SurfTab ventos 9.7

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Auch dieses Jahr werden sicher wieder Tablet-PCs schön verpackt unter den Weihnachtsbäumen liegen. Um hier dem Weihnachtsmann die Auswahl zu erleichtern, stellen wir heute ein neues und besonderes Tablet vor. Es handelt sich um das SurfTab ventos 9.7 von TrekStor. Muss es immer gleich ein iPad sein? Wir sagen nein und erklären warum.

Das SurfTab ventos 9.7 bringt als Zubehör ein USB 2.0-Kabel (Micro-USB), ein USB-Host-Adapterkabel (Micro-USB (USB-A), ein Reinigungstuch, das Netzteil (100 V - 240 V) und die Kurzanleitung mit ins Haus. Die Kabel sind alle samt recht kurz geraten. Hier hätte der Hersteller ruhig etwas mehr „Leine geben“ können. Bereits an der Verpackung merken wir: Der Tablet-PC ist groß! Die Maße belaufen sich auf  243 mm x 190 mm x 11.5 mm (B x H x T). Unglaubliche 9.7“ (24,8cm) misst das Display des ventos. Und dies bei einem Gewicht von nur 620 g. Die Auflösung besträgt1024 x 768 Pixel.

Ein wichtiger Vorteil gegenüber der „Apfel-Konkurrenz“ ist die Schnittstellen-Vielfalt! Wir sehen folgende Anschlussmöglichkeiten: Mini HDMI, Stereo Audio out, Mikrofon, Bluetooth, 1 x Hi-Speed USB 2.0, WLAN, USB-Host (Micro-USB - USB-A) und microSD (max 32GB). Zudem gibt es Stereo-Lautsprecher. Zudem hat das SurfTab zwei Kameras integriert. Auf der Rückseite sehen wir eine 2.0 MP und auf der Vorderseite eine 0.3 MP Linse. Sowohl das Gehäuse, als auch das Display wirkt wertig und robust. Hier hat man wirlich das Gefühl einen haltbaren Tablet-PC in der Hand zu halten, der nicht nach wenigen Bewegungen knirscht oder das Gehäuse anfängt zu wackeln.

Nach dem ersten Anschalten dauert es nur wenige Sekunden, bis das SurfTab betriebsbereit ist. Als Betriebssystem ist Android 4.0.4 vorinstalliert. Der vom Hersteller angegebene 16 GB große Speicher wird zum Teil vom OS und den bereits vorinstallierten Apps benutzt, daher bleibt insgesamt (interner und NAND Flash) als Speicher  noch 14,09 GB verfügbar. Wem das immer noch zu wenig ist, der kann via microSD noch bis zu 32 GB erweitern. Zudem können andere externe Speichermedien wie USB-Stick oder externe Festplatte angeschlossen werden. Dazu muss das USB-Host-Kabel in den USB-Host micro-USB Anschluss gesteckt werden. Im Test wollen wir nun alle drei Varianten ausprobieren. Den Anfang macht eine 32GB große microSDHC Karte von SanDisk. Um auf das Speichermedium zugreifen zu können, öffnet der Tester den bereits vorinstallierten File-Explorer. Die micoSD wird prompt anerkannt und unser Testproband hat vollen Zugriff auf alle Dateien. Das Gleiche funktioniert mit dem getesteten 32 GB USB Stick von Kingston, sowie mit der 1TB Festplatte von Seagate.


Weiter geht’s mit den Kameras. Die 2.0 MP Linse auf der Rückseite, sowie die 0.3 MP Linse auf der Vorderseite erzielen im Test nur durchschnittliche Werte. In dunklen oder künstlich belichteten Räumen knipst das SurfTab ventos 9.7 mit der Innenkamera nur unterbelichtete und verpixelte Bilder. Dasselbe erweist sich beim Filmen. Hier kommt noch hinzu, dass die Audiowiedergabe lückenhaft ist. Das Sound-Problem besteht jedoch nicht im MP3- oder Video-Modus. Hier kommt der Sound, dank der guten Positionierung der Lautsprecher, gut rüber.

Als Videoformate spielt das SurfTab ventos im Test alle gängigen Formate wie avi, wmv und mp4 problemlos ab. Weitere unterstützte Formate sind MKV, MOV, RM und RMVB. Durch Plugins oder Applikationen über das App Center lassen sich weitere Formatunterstützungen integrieren. Als Audioformate werden MP3, WAV, OGG, AAC, FLAC unterstützt.


Das Handling des SurfTab ventos 9.7 ist als gut bis sehr gut einzustufen. Im Test erweist sich der Tablet PC als schnell und zuverlässig. Ob Programme, Spiele oder Internet-Anwendungen, das SurfTab navigiert schnell und reagiert prompt auf Berührungen. Kein Wunder, ist doch hier ein kapazitives Multitouch-Display, sowie ein Rockchip, Cortex A9 Dual core, 1.6 GHz Prozessor verbaut worden. Der Grafikprozessor Mali 400 MP (400MHz, 4-Cores), sowie der DDR3 RAM Speicher von 1GB leisten auch ihren Beitrag zur guten Leistung des SurfTab. Auch der G-Sensor macht seinen Dienst, dank der automatischen Rotation in 4 Richtungen, sehr gut. Ist der Sensor auf Automatik eingestellt wechseln die Positionen schnell und genau. Besonders das Surfen im Internet erweist sich als souverän und schnell. In nur 9 Sekunden lädt das SurfTab unsere mit Flash bestückte 122kb große Startseite. Der Zweifinger-Zoom und das flüssige, fast ruckelfreie navigieren, machen dem Namen SurfTab alle Ehre. Im Test fällt auf, dass im Längs-Modus noch etwas ruckelfreier navigiert werden kann als im Quer-Modus. Ein Tipp am Rande: Auch ein Tablet-PC ist ein Computer, daher empfehlen wir vor dem ersten Surfen die Installation einer Anti-Viren Software, welche vor allem auf Internetanwendungen spezialisiert ist. Ohne Firewall surfen ist leichtsinnig und birgt unnötige Risiken. Wir empfehlen: Kaspersky Internet Security. Diese Software hat sich bisher in allen Tests, sowohl online, als auch offline, als zuverlässigen und sicheren Begleiter erwiesen. Zuletzt noch ein großes Lob bezüglich der Stromversorgung. Im SurfTab wurde ein 8000 mAh Li-Polymer-Akku verbaut.  Dieser schafft im Dauertest (Anschalten, ausschalten, Stand-by, Spiele, Internet, Videos) ca. 8,5 Stunden. Diese Aukkuleistung toppt ebenfalls alle bisherigen Test-Tablets.

 

Fazit: Das SurfTab ventos 9.7 von TrekStor ist das bisher beste, von uns getestete Tablet und kann unserer Meinung nach den „Big Playern“ wie iPad und Co nicht nur von den technischen Daten die Stirn bieten. Das SurfTab ist schon ab 239 EUR auf Amazon zu haben. Das ipad 3 ist derzeit für das Doppelte zu haben. Die Kameras konnten uns zwar nicht ganz überzeugen, dafür u.a. das Handling, die Anschlussvielfalt und die starke Leistung des Tablets. Wer viel Wert auf Apps, Games, Office und Internet legt, ist mit dem ventos 9.7 gut bedient. Zudem gibt es viel Speicher und Zugriff auf externe Speicher. Dank der USB-Host Funktion können sogar externe Hardware-Geräte angeschlossen werden. Weitere Infos über das SurfTab gibt es HIER

 

 

 

 

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