BMW oder VW – Elektroautos im Vergleich

Eines der Highlights der „Consumer Electronics Show“ (CES) in Las Vegas war in diesem Jahr der BMW i3 und der VW e-Golf. Beide deutschen Autohersteller überraschten das anwesende Publikum mit ihren neuen Elektromodellen. Diese sind nicht nur verbrauchsarm, sondern trumpfen auch mit modernster Cloud-Technologie unter ihren Motorhauben auf. Dabei beschreiten beide Hersteller allerdings unterschiedliche Wege. Während VW auf einen konventionellen Fahrzeugtyp setzt, punktet BMW durch innovative Verkehrstechnik.

Duell der Newcomer

Seit einigen Jahren gelten besonders verbrauchsarme Verbrennungsmotoren und Hybridantriebe als zukunftsweisend. Fast jeder Hersteller präsentierte dazu eigene Modelle. Von dem Toyota Hybrid, bis zu den BMW-SUV-Modellen mit sparsamen Dieselantrieben. Letztere findet man bereits vielerorts auf deutschen Straßen oder gebraucht auf Portalen wie AutoScout24. Durch moderne Lithium-Ionen-Akkus und verbrauchsarme E-Motoren machen die reinen Elektromodelle jedoch den hybriden Autos starke Konkurrenz.

  • Beim BMW i3 handelt es sich nicht nur um ein reines Elektroauto, sondern auch um ein vollwertiges „Smart Car“. Dieses wird permanent mit einer eigens entwickelten Cloud verbunden sein, wodurch sich Autos miteinander connecten und Daten austauschen können. Durch die ständige Aktualisierung von Routen und Verkehrsinformationen, kann die Cloud frühzeitig Staus anzeigen und den Fahrer auf die drohende Verkehrslage aufmerksam machen. Weitere praktische Features sind die elektronische Einparkhilfe und eine automatische Fußgängererkennung, die notfalls eigenständig auf die Bremse drückt, falls Menschen vor das Auto laufen. Außerdem können Nutzer ihre Smartphones, Smartwatches oder sogar das Smarthome mit dem Auto verbinden. So kann man vom Auto aus etwa die Heizung im Haus einstellen oder das Auto mithilfe des Smartphones vorklimatisieren lassen.
  • Der VW e-Golf beschreitet einen ähnlichen Weg. Auch dieses fahrzeug ist ein vollwertiges „Smart Car“. Neben Touchscreens und Sprachsteuerung kann auch der e-Golf in eine eigens entwickelte Cloud integriert werden. Dadurch ist es möglich, Smartphones oder Apps mit dem Auto zu verbinden, Medieninhalte zu streamen oder Freunde über Kurznachrichten zu kontaktieren. Zudem verfügt der neue e-Golf über einen Elektromotor, der vibrationsfrei und besonders verbrauchsarm ist. Im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor bremst dieser Antrieb nicht beim Rollen. Dadurch kann der e-Golf fast endlos auf graden Strecken Rollen und spart dadurch erheblich an Energie.

Fazit: Der BMW i3 hat mit dem VW e-Golf einen echten Gegner bekommen. In Sachen technische Leistungsfähigkeit kann der VW seinen Konkurrenten aus Bayern etwas übertreffen. Allerdings ist uns nicht ganz klar warum VW die überzeugende E-Technik ausgerechnet in den Golf eingebaut hat. Eine neue und ganz eigene Leichtbaukarosserie wäre hier eventuell besser gewesen. In dieser Sache kann der BWM punkten. Dafür ist der Golf praktischer als der i3 und kommt weiter als sein Münchner Konkurrent. Beide Elektroautos haben ihr Vor- und Nachteile. 

 

Bildrechte: Flickr BMW i3 – Frontansicht, 14. September 2013, Frankfurt M 93: “Dein Nordrhein-Westfalen” CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 

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