Ring Floodlight Cam

Überwachungskameras und eine ausreichende Außenbeleuchtung inkl. Bewegungsmelder sorgen in der Regel für einen guten Schutz gegen Einbrecher. Ist eine Alarmsirene noch mit im Spiel ist die Absicherung noch besser. Wie wäre es denn mit einem Produkt, was alle diese Dinge kombiniert und sogar noch optimiert? So wie unser heutiger Testkandidat von Ring: Die Floodlight Cam ist die weltweit einzige bewegungsgesteuerte HD-Sicherheitskamera mit eingebauten Flutlichtern, einer Alarmsirene und Zweiwege-Audio!

Bei der Ring Floodlight Cam handelt es sich um eine netzkabelbetriebene HD Sicherheitskamera mit Doppel-Flutlicht, Gegensprechfunktion und Sirene. Das Produkt bietet eine Gegensprechanlage, Bewegungserkennung, Licht und eine Live-Ansicht mit Video- und Audio-on-Demand auf dem Smartphone oder PC. Die Ring Floodlight Cam ist iOS-, Android-, Mac- und Windows 10-kompatibel. Zudem bietet das Gerät eine Alarmsirene. Diese ist, wie auch das Licht und die Live-Ansicht, per Ring App fernsteuerbar.

Wir testen und bewerten das Produkt anhand folgender Testkriterien: Ausstattung, Materialeigenschaften, Funktion und Bedienbarkeit. In Sachen Lieferumfang ist Ring besonders spendabel: Neben der Kamera, dem Gehäuse und den Lampen gibt es wieder Befestigungsmaterial, Bohreraufsatz, einen Schraubendreher und ausreichend Dokumentation. Sogar an einen kleinen Haken wurde gedacht, der beim Installieren sehr hilfreich ist. In Sachen Software benötigen wir, wie auch bei anderen Ring-Produkten, zunächst einmal ein Ring Konto sowie die Ring App.

Die Ring Floodlight Cam gibt es in schwarz und in weiß. Wir haben die schwarze Version im Test. Die Wandhalterung ist aus Plastik und wirkt, im Gegensatz zum wertigen Metallgehäuse der Floodlight Kamera, etwas fragil. Der Gummi ist zwar gut zum Schutz vor eindringendem Wasser, jedoch spingt er beim Anbringen immer wieder ab und muss neu aufgezogen werden. Die Installation verläuft jedoch insgesamt, dank der tollen Anleitung von Ring, unkompliziert und schnell. Für das Anschließen an den Stromkreislauf benötigen geübte Benutzer keinen Elektriker, doch wer hier keine ausreichende Erfahrung hat, der sollte diesen hinzuziehen.

Achtung: Achten Sie immer darauf, dass Sie den Strom abstellen, bevor Sie mit der Installation der Stromkabel beginnen! Im Grunde ist der Anschluss wie bei jeder normalen Deckenlampe: Es gibt einen stromführenden Draht, einen Neutralleiter und den Schutzleiter. Während der Verkabelung kann die Floodlight Cam inkl. der Lampen mittels des kleinen Hakens aufgehängt werden, sodass im Test nur ein Proband die Installation erledigen kann. Nach dem erfolgreichen Anschließen wird die Floodlight Cam verschraubt und schon kann es losgehen!

Das mitunter Wichtigste dabei ist eine ständige und vor allem gute Verbindung zum Internet. Ohne ein ausreichendes WLAN-Netz im und vor allem um das Haus funktioniert die Vernetzung nicht ausreichend und somit auch nicht die Floodlight Cam. Wer eine schlechte Funkverbindung hat, dem empfehlen wir die Verwendung eines oder mehrerer WLAN-Repeater. Im Test bringen wir die Ring Floodlight Cam ca. 12 Meter von unserem Router entfernt an. Dazwischen befinden sich zudem mehrere Mauern. Ohne Repeater bekommen wir im Test kein Signal und bringen diesen in die Nähe des Routers an. Nun können wir die Floodlight Cam unserem Ring-Konto hinzufügen und diese mittels App bedienen!

