VORWERK KOBOLD VB100

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Der Akku-Staubsauger im Test

Der ergonomische Griff ist aus Hartplastik und ohne Gummierung. Über ihm befinden sich der An/Aus-Schalter sowie ein Modus-Knopf. Auch sehen wir drei LED’s zur aktuellen Modusanzeige. Mittig gibt es die Vorwerk-typischen LED-Ladestandsanzeigen.

 

An der Elektrobüste sind ebenfalls LED’s sowie einen Fußtaster, mit dem sich die Walzenrotation ein- oder ausschalten lässt. Auf der oberen Rückseite sehen wir den Netzanschluss sowie mittig den Filterraumdeckel. Dieser lässt in Sachen Materialeigenschaften und Verarbeitung etwas zu Wünschen übrig. Zudem sind die Ecken sehr spitz und scharfkantig. Der Deckel lässt sich dann mit etwas Fingerspitzengefühl wieder an das Gerät anklicken. Die Filtertüte an sich ist vorwerktypisch wertig und mit einem Volumen von 0,8 l immer noch in einem vergleichsweise guten Rahmen. Einen Akku-Staubsauger mit Filtertüten auszustatten ist unserer Meinung nach jedoch sehr ineffizient, da die Tüten häufiger gewechselt werden müssen, als bei kabelbetriebenen Bodenstaubsaugern.

Vor dem ersten Anschalten muss der Akku aufgeladen werden. Im Test vergehen hierbei rund 3 Stunden. Nach dem Starten messen wir zunächst die Lautstärken des Gerätes. Hierbei ermitteln wir folgende Werte:

Mit eingeschalteter Elektrobürste

  • Stufe 1: 65 dBA
  • Stufe 2: 69 dBA
  • Stufe 3: 74 dbA

Ohne eingeschaltete Elektrobürste

  • Stufe 1: 62 dBA
  • Stufe 2: 65 dBA
  • Stufe 3: 73 dBA

Die Lautstärke ist insgesamt annehmbarer als vergleichbare Akku-Staubsauger. Vor allem auf den kleinen Stufen. Mit eingeschalteter Elektrobürste und auf höchster Stufe merken wir im Test einen leichten Antrieb, welcher auf die Rotation der Bürste zurückzuführen ist. Die Leistungsstärke macht sich auch sofort in Sachen Saugleistung bemerkbar. Ob Haare, Krümel oder Dreck, der VB100 saugt alles weg, was ihm in die Quere kommt. Vor allem mit eingeschalteter Bürste bemerken wir eine gute Saug- und Reinigungsleistung. Im Saugmodus ohne Elektrobürste kann das Akku-Sauger ebenfalls punkten. Vor allem auf den glatten Testböden. In der geringsten und leisesten Stufe stellen Krümel und leichter Dreck ebenfalls kein Problem dar. Bei gröberen Verschmutzungen müssen wir jedoch ein bis zwei Stufen höher schalten. Bei Teppichen punktet in Sachen Saugleistung zwar mehr die Elektrobürste, allerdings bricht sie bei hohem Flor hin und wieder in der höchsten Stufe ab.

  

Das Saugen von Treppen erweist sich im Test nur bedingt als positiv, denn zum einen ist die Elektrobürste aufgrund ihrer Form und Größe nicht gut geeignet, um in den Ecken zu gelangen. Zum anderen macht sich das Gewicht, welches sich hier vor allem auf das Handgelenk konzentriert, nach wenigen etwas Treppen bemerkbar. Beim Benutzen der 2-in-1 Düse erweist sich das Treppensaugen als etwas einfacher und effektiver, allerdings dauert es so auch etwas länger. Bis auf die Abbrüche auf dem Teppich saugt der VB100 im Test sehr souverän. Zum Abbruch der Elektrobürste kommt es jedoch auch, wenn etwas stecken geblieben ist.

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