VORWERK KOBOLD VB100

Akku-Staubsauger kommen in deutschen Haushalten immer mehr in Mode. Kein Wunder, sind diese doch viel praktischer als normale Staubsauger. Akku-Sauger sind leichter, handlicher und haben kein Kabel. Dafür hapert er bei vielen an der nötigen Saugleistung. Ob das auch beim Akku-Staubsauger VB100 von Vorwerk der Fall ist, das zeigt der folgende Testbericht.

 

Wir testen und bewerten den KOBOLD VB100 anhand folgender Kriterien:

  • Ausstattung
  • Materialeigenschaften
  • Handhabung
  • Funktion/Leistung

Wir testen den Saugroboter von Vorwerk unter alltagstypischer Beanspruchung. Dazu gehören unter anderem das Saugen auf folgenden Hartböden: Fliesen, Laminat und Vinyl. Auch lassen wir ihn über Teppichfliesen, Nadelfilzteppiche und einen Hochflorteppich saugen.

Erster Eindruck und technische Daten

Geliefert wird der Kobold VB100 im Vorwerk-typischen, weißen Karton. Auch das Gerät an sich hat die gewohnte weiße Farbe. Der Lieferumfang des Akku-Saugers besteht aus folgenden Bestandteilen:

  • Akku-Sauger
  • 2-in-1 Düse
  • Filtertüte
  • Netzkabel
  • Gebrauchsanleitung

Vorwerk steht seit jeher in Sachen Staubsauger für Qualität. Vorwerk wurde 1883 in Wuppertal gegründet und entwickelte sich im Laufe der Firmengeschichte von einer Teppichfabrik zu einer internationalen Unternehmensgruppe. Dennoch ist Vorwerk bis heute ein Familienunternehmen geblieben. Der Kobold VB100 wird in Deutschland entwickelt und in der Vorwerk-eigenen Produktion in China gefertigt.

Etwas schade ist, dass im Auslieferungszustand nur eine Filtertüte mitgeliefert wird. Der Akku-Staubsauger besteht aus der 100 cm langen Basiseinheit und der 25 x 22 x 6 cm (B x L x T) großen Elektrobürste. Zudem gibt es eine kleine 2-in-1 Düse. Die Möglichkeit einen kleinen Handstaubsauger aus dem Gerät zu machen besteht bei diesem Produkt nicht. Sehr schön ist dafür die Möglichkeit der Parkposition. Egal wo man sich gerade befindet, der VB100 kann alleine hingestellt werden, ohne umzukippen. Mit seinen rund 3,2 kg (inkl. Bürste) ist der Akku-Sauger etwas schwerer als andere Akku-Staubsauger. Ohne die Elektrobürste wiegt der VB100 nur noch ca. 2,1 kg.


 

Der Akku-Staubsauger im Test

Der ergonomische Griff ist aus Hartplastik und ohne Gummierung. Über ihm befinden sich der An/Aus-Schalter sowie ein Modus-Knopf. Auch sehen wir drei LED’s zur aktuellen Modusanzeige. Mittig gibt es die Vorwerk-typischen LED-Ladestandsanzeigen.

 

An der Elektrobüste sind ebenfalls LED’s sowie einen Fußtaster, mit dem sich die Walzenrotation ein- oder ausschalten lässt. Auf der oberen Rückseite sehen wir den Netzanschluss sowie mittig den Filterraumdeckel. Dieser lässt in Sachen Materialeigenschaften und Verarbeitung etwas zu Wünschen übrig. Zudem sind die Ecken sehr spitz und scharfkantig. Der Deckel lässt sich dann mit etwas Fingerspitzengefühl wieder an das Gerät anklicken. Die Filtertüte an sich ist vorwerktypisch wertig und mit einem Volumen von 0,8 l immer noch in einem vergleichsweise guten Rahmen. Einen Akku-Staubsauger mit Filtertüten auszustatten ist unserer Meinung nach jedoch sehr ineffizient, da die Tüten häufiger gewechselt werden müssen, als bei kabelbetriebenen Bodenstaubsaugern.

Vor dem ersten Anschalten muss der Akku aufgeladen werden. Im Test vergehen hierbei rund 3 Stunden. Nach dem Starten messen wir zunächst die Lautstärken des Gerätes. Hierbei ermitteln wir folgende Werte:

Mit eingeschalteter Elektrobürste

  • Stufe 1: 65 dBA
  • Stufe 2: 69 dBA
  • Stufe 3: 74 dbA

Ohne eingeschaltete Elektrobürste

  • Stufe 1: 62 dBA
  • Stufe 2: 65 dBA
  • Stufe 3: 73 dBA

Die Lautstärke ist insgesamt annehmbarer als vergleichbare Akku-Staubsauger. Vor allem auf den kleinen Stufen. Mit eingeschalteter Elektrobürste und auf höchster Stufe merken wir im Test einen leichten Antrieb, welcher auf die Rotation der Bürste zurückzuführen ist. Die Leistungsstärke macht sich auch sofort in Sachen Saugleistung bemerkbar. Ob Haare, Krümel oder Dreck, der VB100 saugt alles weg, was ihm in die Quere kommt. Vor allem mit eingeschalteter Bürste bemerken wir eine gute Saug- und Reinigungsleistung. Im Saugmodus ohne Elektrobürste kann das Akku-Sauger ebenfalls punkten. Vor allem auf den glatten Testböden. In der geringsten und leisesten Stufe stellen Krümel und leichter Dreck ebenfalls kein Problem dar. Bei gröberen Verschmutzungen müssen wir jedoch ein bis zwei Stufen höher schalten. Bei Teppichen punktet in Sachen Saugleistung zwar mehr die Elektrobürste, allerdings bricht sie bei hohem Flor hin und wieder in der höchsten Stufe ab.

  

Das Saugen von Treppen erweist sich im Test nur bedingt als positiv, denn zum einen ist die Elektrobürste aufgrund ihrer Form und Größe nicht gut geeignet, um in den Ecken zu gelangen. Zum anderen macht sich das Gewicht, welches sich hier vor allem auf das Handgelenk konzentriert, nach wenigen 

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