Beurer Fieberthermometer FT 90

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Über die MODE/MEM Taste kann nun zwischen Objekt,- Raum,- Stirntemperatur eingestellt werden. Unser Tester probiert natürlich alle drei Varianten aus. Die erste und wichtigste ist natürlich die Stirntemperatur. Das kontaktlose Messen an der Stirn ist sicher die angenehmste Messmethode zum Ermitteln der Körpertemperatur. Vor allem für Säuglinge und Kleinkinder ist dieser Modus sehr gut. Nach einem kurzen Selbsttest geht es auch schon mit dem Messen los. Im Test muss das FT 90 2-3 cm vor die Stirn gehalten und kurz die SCAN-Taste gedrückt werden. Das Infrarot-Fieberthermometer misst dabei die von der Stirn abgestrahlte Infrarotstrahlung. Diese wird mittels einer Linse auf den Messsensor übertragen und in einen Temperaturwert umgerechnet. Während des zweisekundigen Scans muss das Thermometer über dem Stirngebiet hin und her geführt werden. Danach ertönt ein Piepton, welcher signalisiert, dass der Scan fertig ist.

Der normale Temperaturbereich bei der Stirnmessung liegt im Bereich von 35,8 °C und 37,6°Celsius. Das Ergebnis unseres erwachsenen Probanden: 36,9 °C. Ein gutes Ergebnis, welches auch ein lächelnder Smiley bestätigt J. Auch Fieber kam innerhalb der dreimonatigen Testzeitraums bei einem unserer 4 Testprobanden vor. Dabei erkannte das FT 90 das Fieber sofort und zusätzlich zum traurigen Smiley L erschien ein Fieberwarnton. Sehr schön: Die Messwerte werden automatisch mit Datum und Uhrzeit, sowie Einstufungen (Fieber oder kein Fieber) gespeichert und können mittels MODE/MEM Taste immer abgerufen werden. Das Ganze funktioniert jedoch nur für den Stirntemperatur-Modus und ist bis zu 60 Messungen möglich. Danach wird der jeweils ältere Beitrag gelöscht und überschreiben. Eine tolle Sache, wenn man vergleichen will, wie die Temperaturen von den Vortagen waren. Im Test funktioniert auch diese Funktion einwandfrei. Wichtig ist nur, dass man vor dem ersten Benutzen das Datum und die Uhrzeit einstellt.

Weiter geht’s mit dem Messen der Objekttemperaturen! Diese Funktion ist erkennbar an dem Babyfläschen-Symbol. Gerade hierfür ist dieser Modus auch sehr nützlich, doch einen kurzen Spritzer auf die Handgelenk-Innenseite sollte man trotzdem nicht auslassen, da hier mehr die Glas- oder Plastikoberfläche des Gehäuses als die Flüssigkeit an sich gemessen wird. Auch hier heißt es: 2-3 cm vom Objekt Abstand halten und die SCAN-Taste drücken. Die Temperatur wird sofort ohne Zeitverzögerung angezeigt. Im Test erweist sich auch dieser Modus als sehr genau und hilfreich. Gerade im Bereich unserer Testgeräte ist die Messung der Oberflächentemperatur eine wichtige Angelegenheit und das FT 90 kann mit unseren Messungen durchaus mithalten.

Zuletzt wollen wir noch die Raumtemperaturen ermitteln. Hierzu muss der Tester einfach nur auf das Haus-Symbol navigieren und sofort erscheint die aktuelle Gradzahl. Die Ergebnisse sind in fast allen Tests genau und in den Testräumen wird die Raumtemperatur souverän ermittelt. Insgesamt müssen wir jedoch sagen, dass es bei den Oberflächen- und Raumtemperaturen Schwankungen gab. Diese hielten sich aber in Grenzen, sodass man sagen kann, dass dieses Multifunktionsgerät nicht nur mit einem analogen oder digitalen Thermometer mithalten kann, sondern es übertrifft. Im großen und Ganzen erhielten wir bei den Stirntemperaturmessungen die besten Ergebnisse und eine gute Genauigkeit. Die 2 AAA Batterien halten ca. 3000 Messungen stand.

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