store.it USB-Stick 3.0

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Seit über 20 Jahren gibt es sie nun schon: USB-Sticks! Die Speichermedien haben sich dabei im Laufe der letzten Jahre in Sachen Kapazität und Geschwindigkeit schnell weiterentwickelt und werden mit immer größeren Speichern ausgestattet. 32GB, 46 GB und sogar 256GB sind bereits Standard! Auch die Preise stehen inzwischen in einer angepassten Relation. Ob sich der store.it USB-Stick von Rossmann als nützlich erweist, das zeigt der folgende Testbericht.

 

Wir testen und bewerten den USB-Stick von Rossmann anhand seiner Materialeigenschaften und der Übertragungsgeschwindigkeit. Der store.it 2 in 1 USB Stick wirkt aufgrund seiner soliden Ummantelung besonders robust, liegt gut in der Hand und gibt auch von der Optik etwas her. Mit seinen rund 10 Gramm Eigengewicht und den Maßen von 16 x 60 x 6 mm (B x L x T) ist der Stick zudem besonders leicht und optimal für jede Hosentasche geeignet. Die durchsichtigen Plastikkappen lösen sich dafür etwas zu leicht ab und gehen bei vielen auf Dauer wahrscheinlich verloren. Der USB-Stick bietet einen USB-3.0-Typ-A sowie einen USB-2.0 microUSB (Micro-B-Stecker). . Einziehbar sind die beiden Anschlüsse nicht. Beim Hin- und Herbewegen der Schnittstellen bemerken wir ein leichtes Wackeln der Anschlüsse. Nicht dramatisch, aber zu sehr sollte man den Stick also auf beiden Seiten auf Dauer nicht belasten. Insgesamt betrachtet ist die Verarbeitung des USB-Sticks jedoch zufriedenstellend.

Aufgrund seiner schmalen Form und kleinen Größe passt der USB-Stick auch in etwas engere, aufeinanderliegende Slots oder auch am engeren Bereich hinter dem Fernseher. Im Test gibt es daher bei keinen Steckplätzen ein Platzproblem. Unser Test-Stick hat die Speichervariante mit 32GB. Laut dem Programm H2testw beträgt der freie Gesamtspeicher 29683 Mbyte. Nutzbar sind im Auslieferungszustand an unserem Windows PC 28,9 GB. Das sind 3,1 GB weniger als vom Hersteller angegeben. Das Abweichen des angegebenen Speichers vom tatsächlichen Speicher ist unter Windows allerdings üblich. 

Dies liegt an der Umrechnung des Binär- und Dezimalsystems. Der Hersteller rechnet 1 GB gleich 1000 MB. Das Windows-System deutet jedoch einen Gigabyte als 1024 MB. Rechnet man nun die Bytes auf GB um, kommen bei Windows weniger GByte heraus als werksseitig angegeben. Zudem wird auf dem USB-Stick ca. 8 % Speicherplatz als Papierkorb für gelöschte Dateien reserviert. Durch Formatierung und Anlegen des Dateisystems wird ebenfalls etwas Speicher beansprucht. Der Fehler liegt also nicht bei den Herstellern von Datenträgern, sondern bei Windows, das für sein Rechensystem die falschen Präfixe verwendet. Würde Windows die Speichergröße im Dezimalsystem zählen, so würde auch bei diesem USB-Stick mehr freier Speicher angezeigt werden. Eine andere Möglichkeit an die komplette Kapazität zu gelangen, wäre den USB-Stick an einem aktuellen MAC OSX anzuschließen. Dort wird die Speichergröße korrekt angezeigt.

Im Grunde können Hersteller darauf in ihrer Produktbeschreibung hinweisen. Wenn sie es nicht tun, ist es jedoch keine Täuschung. Nur rechnen die meisten Käufer damit, dass ihnen auch unter Windows die vollen 32 GB zur Verfügung stehen. Daher wäre ein kleiner Satz wie „28,9 GB unter Windows“ den Kunden gegenüber nur fair, da Windows weltweit mit einem Marktanteil von derzeit über 80% immer noch das führende Betriebssystem ist. 

Die Besonderheit an diesem USB-Stick ist, dass es sich nicht nur um einen normalen Flash-Speicher handelt, den man via USB an den PC anschließen kann, sondern dank OTG auch per microUSB an das Mobiltelefon oder den Tablet-PC. Die Abkürzung OTG kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „On-The-Go“. USB OTG ist eine Spezifikation, die Geräten wie Tablets oder Smartphones mit einem entsprechenden Anschluss erlaubt, als Host zu fungieren. Nicht jedes Smartphone kann direkt von einem USB-Laufwerk lesen, doch bei vielen neueren Geräten ist OTG jedoch standardmäßig als Leistungsumfang eingerichtet. Der Hersteller weist auf der Verpackung mehrfach darauf hin, dass der USB-Stick nur für Geräte mit USB-OTG Unterstützung geeignet ist. Natürlich kann man den Stick auch ohne den microSD-Anschluss benutzen, aber wer möchte denn nur den „halben Kuchen“?

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