Hier haben wir nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, um mit der Kamera in Kontakt zu treten. Als Beispiel gibt es individuelle Einstellungsmöglichkeiten für Licht- und Bewegungszonen sowie Zeitpläne zum automatischen Ein- und Ausschalten der Lampen sowie des Bewegungsmelders. Zudem kann man der Floodlight Cam verschiedene Benachrichtigungstöne zuweisen. Das Hinzufügen eigener Lieddateien ist nicht möglich. Ebenfalls sehr schön ist natürlich das Live-Bild. Anhand diesem können wir nun die optimale Position einstellen. Wir erhalten mit einem Blickwinkel von 270° ein sehr gutes Sichtfeld, auch in die Ferne! Dank des Bewegungsmelders bekommen wir immer dann eine Push-Nachricht, sobald sich etwas in der Nähe bewegt. Die meisten Meldungen bekommen wir durch unerwartete Vierbeiner, die das Grundstück überqueren. Selbst bei Insekten oder Regen gibt es im Test ab und zu Meldungen. In den Bewegungseinstellungen können wir jedoch die Bewegungsempfindlichkeit variieren, sodass beispielsweise nur noch Personen gemeldet werden. Wir empfehlen jedoch den Regler in der Mitte zu lassen.

Bild- und Tonübertragungen bekommen wir im Test mit ca. einer Sekunde Verzögerung. Nur manchmal gibt es keine Verbindung, und wir müssen den Live-Modus zweimal starten, bis ein Bild erscheint. Beim Ton kommt es hin und wieder zu kleinen Aussetzern. Komplette Verbindungsabbrüche von Bild und Ton kommen in den Tests jedoch nicht vor. Insgesamt erweist sich die Ring Floodlight Cam im Test als zuverlässig. Die Videos werden in Farbe und sowohl hochauflösend als auch mit einem sehr weiten Betrachtungswinkel aufgenommen. An diese Qualität kommt keine normale Video-Sprechanlage heran! Ebenso wie die Aufnahmen bei Nacht: Diese sind dank der besonders hellen und abschreckenden Flutlichtern deutlich und Personen sowie Tiere gut erkennbar.

Für Benutzer mit einem Ring Protect Plan wird das Videomaterial in der Cloud gespeichert und bleibt für den Benutzer bis zu 60 Tage ab dem Datum der Aufzeichnung zugänglich; es sei denn, der Benutzer löscht das Videomaterial früher. Wenn ein Nutzer keinen Ring Protect Plan hat, wird laut Hersteller auch kein Videomaterial gespeichert. Mit einem der Ring Protect Pläne können Benutzer innerhalb von 60 Tagen nach der Aufnahme auf das Filmmaterial von Ring-Videos zugreifen und es herunterladen. Die Videoaufnahmen der Ring-Geräte werden auf der Cloud gespeichert, die von Amazon Web Services gehostet wird.

Wer die „Ring Protect-Pläne“ dauerhaft nutzen möchte, der hat nach dem automatischen 30 Tage Test-Zeitraum die Möglichkeit, diesen pro Kamera für 3 EUR pro Monat oder 30 EUR pro Jahr dauerhaft zu nutzen. Wer mehrere Ring Geräte hat, für den steht die Option Protect Plus mit 10 EUR pro Monat oder 100 EUR pro Jahr zur Verfügung. Kostspielig aber durchaus nützlich, gerade wenn man Aufnahmen von Einbrechern auswerten möchte.

Wer Einbrecher auf frischer Tat ertappt, kann wahlweise die Gegensprechanlage nutzen oder er betätigt ebenfalls via App einfach die Sirene. In dem Falle ertönt ein schriller Alarmton mit einem Geräuschpegel von über 100 Dezibel! Im Test lässt sich die Sirene zuverlässig ein- und ausschalten. Für ein Haus mit mehreren Eingängen, Terrassen, Garagen und Gärten empfehlen wir das Verbinden mehrerer Spotlight-Kameras. Mit der Kombination aus mehreren Ring Produkten rund ums Haus können Anwender einen Ring der Sicherheit um das gesamte Heim schaffen.

Fazit: Wer sein Grundstück ausreichend und mit einfachen Mitteln überwachen will, der ist mit der Ring Floodlight Cam gut aufgehoben. Diese Kamera verbindet eine gute Außenbeleuchtung inkl. Bewegungsmelder, Sirene und Gegensprechanlage. Mit derzeit rund 300 EUR ist das Produkt nicht gerade günstig, aber in der Relation zu den Funktionen und Leistungen ist der Preis absolut gerechtfertigt. Hausbesitzer können mit mehreren dieser Geräte ihr gesamtes Haus und Areal überwachen, ohne viel Installationsaufwand. Im Großen und Ganzen erwies sich die Floodlight Cam im Test als praktisch, souverän und zuverlässig. Das Produkt ist sehr innovativ und benutzerfreundlich. Zudem lässt sich die App mit anderen Ring Produkten kombinieren, und Anwender sind auch unterwegs tatsächlich „immer zu Hause“, so lange die Internetverbindung mitspielt.

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