Amica EHC 12550

Ob zum Kuchenbacken, für Brötchen oder die Tiefkühlpizza zwischendurch, der Backofen gehört zu den wichtigsten Geräten in der Küche. Natürlich darf auch ein gut funktionierendes Kochfeld nicht fehlen. Viele entscheiden sich hierbei für die Einbau-Herd Variante. Auch wir haben uns für unseren ersten Herd-Test für die Einbau E Herd-Kochfeld-Kombination EHC 12550 von Amica entschieden. Ob und wie das Set im Test überzeugen konnte, das zeigt der folgende Testbericht.

Bei dem EHC 12550 handelt es sich um ein modernes Einbauherd-Set im Scandium-Design. Der rund 43 kg schwere Herd hat die Maße 57,5 x 59,5 x 59,5 cm. Die Anschlüsse für den Starkstrom befinden sich auf der Oberseite und werden durch eine Abdeckung geschützt. Der Gesamtanschlusswert liegt bei 9,8 kW (Betriebsspannung: 3 N ~ 400 V / 50 Hz). Die Backraummaße (H x B x T) betragen 322 x 408 x 402mm und das Backofenvolumen 66 Liter. Als Backofenzubehör gibt es noch ein Backblech, eine Brat-/Fettpfanne und ein Grillrost.

Weitere technische Daten des EHC 12550:

  • Energieeffizienzklasse: A
  • Anzahl der Garräume: 1
  • Wärmequelle je Garraum: elektrisch
  • Energieverbrauch Konventionell: 0,99kWh
  • Energieverbrauch Heißluft/Umluft: 0,88 kWh
  • Backraummaße (H x B x T): 322 x 408 x 402mm

Die Backofenausstattung kann sich sehen lassen! Zum einen haben wir hier eine 3-fach verglaste Innentür (CoolDoor3), welche eine Backtabelle auf Innentür aufgedruckt bekommen hat. Es gibt insgesamt 5 Backblechträger, welche gut positioniert wurden. Schön ist auch die pflegeleichte, graue Clean-Emaille, für viel Helligkeit im Inneren. (Backofenbeleuchtung 25 W). Womit wir bei den Backofenfunktionen angelangt wären. Zum einen bietet der Amica Herd mit „RapidWarmUp“ eine Schnellaufheizung und zum anderen eine extra Auftaustufe.

Weitere Funktionen sind:

  • Ober / Unterhitze
  • Umluft- Ober- und Unterhitze + Ventilator
  • Unterhitze
  • Infrarotgrill
  • Intensivgrill: Grill + Oberhitze
  • Intensivgrill Top: Grill + Oberhitze + Ventilator

Die Funktionen des Amica 12550 gehen somit schon über die eines normalen Backofens hinaus und sind sehr vielseitig. Weiter geht’s mit der Kochfeldausstattung: Hierbei handelt es sich um ein rahmenloses Glaskeramik-Kochfeld von Schott Ceran

mit folgenden 4 TopSpeed Kochzonen:

  • 1 x TopSpeed-Kochzone: 14,5 cm Durchmesser, 1,2 kW
  • 1 x TopSpeed Kochzone: 18 cm Durchmesser, 1,8 kW
  • 1 x TopSpeed-Zweikreiszone: 12/18 cm Durchmesser, 0,7/1,7 kW
  • 1 x TopSpeed-Bräterzone: 14/25 cm Durchmesser, 1,1/2,0 kW
  • Jeweils eine Restwärmeanzeige für jede Kochzone

Sowohl das Kochfeld, als auch die Front des Herdes sind sehr schön anzusehen. Letztendlich tragen hier vor allem der hochwertig gefalzte Edelstahlgriff sowie die Blende aus gebürstetem Stahl dazu bei. Die Schaltknöpfe sind zwar optisch auch schön anzusehen, dafür sind sie nur aus Kunststoff und fühlen sich im Gegensatz zu den anderen äußeren Merkmalen weniger wertig an. Modern und schlicht ist das Display mit der Anzeige der Uhrzeit oder als Timer-Funktion für die Betriebszeit (Anfang + Ende). Omas Eieruhr hat dank des Kurzzeitweckers auch ausgedient.


 

Das Einbauherd-Set im Test

Wir testen und bewerten die Amica EHC 12550 E Herd-Kochfeld-Kombination u.a. anhand folgender Testkriterien: Handhabung, Funktionen und Reinigung. Das Anschließen funktioniert im Test einfach und schnell. Unser Proband hat hier natürlich schon Erfahrung, daher führt er den Schritt auch ohne einen Elektriker aus. Wer hier über keinerlei Erfahrung verfügt oder unsicher ist, sollte die Installation unbedingt on einem Fachmann machen lassen, denn das Hantieren an Starkstrom ist lebensgefährlich. Die wichtigste Regel beim Anbringen von Herden und Kochfeldern ist natürlich das vorherige komplette Abschalten des Stromes!

Bevor es losgeht muss erst einmal die Uhr eingestellt werden, ansonsten funktioniert der Backofen noch nicht. Der gesamte Herd sollte vor der ersten Inbetriebnahme gereinigt (Ausstattungselemente mit warmen Wasser und etwas Spülmittel reinigen) und ausgeräumt werden sowie bei 250° für 30 Minuten und die Kochflächen ohne Geschirr jeweils für ca. 4 Minuten aufgeheizt werden. Auch das machen wir natürlich im Test und bemerken einen extrem penetranten, lange anhaltenden Geruch. Die Dämpfe/Gerüche, die durch das erste Aufheizen des Backofens sind so stark, dass im Test der Aufenthalt in der Testküche kaum möglich ist. Wichtig ist hierbei Fenster offen zu halten und eine etwaige vorhandene Raumbelüftung zu starten. Erst nach dem 3. Aufheizen bemerken wir einen deutlichen Rückgang des aufdringlichen Geruches und wir können ruhigen Gewissens dem ersten Test-Essen widmen.

Die Bedienungsanleitung ist leicht verständlich und schnell hat sich der Tester daran gewöhnt, alles über die Einstellung der Uhr zu programmieren. Eine tolle Sache, vor allem wenn Brötchen aufgebacken werden sollen oder generell nichts anbacken soll. Als erstes testen wir ausgiebig den Backofen. Was nach dem Anschalten sofort auffällt, ist, dass dieser besonders leise ist. Ohne Umluft kaum hörbar, sodass man das Gefühl bekommt er wäre nicht angeschaltet. Das Licht beleuchtet den Innenraum sehr gut und die gewünschten Temperaturen sind relativ schnell erreicht. Im Test klettert das Thermometer bei normaler Ober/Unterhitze nach ca. 15 Minuten bereits auf 200° C. Wenige Minuten später ist der Maximalwert erreicht. Dank der Schnellaufheizung kann die genannte Temperatur von 150°C sogar in weniger als 10 Minuten erreicht werden. Auch mit Umluft ist der Ofen immer noch angenehm leise. Außen merkt man es dem Backofen nicht an, dass innen schon Temperaturen im Bereich von 250° herrschen, denn sowohl am Griff, an den Bedienelementen und sogar an der Glastür wird nichts heiß. Und das selbst nach über einer Stunde Dauerbetrieb. Die Wärmeverteilung im Backofen ist optimal. Auch kann der Ofen von Amica die Temperatur gut halten. Dabei spielt es keine Rolle ob wir auf Ober/Unterhitze oder Umluft eingestellt haben- jegliches Gargut ist gut durchgebraten oder gebacken.

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