Motorola RAZR Smartphone

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Fünf Jahre ist unser erster RAZR-Test nun schon her. Damals war das V3 noch in aller Munde und jeder wollte sich das begehrte Gerät ergattern. Heute gehören Klapp-Handys schon fast zum alten Eisen und für viele muss es nun ein Smartphone sein. Motorola hat die scheinbar perfekte Lösung: Einfach das alte Handy in ein Smartphone umwandeln. Ob dies gelungen ist und vor allem wie, zeigt der folgende Testbericht.

Um ehrlich zu sein erinnert nur noch der Name und der Geruch an den Vorgänger, denn das neue RAZR Smartphone bietet einen 4,3''(10,9 cm)  Super AMOLED Advanced qHD (540 x 960) Display, Android 2.3.5 (Gingerbread), einen 1,2 GHz Dual-Core-/Dual-Channel-RAM-Prozessor, 1 GB RAM und vieles mehr. Das RAZR ist nur 127 g schwer und nur 7,1 mm tief. Auf Deutsch: Es ist unglaublich flach! Das RAZR  liegt gut, ja fast schon zu gut in der Hand, denn wäre es noch leichter könnte man meinen es sei ein Spielzeug-Handy. Das Display erstreckt sich über die gesamte Front, inklusive der 4 Sensor-Tasten. Oben sehen wir das Motorola-Brand. Die silberne Platte hebt sich auf dem rundum schwarzen Smartphone deutlich ab. Ohne viel „Schick Schnack“: Oben gibt es den micro-USB und den HDMI-Anschluss. Auf  der Rückseite sehen wir die 8 MP Kamera, sowie den LED-Blitz und den Lautsprecher. Auf der rechten Seite gibt es den An/Aus-Schalter, sowie den Lautstärkenregler. Links erkennen wir ein Kläppchen, worunter sich der micro-SD und der Micro-SIM-Slot befinden. Das Schöne daran: Um die Karten zu wechseln muss weder die Rückabdeckung, noch der 1780 mAh Akku entnommen werden. Letzterer kann jedoch auch nicht so einfach ausgewechselt werden.

Nach knapp 25 Sekunden ist das RAZR startbereit. Schon beim Hochfahren bemerken wir das extrem farbenfrohe Display. Im Homescreen macht sich der Super AMOLED Display erst richtig bemerkbar. Kräftige Farben und eine gute Helligkeit lassen so manches Konkurrenz-Smartphone blass aussehen. Anmerkung der Redaktion: Das RAZR ist unser erstes Test-Smartphone mit AMOLED-Technologie. Das Display ist äußerst robust und reagiert auf kleinste Berührungen. Auch Multitouch ist möglich! Nettes Feature: Wechselt das RAZR in den Stand-by Modus schaltet das Display sich im Retro-TV Look aus. Die Sensortasten reagieren ebenfalls gut. