Severin Duo-Waffelautomat WA 2106 - Der Duo Waffelautomat im Test

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Der Duo Waffelautomat im Test

Den ersten Backdurchgang erledigen wir ohne Waffeln. Wir möchten so verhindern, dass die ersten Waffeln den unangenehmen Neugeruch aufnehmen. Laut Bedienungsanleitung sollen wir das Gerät ca. 10 Minuten mit geschlossenen Backhälften aufheizen, damit der Eigengeruch abklingen kann. Dabei müssen wir den Temperaturregler auf höchste Stufe stellen. Das Ergebnis: Auch nach den zehn Minuten riechen wir noch den Neugeruch aber je öfter wir diesen Vorgang machen, umso besser wird es. Nach ca. drei Durchgängen ist der penetrante Geruch verfolgen und wir können mit dem Backen loslegen. Unser Tipp: Nutzen Sie die 10 Minuten, um den Teig zuzubereiten. Dieser darf nämlich nicht lange im warmen stehen, ansonsten können sich salmonellen bilden. Auch darf der Teig nicht zu lange ruhen uns muss ständig in Bewegung bleiben. Ab und zu umrühren ist hierbei eine gute Lösung. Waffelrezepte gibt es im Internet in Hülle und Fülle. Hier sind die Geschmäcker auch sehr verschieden. Wir haben uns für den klassischen Waffelteig entschieden. Das Rezept haben wir von HIER. 

Einen An-Schalter gibt es nicht! Nachdem der Strecker eingesteckt wurde, wird das Waffeleisen in Betreib gesetzt. Im Test wird das Gerät bei maximaler Leistung (ca. 1200 Watt) innerhalb 30 Sekunden heiß. Nach einer Aufheizzeit von rund 8 Minuten (Diese Zeit kann künftig für die Teigzubereitung genutzt werden) kann es auch schon mit den ersten Waffeln losgehen. Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, leuchtet die gründe Bereitschaftsanzeige auf und signalisiert das GO! Severin empfiehlt die Backflächen nur zu beginn mit etwas Fett einzuschmieren. Auch das erledigt unser Tester und reibt die Ober- und Unterflächen vorsichtig ein. 

Im nächsten Schritt befüllt unser Tester die unteren Backflächen mit etwas Teig. Hier muss er darauf achten, dass nicht zu viel hineinfließt, ansonsten schleißen die Flächen nicht richtig und an den Seiten quillt alles heraus. Der Teig geht beim Backen natürlich noch auf. Zu wenig sollte es jedoch auch nicht sein, sonst werden die Waffeln zu klein. Mit ein wenig Übung bekommt man den Dreh jedoch schnell heraus und weiss, wie viel man nehmen muss. So wie auch unser Testproband. Nachdem er die Backhälften zugeklappt hat, wartet er ca. 2 Minuten, bis die grüne Kontrolleuchte aufleuchtet. Diese zeigt auch an, dass die Waffeln fertig sind. Ein erster Blick verrät ihm jedoch, dass sie an manchen Stellen noch zu hell sind. Im Schnitt dauert es auf maximaler Stufe 2 ½ - 3 Minuten, bis die Waffeln ihre gleichmäßigen Bräunungen erhalten. 

Im Test fällt uns auf, dass auch das komplette Kunststoffgehäuse sehr heiß wird. Vor allem im Bereich des Griffs herrschen hohe Temperaturen. Hier spielt auch der Dampf eine große Rolle. Unsere Tester müssen oftmals aufpassen sich nicht zu verbrühen. Noch ein Tipp: Anhand der Dampfentwicklung merkt man auch den Fortschritt. Wird diese weniger sind die Waffeln fast fertig. Insgesamt erweist sich die Kontrolllampe als zuverlässig, auch wenn sie hin und wieder etwas zu früh erlischt. Die Waffeln sind dann zwar schon genießbar, für unsere jedoch noch etwas zu hell. Zwei Minuten sollten es jedoch mindestens sein, damit die Waffeln auch von innen schön durchgebacken werden. Waffeln kleben weniger fest, wenn sie gut durchgegart sind. Wenn das Waffeleisen sich schwer öffnen lässt, wartet man noch eine Minute. Sehr schön: Im Test backen die Waffeln in allen Durchgängen nicht an. Zudem müssen wir nur am Anfang mit etwas Fett einpinseln. Den Rest erledigt die gute antihaft-Beschichtung mit Bravour. Im Test schaffen wir 20 Waffeln in rund 50 Minuten und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Wer knusprige Waffeln bevorzugt, dem empfehlen wir die Waffeln nebeneinander auf ein Kuchenrost zu legen. Aufeinandergestapelt werden sie weich. Unsere Waffeln sehen nicht nur gut aus, sie schmecken auch dem gesamten Team.

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