Tastemaker Sous-vide Garer

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Sous-vide-Garer werden bei vielen Berufs- und Hobbyköchen immer beliebter. Bei dem Vakuumgaren handelt es sich um ein gesundes und schonendes Garverfahren für Speisen wie Fisch, Fleisch und Gemüse. Das Schöne an diesen Geräten ist: Jeder kann Sous-vide Garer ohne große Vorkenntnisse von zu Hause aus durchführen. So auch mit unserem aktuellen Testkandidaten, dem Tastemaker Sous-vide Garer. Im folgenden Testbericht erklären wir wie das Ganze funktioniert und was das Produkt alles kann.

Sous-vide ist Französisch und bedeutet unter Vakuum (sous=unter / vide=Vakuum). Um genau zu sein bezeichnet man als Sous-vide-Garen bzw. Vakuumgaren die Methode zum Garen von Fleisch, Fisch oder Gemüse. Dieser Garprozess findet in einem Vakuumbeutel statt. Somit benötigen Anwender auch ein Vakuumiergerät. Der Garvorgang findet bei Temperaturen von unter 100 °C statt. Die Speisen werden hier jedoch zusätzlich im Vakuum gegart und soll dadurch noch besser ihr natürliches Aroma behalten. Die Vorteile von Sous-vide Garer: Fisch behält die glasige Konsistenz bei gleichbleibendem Eigengeschmack. Fleisch wird zart und auf den Punkt gegart. Gemüse wird gleichmäßig zart gegart und Früchte erhalten einen intensivierten Geschmack. Zudem bekommen Nachspeisen einen einwandfreien Geschmack und gute Konsistenz.

Der Tastemaker wird mit einem Gareinsatz, einem Deckel und einem Grillrost geliefert. Zudem gibt es eine deutschsprachige Bedienungsanleitung (weitere Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch). Der Garer ist mit seinen rund 5 kg kein Leichtgewicht und mit den Maßen 42,6 x 34,4 x 29,8 cm auch recht groß. Das Produkt wirkt solide und sieht zudem modern aus. Sehr schön ist dabei das hochwertige Edelstahl-Gehäuse in edlem Silber. Die Verarbeitung des Deckels lässt jedoch auch hier etwas zu wünschen übrig. Der Einsatz vom Tastemaker ist Kastenförmig. Dieser erlaubt auch Spargel zu garen oder mehrere Steaks gleichzeitig.

Die technischen Daten

  • Temperaturbereich: 40-90°C
  • Temperatureinstellung in 1°C-Schritten
  • Garzeiten: 1 - 24 Stunden
  • Garzeiteinstellung in 10-Minuten-Schritten
  • antihaftbeschichteter 6 Liter Gareinsatz
  • Spülmaschineneignung von Deckel und Innentopf
  • einfaches Bedienfeld mit LED-Display an der Gerätefront
  • hochwertiges Edelstahl-Gehäuse in edlem Silber
  • An-/Aus-Schalter an der Gerätefront
  • Strom 230V / 50Hz
  • Außenmaße Gerät: 36 x 23 x 30cm (BxHxT)
    Innenmaße Gareinsatz: 28 x 10,5 x 20 cm (BxHxT)
    Gewicht: ca. 3,8 kg

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Der Tastemaker im Test

Die Bedienungsanleitung ist etwas kurz gehalten, dafür gibt es empfohlene Garzeiten und Temperaturen. Im Betrieb macht der Tastemaker auf Anhieb eine gute Figur. Die Bedienung ist anhand der gut positionierten Bedienelemente einfach und das Display informiert immer über die aktuelle Temperatur. Der Tastemaker bietet Niedrigtemperaturgaren dank Temperatureinstellung im 1°C-Bereich und hält die Temperatur selbstständig konstant auf eingestelltem Wert (maximale Abweichung beträgt 1°C). Das Wasserbad umfasst 6 Liter. Die Füllmenge variiert je nach Menge der zu garenden Lebensmittel. Der beschichtete Aluminium-Innentopf sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung. Auch die Heizleistung ist mit 550 W in diesem Bereich in einem guten Rahmen. Eine konvektive Wasserumwälzung findet nicht statt.

Die Heizleistung bringt den Innentopf des SlowCookers auf Temperaturen von 40-90°C und sorgt so für eine gute Erhitzung des Garguts. Der Tastemaker besitzt die Garmethode High oder Low für Slow Cook. Sehr schön: Die Temperaturen lassen sich in 1°C-Schritten einstellen und werden vom Gerät selbstständig über den gesamten Garzeitraum beibehalten. Letzterer kann sogar in 10 Minuten-Schritten von 1 bis 24h eingestellt werden. Einziger Nachteil hierbei: Der Timer geht „nur“ 24 Stunden, länger gehende Garzeiten müssen daher neu einstellt werden. Die Temperaturabweichungen liegen zwischen etwa 1 und 5 Grad. Der Sous-vide Garer kann nicht nur zum Sous-vide-Kochen benutzt werden; normales Niedrigtemperatur-Garen, Erwärmen oder Warmhalten von Speisen sind mit diesem Gerät ebenfalls möglich. Ob technische Eigenschaften, Bedienbarkeit, Funktionen oder Garergebnisse, der Tastemaker macht im Test größtenteils eine gute Figur.

Nach dem Kochen folgt natürlich das Saubermachen. Sowohl der herausnehmbare Gareinsatz als auch der Deckel des Tastemakers sind Spülmaschinen geeignet. Auch die Handwäsche wird durch die Antihaft-Beschichtung des Innentopfs sehr einfach. Einen Wasserablauf gibt es jedoch nicht.

Fazit: Der Tastemaker ist zum Testzeitpunkt bereits für rund 100 EUR zu haben. Natürlich handelt es sich hierbei auch nicht um ein Profigerät, dennoch macht der Tastemaker was er soll und das gut. Für den geringen Preis und anhand der Leistungen ein durchaus gelungenes und empfehlenswertes Einsteigergerät.

Bilder: Chal-Tec GmbH

 

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