Explosionsgefahr bei Hoverboards

ХовърбордDie sogenannten Hoverboards stehen bereits seit längerem in Verruf, sie seien aufgrund der Akkus gefährlich. Des Öfteren gab es dazu Videos im Netz, die die Gefahr dieser Geräte aufzeigten.  Jetzt ruft die Verbraucherschutzbehörde in den USA eine halbe Million Hoverboards zurück. Bei den batteriebetriebenen Geräten bestünde Explosionsgefahr. Auch in Deutschland werden immer mehr Zwischenfälle gemeldet.

Für diese noch relativ neuen Fahrgeräte hat sich noch kein einheitlicher Name etabliert. Neben "E-Board" werden die Geräte fälschlicherweise auch als Hoverboard bezeichnet. Bei den E-Boards  handelt es sich um Self-balancing-Boards, die in der Regel nichts mit dem echten Hoverboard aus der Filmreihe Zurück in die Zukunft zu tun haben. Weder haben Sie eine neuartige Technologie inne, noch schweben sie auf dem Asphalt. Im Grunde geht es um ein selbstbalancierendes (elektrisches) Rollbrett mit einem Motor und integriertem Akku. Die Technik im Möchtegern „Hoverboard“ ist relativ einfach. Sie besteht in der Regel aus zwei Nabenmotoren, einem großen Lithium-Ionen-Akku und Elektronik mit zwei Invensense-Lagesensoren. Oftmals sind die Geräte nicht optimal verarbeitet, die Batterien könnten überhitzen und anfangen zu brennen oder sogar explodieren. Insgesamt seien bislang 99 Zwischenfälle gemeldet worden. Auch in Deutschland gab es bereits Zwischenfälle. Erst vor kurzem ist aufgrund einer solchen Explosion ein Hausbrand entstanden.

Wer ein solches Hoverboard besitze, solle „ab sofort nicht mehr damit fahren“, sondern es an den Hersteller zurücksenden um das Fahrzeug gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Betroffen sind laut der Behörde Geräte von zehn Herstellern, die zwischen Juni 2015 und Mai 2016 für bis zu 900 Dollar verkauft wurden. Mehr als die Hälfte der zurückgerufenen Geräte seien von der Marke Swagway. (Nicht zu verwechseln mit Segway). Die Akku-Überhitzung ist jedoch nicht die einzige Sicherheitslücke. Oftmals schalten sich Hoverboards während der Fahrt ohne Vorwarnung ab. Das Schlimme daran ist, dass die Räder nicht einfach ausrollen, sondern abrupt blockieren. Die gefährliche Notabschaltung tritt offenbar auch bei vielen Anwendern auf, denn im Internet häufen sich die Berichte von E-Board-Besitzern mit dem gleichen Problem.

Hoverboards waren im vergangenen Jahr vor allem in den USA ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Auch bei Kindern! Dennoch galten sie seit Anbeginn als buchstäblich brandgefährlich. In Großbritannien hatten die Behörden schon  im Dezember vor den explodierenden Boards gewarnt. Auch wir waren ausdrücklich vor der Verwendung dieser sogenannten Hoverboards. Wer sich oder seinen Kindern ein solches Produkt kaufen möchte, der sollte auf Prüfzeichen wie GS oder TÜV achten. Vor „No-Name“ Produkten und/oder billigen Asienimporten sollte Abstand gehalten werden. Zudem hilft auch eine Internetrecherche vor dem Kauf um zu sehen, ob schon Erfahrungen mit dem jeweiligen Board gemacht wurden. Wenn ein E-Board besonders günstig ist, sollte man ebenfalls skeptisch sein. 

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