BenQ ScreenBar

Wer viel an Monitoren arbeitet, für den ist gerade in Sachen Augenschonung eine gute Tischlampe ein Muss. Diese bewirken jedoch nicht immer die richtige Temperatur und Stärke, um den passenden Ausgleich zu schaffen. Für dieses Problem hat BenQ die ScreenBar e-Reading Lampe eingeführt. Dies ist die weltweit erste Lampe, die speziell für die digitale Bildschirmzeit entwickelt wurde. Ob die ScreenBar uns in Sachen Funktion und vor allem Lichttechnik überzeugen konnte, das zeigt der folgende Testbericht.

LED-Bildschirme sind praktisch, energieeffizient und der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Büros. Doch Display können auf Dauer den Augen schädigen, vor allem wenn Anwender mit ineffizienter Beleuchtung arbeiten. Wir schon einmal versucht hat, im dunkeln am Monitor zu arbeiten, sich Videos anzusehen oder Computerspiele zu spielen, weiß, wie anstrengend sich dies auf die Augen auswirken kann. Ein gutes Arbeitslicht hilft Anwendern dabei, Ihre Produktivität und Ihren Spaß zu steigern, während gleichzeitig Augenbelastungen vermeiden werden.Bereits sei vielen Jahren beschäftigt sich BenQ mit der Interaktion zwischen Menschen und der Beleuchtungsumgebung bei der Nutzung von elektronischen Geräten wie Computern,Laptops und Tablets. Dabei hat der taiwanische Hersteller herausgefunden, dass die meisten Verbraucher gezwungen sind, mit ineffizienten Beleuchtungslösungen auszukommen. Wenn beispielsweise direkt in die Monitore geschaut wird, sind die Augen immer von der reflektierten Blendung betroffen. Genau diese Situation will BenQ mit der BenQ ScreenBar ändern.

Die LED ScreenBar im Test 

Wir testen und bewerten die BenQ ScreenBar anhand folgender Kriterien: Aufbau, Bedienung, Funktion und Lichttechnik.Sehr schön ist bereits die Verpackung. Hier wird auch gleich die Bedienung erklärt. Sehr innovativ und benutzerfreundlich! 

Die BenQ ScreenBar hat eine Länge von 45 cm und ist optimal geeignet für Monitore mit einem Durchmesser bis 50 cm. Doch auch Bildschirme mit einer Diagonale von 60 cm können mit der ScreenBar für ausreichende Beleuchtung schaffen. Bei 80 cm und mehr wird es allerdings eng. Das Anbringen ist kinderleicht! Die ScreenBar wird einfach an den Monitor angehängt und kann in der Fassung in zwei Richtungen etwas verstellt werden.

Durch das ausgeglichene Gewicht rückseitig am Halter der ScreenBar, hält die Lampe gut am oberen Bildschirmrand. Es werden Bildschirme von 1- 3 cm dicke unterstützt. Unser Testmonitor misst am oberen Rand 2,5 cm und alles sitzt fest am Rahmen. Den Strom holt sich die Lampe via microUSB-Kabel. Dieses ist mit knapp 150 cm lang genug für die Entfernung zwischen PC und Monitor. Oben an der Leiste gibt es folgende vier Bedienelemente: Helligkeit, Farbtemperatur, Auto-Dimmer sowie An/Aus-taste.

Sehr schön ist die Tatsache, dass durch die ScreenBar der Schreibtisch beleuchtet wird, ohne wertvollen Platz zu beanspruchen. Dies ist besonders gut bei kleinen Schreibtischen, wo eine Tischlampe wichtige Grundfläche wegnehmen würde. Zudem vermeidet die ScreenBar Blendungen des Bildschirms. Allerdings reflektiert im Test das obere Gehäuse unseres Bildschirms ein wenig, da dies mit einem schwarzen Hochglanz-Klavierlack lackiert wurde.

Eine leichte Drehung in Richtung Schreibtisch genügt jedoch, um dieses kleine Problem zu lösen. Ebenfalls schön ist der integrierte Umgebungslichtsensors, welche die Helligkeit automatisch und sofort an jede Umgebung anpasst. Wer möchte, kann auch die manuelle Variante nutzen. Im Test gefällt uns die automatische Sensor-Steuerung aufgrund der Einfachheit zwar ganz gut, jedoch erzielen wir beim manuellen Dimmen ein besseres Ergebnis. Zudem verändert die Automatik die voreingestellte Farbtemperatur. Für die einzelnen Stufen reicht es im manuellen Modus entweder den Finger auf die Tasten gedrückt zu lassen oder zu tippen. Aufgrund der Berührungsempfindlichkeit der Tasten, müssen wir beim Tippen manchmal mehrfach drücken, bis eine Einstellung angenommen wird.

  

Es gibt insgesamt 14 Helligkeitsstufen und die zwei Farbtemperaturen Warm- und Kaltweiß. Das gelblich- orange Licht dient dabei zur Beruhigung sowie Regeneration und das weiß/blaue Licht für effektives und konzentriertes Arbeiten. Die Farbtemperatur kann von 2700 bis 6500 Kelvin eingestellt werden. Zum Vergleich: Kerzenlicht hat eine Farbtemperatur von ca. 1500 Kelvin und vermittel ein angenehmes und wohliges Gefühl. Wer also konzentriert am Computer schreiben möchte, der sollte die Lichtfarbe zwischen 4000 k und 6500 k variieren. Man bekommt keine Anzeige über die aktuellen Helligkeitsstufen oder Farbtemperaturen, hier müssen Anwender nach Gefühl einstellen. Ist die falsche Temperatur gewählt oder eine zu hohe Helligkeit eingestellt, kann sich das Licht auch anstrengend auf die Augen auswirken. Hier bedarf es also in Sachen Einstellungen eine häufige und der jeweiligen Umgebung angemessenen Anpassung.

Fazit: 99 EUR sind für eine LED-Lampe zwar etwas viel, jedoch kann die ScreenBar von BenQ deutlich mehr also eine bloße LED-Scheibtischlampe. Sie ist hat viele Einstellungsmöglichkeiten, kann über USB betrieben werden, ist stromsparend und bietet dank der Anbringung am Monitor der Arbeitsfläche mehr Platz. Zudem sorgt sie nicht nur für ausreichend Licht zur Vermeidung von Blendungen des Displays, sondern auch auf dem Schreibtisch. Ob Arbeiten am PC, lesen, Filme schauen oder Spielen, die ScreenBar bietet für jede Situation das passende Licht.

Im Endfazit erreicht die ScreenBar von BenQ 5 von 5 Sternen!

Contentempfehlungen & Anzeigen