Die Emma Matratze im Test

Der Matratzenkauf gehört für viele nicht zu den beliebtesten Anschaffungen für den Haushalt. Kein Wunder, denn wer große Matratzen kaufen will, der kann diese oftmals schlecht in einem PKW transportieren. Gut, dass es inzwischen viele Matratzen-Anbieter im Internet gibt, und man Matratzen online kaufen kann. Die Emma-Matratze gehört wohl zu den bekanntesten, online bestellbaren Matratzen. Ob Fernseh- oder Onlinewerbung, der Hersteller verspricht eine Matratze für „den besten Schlaf“, die nicht zu hart und nicht zu weich sein soll. Zudem dürfen interessierte Kunden 100 Nächte Probeschlafen. Das klingt sehr selbstbewusst und vielversprechend. Unsere Tester haben innerhalb der letzten Wochen die Emma Matratze ausgiebig getestet. Das Ergebnis gibt es auf den folgenden Seiten zu lesen.

Matratzen online kaufen hat Vorteile  

Der Vorteil beim direkten Kauf einer Matratze im Geschäft liegt darin, dass man vor Ort probeliegen kann. Was man jedoch üblicherweise in einem Kaufhaus nicht kann, ist dort übernachten. Da der menschliche Körper mindestens 3-4 Wochen Eingewöhnungszeit für eine neue Matratze benötigt, reicht ein kurzes Probeliegen beim Händler natürlich nicht aus. Hier kommt Emma ins Spiel!

Der Anbieter ermöglicht seinen Kunden ganze 100 Nächte Probeschlafen sowie eine kostenlose Abholung und eine Geld-zurück-Garantie bei Nichtgefallen. Mit dieser freiwilligen Garantie geht der Hersteller ein Risiko ein, denn vom Kunden benutzte und zurückgesendete Matratzen werden aus Hygienegründen in der Regel nicht wieder verkauft. Zudem vergibt die Emma Matratzen GmbH 10 Jahre Garantie auf die Langlebigkeit der Materialien. Insgesamt entsteht beim Onlinebestellen einer Emma Matratze somit ein doppelter Mehrwert gegenüber dem Kauf bei einem Einzelhändler: Einfach kostenlos liefern lassen und ausgiebig testen.

Die Website von Emma ist gut strukturiert und mobiloptimiert. Der Aufbau ist nutzerfreundlich und der komplette Auftritt SSL-gesichert. Zudem gibt es ein Trusted Shops- und TÜV-Siegel. Angaben über Bezahl- und Versandmöglichkeiten sind vorhanden, genau wie alle Pflichtangaben. In Sachen Deklaration ist Emma sehr aussagefreudig und offen! So werden u.a. viele Angaben zu den einzelnen Materialien, dem Matratzenaufbau und den Matratzeneigenschaften gemacht. Bezüglich des Härtegrades gibt der Hersteller an, dass die Emma Matratze nicht in mehrere Härtegrade unterteilt sei. Stattdessen sei sie „mit einem einzigen Härtegrad ausgestattet“. Eine Nachfrage beim Hersteller hat ergeben, dass der Härtegrad der Emma Matratze laut eigenen Angaben zwischen H2 und H3 liegt. Ferner sei Emma für Menschen ab einem Körpergewicht von 50 kg bis 130 kg geeignet. Letztere Angaben finden wir auch in den FAQ des Herstellers.

Wir haben die Emma Matratze innerhalb der letzten Wochen anhand folgender Kriterien beurteilt: Materialeigeschaften, Liegeeigenschaften, Handhabung. Wir testeten zudem Komforteigenschaften, beurteilen die Verarbeitung, Haltbarkeit und Umwelteigenschaften. Bei dem Bezug bewerteten wir zudem die Waschbarkeit und die Beeinträchtigung durch Nässe. Getestet wurde sowohl von männlichen als auch weiblichen Probanden mit den HEIA-Klassifizierungen: H-Typ, E-Typ I-Typ und A-Typ.

Erster Eindruck und technische Daten

Entwickelt und hergestellt wird der Emma Matratzenkern laut eigenen Angaben in präziser Handarbeit in Deutschland. Um genauer zu sein am Produktionsstandort in Westfalen, unter streng kontrollierte Richtlinien zur Qualitätssicherung. Die Emma Matratze hat einen 3-schichtigen Aufbau:  Airgocell Schaum, viscoelasischer Schaum und Kaltschaum. Einen Federkern gibt es nicht. Das Top-Cover besteht aus einem komplett abnehmbaren und waschbaren Bezug aus 99% Polyester und 1% Elasthan. Der Seitenbezug besteht aus 100% Polyester und der Unterbezug aus 89% Polyester sowie 11 % Polypropylen. Alle einzelnen Schichten von Emma entsprechen dem OEKO-TEX Standard 100, Klasse 1 (16.0.93305), welche dem höchsten Standard entspricht und sind damit auch für Säuglinge geeignet. Unsere Test-Matratzen haben jeweils die Größe 90 x 200 x 25 cm und werden gerollt und vakuumiert in einem 38 x 38 x 110 cm großen Karton angeliefert. Eine Matratze bringt 19,2 kg auf die Waage.

  

Die Anleitung zum Auspacken ist übersichtlich und erklärt in kurzen, einfachen Schritten den Ablauf. Die Matratzen wurden sehr gut verpackt und lassen sich mittels des mitgelieferten Messers gut von der Folie befreien. Nach dem Einstechen hört man die Luft einströmen, und je weiter die Folie entfernt wird, desto mehr entfalten sich die Matratzen. Die Bezeichnung „Bed in a box“ könnte nicht treffender sein, denn nach dem kompletten Auspacken sehen wir nicht nur eine Matratze vor uns liegen, sondern auch ein Bett. Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen kann Emma auf jeden sauberen, festen Untergrund gelegt werden, sogar direkt auf den Fußboden und somit auch als Bett fungieren. Mit 25 cm ist Emma so hoch, dass man sie überall hinlegen kann.

Wer mag, kann die Matratze auch auf ein Boxspringbett oder Bettgestell mit Lattenrost legen. Die meisten Matratzen riechen nach dem Auspacken und teilwiese auch in den ersten Wochen unangenehm. Nicht so bei der Emma Matratze; hier riecht im Test von Anfang an alles neutral und frisch! Der Aufbau der Emma Matratze ist nicht dazu geeignet, diese zu wenden, da dadurch der Aufbau quasi auf den Kopf gestellt wird. Ein Drehen der Matratze ist bei ihrem Aufbau nicht notwendig, aber möglich.

 

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