HTC U Play und HTC U Ultra im Test

Kaum auf dem Markt und schon im Test: Die beiden neuen HTC Smartphones U Play und U Ultra. Kaum standen die beiden HTC Smartphones auf dem Redaktionstisch, haben Sie für Aufsehen gesorgt. Kein Wunder, denn solch ein Gehäuse hatten wir bis jetzt nie im Test. Sowohl das HTC U Play als auch das U Ultra verfügen über ein Glas-Display und eine innovative und neuartige Oberfläche. Das 5,2“ Display des U Play und der 5,7 Zoll große Bildschirm des U Ultra tragen ebenfalls zur imposanten Erscheinung bei. Welche technischen Highlights die Geräte noch haben und wie sich das U Play und U Ultra im Test zeigen, dass gibt es im folgenden Beitrag zu lesen.

Gleich nach dem Auspacken fällt den Testern das einzigartige Design auf. Die schicken Displays aus Corning Gorilla Glass (U Play), bzw. Corning Gorilla Glass 5 mit abgerundeten Kanten beim U Ultra sehen nicht nur wertig aus, sie fühlen sich auch so an. Das Gleiche gilt für die Rückseiten der beiden HTC Geräte. Im Prinzip ist bei beiden Smartphones nur noch der Rahmen aus Metall gefertigt, die Rück- und Vorderseiten bestehen aus Glas. Um genau zu sein bestehen die Rückseiten des U Play und U Ultra aus mehreren gefärbten Glasschichten, die miteinander verschmolzen werden. Neben einer höheren Solidität gibt es dadurch auch je ein interessantes, farbliches Design.

Die Rückseiten der beiden Smartphones wirken- je nach Lichteinfall- im Alltag mal dunkler oder mal heller. Das fällt im Test in Räumen vor allem beim U Ultra auf, da es eine weiße Rückseite hat. Durch Reflexion entsteht hier auch immer ein unterschiedlicher, perlmuttartiger Farbschimmer. Beim HTC U Play fällt es in räumlicher Umgebung betrachtet im Test nicht so sehr auf, da das Test-Smartphone eine schwarze Rückseite hat. Dennoch zeigt auch das schwarze Gerät im Licht Veränderungen in Form von Schattierungen aus einer Mischung aus tiefdunklem Grün und Schwarz. Was im Test jedoch auffällt ist, dass sowohl das Glasgehäuse, auch das Display des U Play und U Ultra sehr spiegeln. Vor allem bei Sonneneinstrahlung bemerken wir die Spiegelung stark. Die starken Reflexionen der Oberflächen sind bei beiden Geräten bei Sonneneinfall extrem. Das starke Spiegeln und Blitzen eignet sich gut für Benutzer, die mit ihrem Smartphone auffallen möchten. 

Wie jeder weiß ist Glas nicht gerade das bruchfesteste Material, daher gibt es bei beiden Smartphones auch eine durchsichtige Schutzhülle aus Kunststoff dazu. Diese dämpfen das schöne Design etwas und ohne die Hüllen hat man ständig Angst, dass das Gerät hinfallen und das Glas zerspringen könnte. Die Oberfläche der beiden Smartphones ist zudem sehr rutschig, was die Sache nicht gerade beschönigt.

Streng genommen handelt es sich bei den Smartphones HTC U Play und U Ultra um Phablets, wobei das U Play gerade so in diese Kategorie passt. Im Großen und Ganzen liegt das U Play mit seinem 5,2 Zoll (13,21 cm) Bildschirm einfach besser in der Hand. Das U Ultra ist mit einem 5,7 Zoll (14,48 cm) großen Display schon eher als Phablet einzustufen und nichts für kleine Hände. Selbst unser Tester mit relativ großen Händen empfindet das Gerät als zu groß. Vor allem wenn es darum geht das U Play in die Hosentasche zu stecken. Wer sich daran nicht stört bekommt dafür zwei gestochen scharfe, hochauflösende Displays mit guten Helligkeits,- Kontrast- und Farbwerten. Das U Ultra wird seinem Namen gerecht und löst sogar in Ultra HD (4k) auf. Um genau zu sein sind es 2.560 x 1.440 Pixel. Hinzu kommt ein weiteres Display am oberen Rand. Hier gibt es zudem 2.0 Zoll und 160x1040 Pixel. Das U Play löst hingegen „nur“ in FHD 1.080p (1.080 x 1.920 Pixel) auf. Beide Bildschirme wirken hochwertig verarbeitet und fühlen sich ebenso wertig an.

