E-Bike Test: A2B Shima silver

Das Wetter könnte derzeit für Radfahrer kaum besser sein. Viel Sonne, kaum Regen oder Wind, so macht der Frühlingsanfang Spaß. Nicht nur die Fahrrad- und Motorrad-Saison startet wieder, auch E-Bikes schmücken auch in diesem Frühjahr wieder die Straßen. Elektrofahrräder sind längst nicht mehr nur etwas für Senioren. Nicht zuletzt weil die Modelle immer sportlicher werden, hat auch die jüngere Kundschaft die E-Bikes für sich entdeckt und so reißt der Run auf Pedelecs auch in dieser Saison nicht ab. Wir starten in den tollen Aprilmonat mit einem ganz besonderen E-Bike Test. Unser Kandidat heißt A2B Shima und ist ein sogenanntes Speed-E-Bike, da es auf bis zu 45 Stundenkilometer schafft. Wie das ganze im Detail aussieht, zeigt der folgende Testbericht:

Genaugenommen ist das Shima von A2B ein S-Pedelec (Speed-Pedelec), da es nur mit Tretunterstützung auf 45 km/h bringt. Zudem gibt es eine Anfahrhilfe bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h. Möglich macht das Ganze ein bürstenloser 500 Watt starker Nabenmotor, sowie ein 36V 13,2Ah Akku. Weitere Highlights des Shima sind die hydraulischen Scheibenbremsen (vorne und hinten), die Suntour SF13-NCX Telescopic Federung und die Shimano XT 8-speed Schaltung.

 

Weitere technische Daten:

 

  • ·         Maximale Motorunterstützung: 45 km/h
  • ·         Reichweite: bis zu 60 km
  • ·         Display: Hintergrundbeleuchtung, Geschwindigkeit, Distanz, Fahrmodus und Akku-Ladezustand
  • ·         Akku: Hi-Tech Lithium-Ionen-Akku von Samsung, 36V 13,2Ah
  • ·         Ladezeit: 5-6 Stunden
  • ·         A2B Motor/ Antrieb: 500W bürstenloser DC Nabenmotor
  • ·         Schaltung: Shimano XT 8-speed
  • ·         Bremsen: Hydraulische Tektro Dorado Scheibenbremse (vorne und hinten)
  • ·         Federung: Suntour SF13-NCX Telescopic, 63mm Travel
  • ·         Rahmen: 6061 Y-Alurahme
  • ·         Reifen: Kenda Krusader 24'' x 2,35 mit Pannenschutz
  • ·         Gewicht: 30 kg

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Der erste Eindruck

Was nach dem Auspacken des A2B Shima sofort auffällt ist der hochwertige und gut verarbeitete Aluminiumrahmen. Ob Schrauben, Kunststoffteile oder Schweißnähte, der Rahmen hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Dasselbe gilt für die gesamte optische Erscheinung des Elektrofahrrads. Die silberne Lackierung rundet das Design ab und lässt das Shima frisch und modern wirken. Die Mischung aus Schwarz und Silber machen das Shima zu einem echten Blickfang. Mit rund 30 kg (inkl. Akku) ist das Elektrofahrrad nicht gerade das Leichteste, doch wir haben es hier immerhin mit einem Speed-Bike zu tun. Ein weiterer Blickfang sind die breiten 24“ Kenda Krusader Reifen mit Pannenschutz. Sie sehen nicht nur toll aus, sondern bieten einen hochwertigen Mantel und Schlauch in bester Verarbeitung. Alle Kabel und Bowdenzüge sind gut sortiert und teilweise auch innenverlegt. Ob Schutzbleche, Zahnräder, Kette, Gangschaltung oder Bremsscheiben, auch hier sieht alles gut aus!

Wie eingangs schon erwähnt, treibt das E-Bike ein bürstenloser 500W DC Nabenmotor an. Zur Erklärung: Hierbei handelt es sich um einen Elektromotor ohne Bürsten, bzw. Schleifkontakte. Bei diesen Motoren besteht zwischen dem beweglichen Rotor und dem feststehenden Stator kein elektrischer Kontakt. Der Nabenmotor greifet nicht unmittelbar in die Kette, sondern arbeitet direkt an der hinteren Radnabe. Der Vorteil: Nabenantriebe sind besonders wartungsarm, bieten eine direkte Kraftübertragung- direkt auf das Rad- und sind sehr zuverlässig. Weitere Vorteile von Nabenmotoren sind die gute Dynamik, kompakte Bauweise und eine kleinere Belastung der Kettenkomponenten.

Die Nachteile: Das System ist etwas hecklastig, da sich auch der Akku im Heckbereich befindet. Beim Tragen des E-Bikes ist der Schwerpunkt hinten. Zudem ist der Hinterradausbau umständlicher als bei Mittelmotoren oder Vorderrad-Antrieb und das System ist bisher lediglich mit Kettenschaltung möglich. Insgesamt macht der Motor einen hochwertigen und robusten Eindruck. Wer sich mit E-Bikes nicht auskennt, der bemerkt ihn eventuell nicht einmal, da er so gut in das Hinterrad verbaut wurde. Der ca. 5 kg schwere 36V 13,2Ah Akku sitzt unter dem Gepäckträger und ist abschließbar. Die maximale Traglast des Gepäckträgers beträgt 10 kg.  Eine 2. Person kann und darf damit nicht mitgeführt werden.

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Aufbau und Testvorbereitung

Um das A2B Shima startbereit zu machen, müssen wir im Test nicht viel unternehmen. Der Tester muss lediglich den Lenker montieren und den Akku aufladen. Die Batterie ist in rund 3 Stunden voll aufgeladen und das Anbringen und Anschließen des Akkus verläuft einfach und schnell. Im Test können wir ihn zum Aufladen einfach ein und ausbauen. Einmal eingerastet sitzt er fest verankert am Bike und lässt sich durch nichts erschüttern. Generell gilt: Ein E-Bike Akku sollte stets an einem trockenen Ort bei Temperaturen von ca. 10-21° Celsius gelagert werden.

Wichtige Hinweise: Bei diesem E-Bike ist Helmpflicht angesagt! Bis die Industrie einen geeigneten Helm entwickelt hat, sollte ein geeigneter Fahrradhelm ausreichen. Das A2B Shima gilt in Deutschland als Kleinkraftrad, wofür eine Zulassung, eine Versicherung und eine entsprechende Fahrerlaubnis erforderlich sind. Bitte informieren Sie sich daher vor der Fahrt über die in Ihrem Land geltenden Gesetzte. Zudem gibt es gewisse Ausstattungsvorschriften, die z.B. eine einen Rückspiegel vorschreibt. Auch diesen hat das A2B Shima mit im Programm. Der Spiegel lässt sich einfach anbringen, sowie abschrauben und bietet eine gute Sicht nach hinten. Den Schulterblick kann er natürlich nicht ersetzten, doch das gilt für alle Kraftfahrzeuge. Zudem müssen die Räder eine Profiltiefe von mindestens einem Millimeter aufweisen und mit Profilrillen versehen sein. Unser Testbike besteht auch dieses Prüfkriterium.

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