Protos Integral FOREST

Ob Arbeiten im heimischen Garten oder im Gewerbe, Forstarbeiten erfordern ein hohes Maß an Arbeitssicherheit. Vor allem wer mit Kettensägen hantiert, an Baumschneidearbeiten teilnimmt oder allgemein Forstarbeiten vornimmt, sollte sich ausreichend schützen. Eine der wichtigsten Schutzausstattungen für den Forstbereich ist der Forsthelm. Dieser sollte bestenfalls stabil gebaut sowie mit einem Gehörschutz und einem Visier versehen sein. Eine zusätzlich e Schutzbrille sowie ein Nackenschutz rundet die umfassende Sicherheit für den gesamten Kopfbereich ab. Mit dem Protos Integral Forest haben wir einen solchen Rundumschutz Helm im Test. Ob uns der Helm auch im Test überzeugen konnte und wenn ja, wie, das zeigt der folgende Testbericht.

Als Schutzkleidung gehören neben dem Forsthelm auch Sicherheitsstiefel sowie Schutzschutzkleidung, inkl. Handschuhe. Der Forsthelm sollte den ganzen Kopfbereich abdecken und auch das Gesicht und den Nacken schützen. So wie unser Testkandidat Integral Forest von Protos. Die gleichnamige Firma hat ihren Sitz und Produktionsort in Österreich. Der Protos Integral wird laut eigenen Angaben komplett in Koblach, Vorarlberg endgefertigt. In unserem Testhelm findet sich sogar ein Aufkleber mit dem Namen des Fertigers. Pro Tag werden laut Hersteller bis zu 150 Forstehlme zusammengesetzt. Durchschnittlich werden so pro Jahr 25.000 Stück für Händler und Endkunden produziert. Alleine diese Tatsache ist in Hinblick auf die Qualität und dass nicht auf billige Arbeitskräfte im Ausland ausgelagert wird ein erster Pluspunkt für den Hersteller.

Wir testen und bewerten den Forsthelm anhand folgender Kriterien: Materialeigenschaften, Funktion, Handhabung und Sicherheit. Der Helm kommt mit einer schönen Verpackung ins Haus. Darin befindet sich der bereits aufgebaute Integral Forest mit bereits vormontierter Schutzbrille. Diese gehört, wie auch der Nackenschutz, nicht zum normalen Lieferumfang. Unser Testmodell hat eine auffällige, orangene Farbe und macht optisch sofort einen guten Gesamteindruck. Vorne sehen wir das Visier, seitlich den Gehörschutz und mittig die Schutzbrille. Alle Teile lassen sich sowohl verstellen, als auch abnehmen. Der Gehörschutz kann wahlweise sogar nach hinten geschoben werden, wenn man ihn mal nicht benötigt. Das Visier und die Schutzbrille werden einfach nach oben geklappt bzw. geschoben. Der gesamte Helm wurde modular gestaltet und ist dabei dennoch gut und stabil verarbeitet. Am hinteren Ende bringen wir noch den ebenfalls optional erhältlichen Nackenschutz an. Der Kopfumfang lässt sich in wenigen Handgriffen bequem einstellen. Die Polsterungen sind abnehmbar und bieten ein angenehmes Tragegefühl. Nach der richtigen Einstellung auf die passende Kopfgröße sitzt der Integral fest und angenehm zugleich auf dem Kopf.

Der Gehörschutz lässt sich einfach und praktisch auf die Ohren anpassen und umschließen selbst große Ohren ausreichend. Einmal aufgesetzt schirmen die Ohrmuscheln die Geräusche der Außenwelt sehr gut ab. Auch die Schutzbrille kann stufenweise nach hinten geschoben und sich auf die Position der Nase und Augen einrichten lassen. Die Brille ist aus einem biegsamen Kunststoff und solide. Das feine Visier ist aus einem dünnen und leicht biegsamen Metall und bietet bis zum Kinn einen zusätzlichen Schutz vor heranfliegenden leichten Teilen. Durch die kleinen Öffnungen können jedoch noch feine Späne oder ähnliches gelangen, sodass die zusätzliche Schutzbrille hier besonders zu empfehlen ist. Das Visier lässt sich einfach hoch und runterschieben. Die Sicht ist durch das schwarze Gitter etwas eingeschränkt aber nicht gehindert. Der Nackenschutz bietet zwar keinen Aufprallschutz, dafür sorgt er dafür, dass auch hier keine unerwünschten Spänen oder Nadeln hingelangen.

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