Die beiden Kameras können sich ebenfalls sehen lassen. Die Hauptkamera des HTC U Play bietet 16MP und die des HTC U Ultra nimmt Fotos mit einer Auflösung von zwölf Megapixeln auf. Die Bilder sind bei beiden Kameras sehr gut. Farben und Schärfe kommen gut zur Geltung und auch in dunklerer Umgebung werden die Fotos noch gut ausgeleuchtet. Im Test fällt das gute Lichtverhältnis vor allem bei dem Smartphone U Ultra auf. Beide Frontkameras lösen mit 16 Megapixeln auf, was bei Smartphones keine Normalität darstellt. Die im Test geknipsten Selfies sind qualitativ sogar besser als Aufnahmen von Hauptkameras anderer Smartphones.

Beide HTC U Geräte verfügen über einen sehr großen Arbeitsspeicher. HTC U Play: 3GB – HTC U Ultra: 4GB. Beim Prozessor macht hingegen nur das U Ultra das Rennen. Dieses ist mit einem Qualcomm Snapdragon 821, 64 Bit Quad-Core, bis zu 2,15 GHz ausgestattet wohingegen das U Play nur einen MediaTek Helio P10, Octa-core, 64-bit besitzt. Beide Geräte können dennoch in Sachen Rechenleistung mit gleichwertigen High-End Smartphones durchaus mithalten.

Auch in puncto Speicherplatz bekommen Anwender viel geboten. Das U Play weist einen 32GB großen und das U Ultra sogar einen 64GB großen ROM Speicher auf. Beide Geräte verfügen über eine Speichererweiterung mittels microSD (Bis zu 2 und 4 TB). Im Gegensatz zum U Ultra kommt das HTC U Play noch mit Android 6 auf den Markt. Ein Update auf Android 7 soll jedoch bald folgen. HTC Sense ist bei beiden Geräten an Bord. Der neue Intelligenter Assistent HTC Sense Companion ist zum Testzeitpunkt noch nicht verfügbar, daher können wir hierzu auch noch nichts Konkretes sagen, außer, dass wir schon sehr gespannt sind!

Der Sound ist zwar bei beiden Modellen durchaus vorzeigbar, jedoch punktet auch hier das U Ultra ein wenig mehr. Zur Tonausgabe nutzt das HTC U Ultra neben dem Lautsprecher auf der Unterseite auch den Telefonhörer. Dadurch ergibt sich ein räumlich klingender Stereosound, der uns im Test sehr beeindruckt hat. Ebenso natürlich auch die Wiedergabe von 4K Videos oder Full HD Filme (beim U Play). Dieses beherrscht- ebenso wie das U Ultra- die U Sonic-Technologie für den Kopfhörer, den man jedoch bei beiden Geräten am USB-C-Anschluss einstecken muss. Laden und hören gleichzeitig ist nicht möglich, da auf einen 3,5“ Klinkenstecker verzichtet wurde. In Sachen Herstellungsbedingungen/Produktion kommuniziert HTC offen und gibt an darin bestrebt zu sein darauf zu achten, dass in der Liefer/Produktionskette Menschenrechte und Umweltstandards eingehalten werden.  

Fazit: Das Design des HTC U Play und vor allem des U Ultra hebt sich von der Konkurrenz deutlich ab, jedoch ist das U Ultra durch das zweite Display insgesamt sehr groß geraten. Beide Geräte besitzen hervorragende Kameras und liefern gute Leistungen ab. Ob normale Anwendungen oder grafisch besonders anspruchsvolle Spiele, die Leistung der beiden HTC Geräte kann im Test voll und ganz überzeugen. Beide Smartphones oder besser gesagt Phablets haben ihre Vor- und Nachteile in Sachen Hardware und äußere Merkmale. Von der Optik und der Größe hat das U Play im Test eindeutig die Nase vorn, was die Hardware angeht ist das U Ultra besser.

Auch preislich liegen die beiden HTC Geräte auseinander: Das HTC U Play ist für 449 EUR zu haben. Für das HTC U Ultra muss etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden: Hier liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 749 EUR. Das Endfazit steht aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Nachtests (Sense Companion) noch aus.  

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