechseln zwischen Film und Photo benötigt wird.

 

Dank der Anleitung wird man schnell und mit leicht verständlichen Texten, sowie mit Bildern in die Technik eingeleitet. Nach dem Einschalten des Gerätes hat man zunächst die Möglichkeit die Sprache einzustellen. Hierzu geht man einfach auf Sprache (Language) und wählt die Landessprache aus. Außer Deutsch gibt es noch Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch (traditionell und vereinfacht) und Niederländisch. Mit dem Betätigen der Mode Taste kehrt man zum Hauptmenü zurück. Nun kann man nach rechts oder links navigieren und bekommt folgende Optionen: Wiedergabe (Wenn man diesen Punkt auswählt werden die bereits abgespeicherten Bilder einer eingelegten Speicherkarte gezeigt. Wir haben drei verschiedene Speicherkarten für unsere Tests verwendet. 1 SD-Karte mit 1GB, 1SDHC Karte mit 4GB und eine SDHC-Karte mit 16GB. Zudem sind noch MMC,MS,XD und MS-PRO Karten möglich. Der Combo-Scanner hat alle Speicherkarten anerkannt. Schiebt man eine Karte während des Betriebs ein, geht der Scanner aus und man muss einen Neustart betätigen. Zieht man sie während des Betriebs raus muss man ebenfalls einen Neustart machen. Ein Bootvorgang dauert wenige Sekunden.


 

Um ein Dia oder einen Negativfilm zu scannen muss man den Menüpunkt Folientyp auswählen. Dort gibt es dann die Optionen für einen Negativ-Farbfilm, Dias oder einen S&W Negativfilm. Im Menüpunkt Auflösung kann- wie der Name schon sagt- die Auflösung geändert werden. Hier kann man zwischen 5M und 10M wählen. Möchte man den Combo-Scanner mit dem PC verbinden, betätigt man – nachdem er mittels USB-Kabel angeschlossen wurde- den Menüpunkt USB MSDC. Bei unserem Test wurde der Scanner sofort als Wechseldatentäger anerkannt. Dies hat den Vorteil, da man sich so die Bilder direkt auf den PC übertragen kann. Die Transfer-Rate lag bei minimal 3,8MB/s und Maximal 6,6MB/s. Da der interne Speicher (32MB NAND-Flash) recht klein ist hat, empfiehlt sich jedoch eine Speicherkarte zu benutzen. Ist eine Karte eingesteckt, so wird diese auch vorranging als Speicherplatz genutzt. Die einzelnen eingescannten Bilder befinden sich im Ordern (J) (oder anderer zugewiesener Laufwerksbuchstabe des Combo-Scanners) / DCIM / 100COACH (Die Zahl vor COACH kann variieren. Die eingescannten Dia-Bilder, sowie die Fotos, als auch die S&W Negativ-Filme haben gute Ergebnisse beschert. Die Farbfilm-Negativen waren jedoch teilweise an manchen Stellen etwas überbelichtet. Auch sollte immer darauf geachtet werden, dass sich kein Staub auf den Negativen, Dias oder Fotos befindet, denn der Combo-Scanner PS 970 scannt jedes Staubkörnchen mit. Dennoch, auch auf den Meisten eingescannten Farb-Negativen war sowohl in farblicher, als auch in kontrastlicher-Hinsicht alles im grünen Bereich. Sehr schön: Nach einem Scan hat man die Möglichkeit einen Effekt hinzuzufügen oder ein Bild zuzuschneiden.

 

Technische Daten:

 

Bildsensor: 5,1 Megapixel CMOS Sensor

Bildschirm: 2,4 Zoll (6,1cm) LTPS LCD Display

Brennweite: f=4,83mm

Blende: F/3,6

Fokus: Film:51,5mm/Photo 171mm

Interner Speicher: 32MB NAND-Flash

Speichern Extern: SD/MMC/MS/MS-PRO/XD

Dateiformat: JPEG

Scan-Auflösung: 5MP mit 1800dpi (3600 dpi interpoliert)

Datenkonvertierung: 12-bit pro Farbkanel

Scan-Technik: Single Pass (nur ein Scan-Durchlauf)

Lichtquelle: 7*2 weiße LED, Hintergrundlicht

Anschluss: USB 2,0

Stromversorgung: 5V Netzadapter oder USB

Abmessungen: 220x208x147mm

Gewicht: Ca. 1200 g

Betriebssystem: Windows XP/Vista/7

 

Fazit: Wir sind mit den einzelnen Scan-Ergebnissen sehr zufrieden. Der Combo-Scanner PS970 macht seinen Job sehr gut, denn er digitalisiert Fotos, Dias und Negative und das mit nur wenigen Handgriffen. Das 2,4“ Display erlaubt ein Preview und bietet eine benutzerfreundliche Menüführung. Der interne Speicher könnte etwas größer sein, doch der Combo-Scanner akzeptiert die gängigsten Speicherkarten und ist damit auf bis zu 32GB erweiterbar. Einen Pluspunkt bekommt der Scanner auch in der Handhabung. Testlabor.eu sagt: Mit dem Combo-Scanner PS970 scannen Sie richtig!

Mehr über den Scanner gibt es auf HIER

 

 

 

Kommentare   

0 # Herbert Heitmann 2012-09-16 12:06
Ist ein sehr gutes Gerät.
Hätte als Ersatz gern ein neues Netzkabel und Info über Service.
Mein Gerät lässt sich nicht mehr einschalten.Baujahr 2010

Gruß H.Heitmann
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