Cloer 3810

Für viele gehört am Morgen ein frisch geröstetes Toastbrot genauso dazu wie eine Tasse Kaffee. Umso wichtiger ist ein gut funktionierender und ausdauerfähiger Toaster. Geräte für 2 Toastscheiben gibt es zwischen 5 und 100 EUR. Nicht immer sind die Teuren Toaster auch die Besten aber wer zu wenig investiert darf keine Höchstleistungen erwarten. Wir haben uns in unserem heutigen Toaster Test daher ein Produkt aus der mittleren Preiskategorie genommen und den Cloer 3810 von Cloer ausgiebig getestet. Wie sich der Toaster im Test gezeigt hat und ob die Brotscheiben geschmeckt haben, das zeigt der folgende Testbericht.

Bei dem Toaster Cloer 3810 handelt es sich um einen sogenannten Langschlitztoaster für 2 Toastscheiben. Mit den kompakten Maßen (L = 40 cm x B = 10,5 cm x H = 17,5 cm) und dem modernen Design passt der Toaster gut auf jede Küchenarbeitsplatte, ohne viel Platz wegzunehmen. Das Innere wird umringt von einem mattierten, wärmeisolierten Edelstahlgehäuse. Zudem gibt es einen Brötchenaufsatz, eine Nachhebevorrichtung und eine Graubrot-Funktion für verschiedene Brotsorten. Eine Stopptaste sowie ein stufenlos wählbarer Bräunungsgrad runden den Funktionsumfang ab.

Als erstes empfehlen wir natürlich wie immer die Bedienungsanleitung zu lesen. Gerade bei Toastern ist dies wichtig, da viele eine „Vorglühphase“ haben. Als erstes testen wir die Handhabung: Hier gibt es- wie bei allen Toastern- nur eine übliche Prozedur: Toastscheiben rein, Bräunungsgrad auswählen, anschalten, abwarten.  Sowohl das Einlegen, als auch die Entnahme funktionieren auf Anhieb gut. Nur bei kleinen Brotscheiben ist die Entnahme manchmal etwas fummelig, da sie nicht so weit herausragen wie zum Beispiel Sandwichbrote. Durch hochdrücken des Rasters ist die Entnahme kleiner Toastscheiben jedoch erleichtert. Wie zuvor erwähnt hat der Cloer 3810 einen Regler für einen stufenlos wählbaren Bräunungsgrad. Zwischen den Stufen 1 und 6 sind hier viele Bräunungsformen möglich. Die einen mögen lieber hellen Toast, wieder andere lieber besonders dunkle Scheiben. Vorsicht bei schwarzen, angebrannten Toastbroten: Diese gehören in den Mülleimer, denn beim Rösten entsteht Acrylamid. Dies ist eine Substanz, die nachweislich Krebs erzeugen und das Erbgut schädigen kann. Somit gilt die Faustformel: Je dunkler die Toastscheiben geröstet sind, desto stärker sind sie belastet.

Der Toaster erreicht im Test die besten Ergebnisse in den Stufenbereichen 2-3. Insgesamt röstet der Cloer 3810 gleichmäßig und souverän. Lediglich bei den Stufen 5 und 6 werden die Scheiben zu dunkel. Mit der Röstdauer sind die Probanden sehr zufrieden, denn besonders lange müssen sie in den unteren Stufen nicht auf ihre Scheiben warten. Der Auswurf ist leise und die Scheiben fliegen nicht im hohen Bogen aus dem Toaster. Das Ergebnis kann sich sehen, riechen und schmecken lassen. Die Toastbrotscheiben sind gleichmäßig gebräunt und haben eine krosse aber nicht zu harte Röstung. Geschmacklich ist ebenfalls alles im grünen Bereich aber hier kommt es natürlich auch immer auf das jeweilige Brot an. Die Graubrot Aufwärmfunktion ist ebenfalls ein nettes Extra, was auch gesündere Brotsorten schmackhafter macht. Dank dieser Funktion schmeckt z.B. Weizenmischbrot wieder wie frisch gebacken. Der Toaster wird nicht besonders heiß und hat sogar eine Sicherheitsabschaltung, wenn sich der Toast verklemmt.

Zudem gibt es einen abnehmbaren Brötchenaufsatz. Dieser hat den Vorteil, dass er auch zur Seite gelegt werden kann und stört so nicht beim Herausnehmen der Toastbrotscheiben. Brötchen und Croissants werden auf dem Aufsatz gut aufgebacken. Auch das gleichzeitige Erwärmen von Brot und Brötchen funktioniert im Test problemlos. Dank der Krümelschublade punktet der Cloer 3810 auch durch eine leichte Reinigung. Das Edelstahlgehäuse ist jedoch etwas fleckanfällig. Fingerabdrücke können aber mit einem Tuch schnell wieder weggewischt werden. Achtung: Keine nassen Tücher verwenden und vor der Reinigung immer erst den Stromstecker ziehen! Zudem darf natürlich niemals in die Schlitze gegriffen werden, solange ein Toaster unter Strom steht.   

Fazit: Der 3810 von Cloer bereitete im Test nicht nur optisch ansprechende Toastscheiben zu, auch geschmacklich waren sie bei den Probanden der Hit. Dank der Langschlitzbauweise nimmt der Toaster wenig Platz auf der Arbeitsplatte weg und macht auch beim Aufbacken von Brötchen eine gute Figur. Die Bedienbarkeit und Souveränität hat die Tester ebenfalls überzeugt. Bei einem aktuellen Preis in Höhe von rund 40 EUR machen Verbraucher hier nichts falsch. Wir können den Cloer 3810 auf jeden Fall empfehlen und finden den Preis sehr angemessen! 

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Bilder: Cloer Germany

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