Arctic Air vs Arctic Air Smart

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Die Verdunstungs-Klimageräte im Test 

Beginnen wir zunächst einmal mit den äußeren Merkmalen der beiden Produkte. Beide Geräte sind würfelartig und sind in Grauweiß gehalten. Der Arctic Air misst 17 cm x 17 cm x 16,5 cm (L x B x H) und wiegt rund 1 kg. Der Arctic Air Smart ist im Ganzen gesehen rund 2 cm kleiner und wiegt nur 740 g. Beide Gewichtsangaben beziehen sich inkl. Filterkartusche und ohne Wasser. Beide Geräte, sondern nach dem Auspacken einen penetranten Elektronikgeruch auf, welcher jedoch im Laufe, der Tage mehr und mehr nachlässt. Mit unserem Strahlenmessgerät ermitteln wir bei beiden Geräten ausschließlich auf der Rückseite einen Austritt von elektromagnetischen Wellen. Diese bewegen sich beim Arctic Air Smart zwischen ca. 40 und 90 µT (Mikrotesla). Beim Arctic Air geht es bis auf über 240 µT. Die Immissionsgrenzwerte für die Frequenz von 50 Hz liegen hier bei 5 Kilovolt pro Meter (kV/m) und 100 Mikrotesla (100 µT). Somit schneidet hier der Arctic Air Smart besser ab. Jedoch kommt es bei beiden Geräten weder vorne, noch zu den Seiten zu einer Ausstrahlung elektromagnetischer Wellen.

  

Arctic Air                                                                                                                     Arctic Air Smart

Von den Materialeigenschaften her stehen die beiden Produkte sich in nichts nach. Beide weisen eine dünne und wenig wertig anfühlende Plastikummantellung auf. Von der Verarbeitung her sind die beiden Geräte teilweise nicht besonders solide. Die bewegbaren Lamellen sitzen leicht im Rahmen und lassen sich schnell lösen. Ein Wieder einsetzen erweist sich besonders beim Smart als Geduldsprobe. Die Bewegung der Lamellen ähnelt beim Smart die eines Autolüfters. Beim Arctic Air wird das Ganze an einem seitlichen Schieberegler bewegt. In der Größe und Neigungsfähigkeit der Lamellen gefällt uns der Smart ein wenig besser. Interessanter Weise bietet der Kleinere von beiden mit einer Diagonalen von 15 cm einen 1 cm mehr Luftauslassfläche als der Arctic Air.

 

Arctic Air                                                                                                                          Arctic Air Smart

Auf der Oberseite des Arctic Air gibt es jeweils einen An/Ausschalter, ein Modus Knopf und einen Lichtschalter. Beim Smart sind es nur die letzten beiden Knöpfe, wobei der Modusschalter auch als Anschalter fungiert. Zudem befindet sich bei beiden Geräten oben eine Klappe für den Wassereinlass. In den Arctic Air passen nur 0,5 Liter Wasser. Beim Arctic Air sind es 200 ml mehr. Beide haben somit keinen besonders großen Wasserbehälter, was auch von einem so kleinen Gerät nicht zu erwarten war. Die beiden Deckel sind dünn und wirken etwas fragil, wobei hier der Deckel vom Arctic Air etwas die Nase vorn hat. Beim Befüllen punktet jedoch der Smart, da dieser eine Öffnung von 3,6 cm aufweist, während der Arctic Air nur 2,2 cm Platz zum Befüllen bietet.

 

Wassereinlass des Arctic Air                                                                                          Wassereinlass des Arctic Air Smart

Beide Produkte haben eine MAX-Anzeige, wobei es hier beim Bewegen bei beiden schon sehr schnell überläuft. Wir empfehlen das Befüllen des Leitungswassers mittels eines Messbechers oder Trichters, um Wasserüberlaufen zu vermeiden. Wasser und Strom arbeiten bei diesen Geräten eng beieinander, was eine besondere Vorsicht bei der Anwendung verlangt! Sehr schön: Das Hinzufügen von Kältemitteln oder anderen chemischen Stoffen ist bei beiden Produkten nicht vorgesehen. Auf den Unterseiten der Produkte befinden sich jeweils vier Filz Füße, welche auf glatten Oberflächen für einen etwas besseren Halt sorgen.

  

Filter des Arctic Air                                                                                  Filter des Arctic Air Smart

Im Inneren der Geräte befinden sich die Filterkartuschen. Diese lassen sich auf eine unterschiedliche Art und Weise herausnehmen. Während beim Arctic Air einfach die vordere Lamellenabdeckung abgemacht und dann die Kartusche herausgeholt werden muss, wird beim Arctic Air Smart ein kleiner Wagen herausgeschoben, auf dem der Filter sitzt und herausnehmen lässt. Dieses Prinzip finden wir in der Anwendung und Handhabung etwas besser. Hinter dem Wasserfilter befindet sich bei beiden Produkten ein 12 V Ventilator mit einem Durchmesser von rund 15 cm. Dieses Gebläse ist optisch und technisch gleichzusetzen mit einem großen PC-Lüfter. Das Funktionsprinzip ist bei beiden Produkten dasselbe. Die Ventilatoren erzeugen Wind und pusten nun einen Luftstrom durch die Filterkartuschen, welche sich mit Wasser vollgesaugt haben. Durch das Hinausströmen der Luft entsteht ein Verdunstungsvorgang, sodass sich der Behälter nach uns nach leert. Das Schöne an beiden Geräten ist, dass sie anhand ihrer geringen Maße und ihrer Leichtigkeit fast überall ihren Platz finden. Selbst am Schreibtisch machen die beiden Geräte sowohl optisch als auch platztechnisch eine sehr gute Figur.

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