MEDION AKOYA P66051 / P66057

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Im Testbetrieb

Nach dem ersten Anschalten dauert es nur wenige Sekunden, bis das Betriebssystem gestartet ist. Ebenso verhält es sich beim Herunterfahren des PCs. Kein Aufwärmen oder warten, hier können wir sofort mit Anwendungen loslegen. Dabei spielt es im Test keine Rolle, ob wir zwei, drei oder mehr Programme gleichzeitig laufen lassen, der MEDION AKOYA P66051 reagiert sehr schnell und präzise. Dies ist vor allem auf das 256 GB große PCIe SSD Laufwerk zurückzuführen. Die PCIe SSD bietet für Programme deutlich schnellere Ladezeiten als eine herkömmliche SSD.

Auch der Intel Core i5-8400 Prozessor leistet im Test gute Arbeit. Dieser bietet 2,8 GHz, bis zu 4,0 GHz mit Intel Turbo-Boost Technologie und 9 MB Intel Smart Cache. Etwas verwundert hat es uns, dass „nur“ 8 GB RAM (7,86 GB sind verwendbar) verbaut wurden, doch diese sind in Kombination mit den anderen Komponenten für die meisten Anwender völlig ausreichend. Durch seine hohe Taktfrequenz arbeitet der DDR4-RAM des Systems sehr schnell und beschleunigt die Ladezeiten der Programme. Gleichzeitig spart der DDR4-Arbeitsspeicher durch eine niedrige Spannung Energie und ist besonders effizient. Ob anspruchsvolle Grafikprogramme oder hochauflösende AAA-Spiele, dank der NVIDIA GeForce GTX 1050 mit 2 GB GDDR5 VRAM funktioniert auch hier im Test alles schnell und ohne ruckeln. Die Grafikkarte basiert auf der extrem leistungsstarken und energieeffizienten Pascal-Architektur und liefert im Test eine überzeugende Leistung.

Systemabbrüche oder schwerwiegende Pannen kommen im Test nicht vor. Auch mit dem vorinstallierten Betriebssystem Windows 10 ist alles im grünen Bereich. Eine gute Leistung bietet der AKOYA auch beim Kopieren von Daten über die USB-Buchsen. Dank USB 3.1 und dem starken Mainboard funktioniert die Datenübertragung im Test besonders schnell. Der Lüfter ist besonders leise und auch generell hören wir keine Geräusche, die man sonst üblicherweise von einem stark arbeitenden Rechner kennt. Die Wärmeentwicklung hielt sich selbst bei hoher Auslastung in Grenzen.

Abschließend noch ein Kommentar zum Hot-Swap Festplattenwechselrahmen. Dieser bietet an der Vorderseite des Geräts eine einfache Austauschmöglichkeit von Festplatten sogar während des Betriebes. Dies eigent sich perfekt für Datensicherung, Datenaustausch und alternative Betriebssysteme. Im Test haben wir so mehrere unterschiedlich große Festplatten einstecken können. Diese wurden problemlos als zusätzlicher Wechseldatenträger anerkannt und wir konnten problemlos auf die Daten zugreifen. Mit diesem nützlichen Extra können auch zusätzliche interne Festplatten benutzt und der Speicher auf eine einfache Art und weise erweitert werden.

Fazit: Insgesamt erwies sich der AKOYA P66051 im Test als Souverän und zuverlässig. Die Anschlussmöglichkeiten könnten in der Menge etwas mehr sein, dafür gibt es den neuesten USB-Standard. Die einzelnen Komponenten sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Mit dem Mainboard sind sowohl anspruchsvolle Office-Anweder als auch Gamer zufriedenstellt. Auch bekommen Anwender viel Speicher- und Erweiterungsmöglichkeiten. Den AKOYA P66051 gibt es zum Testzeitpunkt für rund 800 EUR. Ein stolzer Preis, für den Käufer aber auch viel geboten bekommen.

 

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