Ralinger Spezial Salze im Vergleich

Die Spülmaschine gehört gerade in Familienhaushalten zu den wichtigsten und am häufigsten genutzten Haushaltsgeräten. Kein Wunder, denn hier gibt es jeden Tag etwas zum Saubermachen. Für viele muss es da schnell gehen und der Griff zum Spülmaschinen-Tab ist da sehr einfach. Ob Fettlösekraft,  Klarspüler oder Wasserenthärter, die kleinen Helfer versprechen viele Dinge und lassen manuelle Nachfüllvorgänge entfallen. In der Regel empfiehlt es sich jedoch auch bei Spülmaschinentabs regelmäßig Salze hinzuzufügen. Wir haben uns gleich drei verschiedene Salzsorten der Ralinger Salz Handels-GmbH zur Brust genommen, die Auswirkungen auf unser Testgeschirr ausgewertet und die Salze miteinander verglichen.

Ohne das richtige Maschinengeschirrspülmittel wird dreckiges Geschirr nicht richtig sauber, das sollte jedem klar sein. Viele greifen hier zu den sogenannten Multitabs. Dank der einfachen Dosierbarkeit erleichtern diese das Alltagsleben und sollen für gute Reinigungsergebnisse sorgen. Gewisse Geschirrreiniger Tabs können bei einem Wasserhärtegrad bis ca. 21° deutscher Härte in der Regel auch ohne den zusätzlichen Einsatz von Klarspüler und Regeneriersalz genutzt werden. Anmerkung: Geschirrreinigertabs und Multitabs sind nicht notwendigerweise das Gleiche. Ohne Salzzugabe funktioniert es halbwegs nur, wenn die Geschirrreinigertabs oder Multitabs Detergenzien (von den Reinigungstabsherstellern „mit Salzfunktion“ genannt) enthalten, die das im Wasser gelöste Magnesium und den Kalk in der Schwebe halten.

Wofür man Spülmaschinensalz benötigt

In haushaltsüblichen Spülmaschinen ist ein sogenannter Ionenaustauscher verbaut, welcher dafür sorgt, dass Kalzium- und Magnesium Ionen aus dem Wasser aufgenommen werden. Spülmaschinensalze werden daher oftmals auch als Regeneriersalz bezeichnet. Auf diese Weise wird die Wasserhärte gesenkt, wodurch weniger Kalk und Seifenablagerungen im Wasser zurückbleiben, welche sich nach einer gewissen Zeit in der Maschine und vor allem auf dem Geschirr ablagern. Das im Regenerierharz enthaltene negativ geladene Schwefelion bindet den im Wasser gelösten Kalk. Ein Regenerierharz wird- je nach Spülmaschine- ab einer Wasserhärte von 4° dH bis 6° dH benötigt. Irgendwann sind alle Schwefelionen im Regenerierharz mit Kalkionen belegt. Die Zufuhr von Salz versetzt das Regenerierharz dann wieder in die Lage, Kalk aus dem Wasser aufzunehmen.

Genau gesagt verdrängen die in der angerührten Salzsole sich befindenden, in hoher Konzentration vorliegenden Natriumionen die Magnesium- und Kalziumionen aus dem Regenerierharz. Anschließend können die Kalk- und Magnesiumionen wieder die aus dem Spülmaschinensalz stammenden Natriumionen aus dem Regenerierharz verdrängen. Der chemisch-physikalische Hintergrund ist, dass Kalzium- und Magnesiumionen doppelt positiv geladen sind und sich deswegen an die Kationen des Harzes anlagern, denn Natriumionen (hier aus dem Spülmaschinensalz stammend), sind nur einfach positiv geladen.

Wenn alle Kationen des Harzes mit „Kalk“ belegt sind, wird der Wasserkreislauf unterbrochen. Eine Sole wird angerührt und durch das Regenerierharz gespült. Aufgrund ihrer sehr hohen Konzentration in der Sole sind die einfach geladenen Natriumionen aber bindefreudiger als die doppelt geladenen Kalzium- und Magnesiumionen. Die Natriumionen nehmen an den Schwefelionen die Position der Magnesium- und Kalziumionen ein. Diese werden nun ausgeschwemmt und gelangen in das Abwasser. Der Wasserkreislauf wird wieder geöffnet. Aufgrund ihrer höheren elektrischen Bindefähigkeit verdrängen nun abermals die Kalzium- und Magnesiumionen die einzelnen Natriumionen aus dem Regenerierharz.

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