MEDION Wischroboter MD 18379

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Der Wischroboter im Test 

Vor dem ersten Start müssen wir den MD 18379 erst einmal auf die Ladestation anbringen. Hierzu wird er auf die Schale gehoben, wo die Kontakte miteinander verbunden werden. Das Tragen des kompakten Geräts verläuft dank des tollen Griffes sehr gut. Beim Aufladen ertönt zum ersten Mal eine weibliche Stimme, welche in englischer Sprache immer den aktuellen Status verrät. Im konkreten Fall: „Charging will start soon“. Wir hätten es schön gefunden, wenn hier die Möglichkeit bestehen würde, die Stimme auch auf Deutsch zu stellen. Zudem ist die Sprachausgabe manchmal etwas undeutlich und akustisch schlecht zu verstehen. Abhilfe schafft hierbei die gut beschriebene Bedienungsanleitung. Nachdem der Akku ausreichend aufgeladen ist, können wir den Wassertank befüllen.

Hierzu wird dieser praktischer weise einfach abgenommen und kann über dem Waschbecken mit Leitungswasser befüllt werden. Etwas mehr als 0,7 Liter passen in den Tank. Das Befüllen klappt im Test einfach und schnell. Reinigungsmittel dürfen dem Wasser nicht beigefügt werden. Nicht einmal destilliertes Wasser. Der Grund: Die Reinigung muss mit klarem Leitungswasser erfolgen, da der Roboter den Füllstand im Wassertank über die Leitfähigkeit des Wassers misst. Wir sind gespannt wie sich die Tatsache, dass kein Bodenreiniger verwendet wird, auf die Reinigungsleistung auswirken wird.

Das erneute Anbringen des Tanks auf das Gerät verläuft einfach im Klick-Verfahren. Die Wischlippe sitzt mittels Magnetverschluss am Gerät. Gestartet wird wahlweise am Hauptgerät oder via Fernbedienung. Letztere kann entweder zum Befehlen der Automatikprogramme oder manuellen Fahren verwendet werden. Wir beginnen mit den selbstfahrenden Progammen.

Hierzu stehen folgende vier Modi zur Verfügung:

  • Flächenmodus
  • Automatikmodus
  • Punktuelle Reinigung
  • Reinigung entlang der Wand

Beim Flächenmodus reinigt der Wischsauger eine Fläche von 25 m² vor dem Gerät und fährt die Fläche dabei im Zick-Zack ab. Am Ende kehrt der Wischroboter zum Ausgangspunkt zurück. Ein selbständiges wieder Andocken an die Ladestation ist nicht möglich. Hierfür ist der Wischroboter auf Hilfe angewiesen. Für große Flächen eignet sich der Automatikmodus. Auch hier fährt der Wischroboter im Test seine Bahnen im Zick-Zack-Modus ab und umfährt dank seiner Sensoren Hindernisse. Abgrenzungen von Gegenständen durch Magnetstreifen oder virtuellen Wänden sind mit dem MD 18379 nicht möglich.

 

Die punktuelle Reinigung ist für die gezielte Säuberung einer Fläche von etwa 80 x 80 cm kreisförmig um den Startpunkt des Wischsaugers herum. Die Reinigung an der Wand eignet sich, wie es der Name schon verrät, für das Wischen an Ecken und Rändern eines Raumes. Hierbei führt der MD 18379 einen Wischvorgang entlang von Wänden durch. Stellt man den Wischroboter so auf, dass er gegen eine Wand gerichtet ist, sucht er automatisch nach dieser und startet die Reinigung. Mit Kanten kommt der Wischroboter im Test relativ gut klar, in Ecken hinterlässt er jedoch an manchen Stellen etwas Schmutz.

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Neueste Kommentare

  • Walter Fartely
    Hab das Gerät gestern gekauft. Dank ihres hervorragenden Testbericht denke ich alles richtig gemacht ...

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  • Tobias Weih
    Ich benutze Silberstäbchen (Secosan) statt des Hygienemittels, um den Luftwäscher keimfrei zu halten.

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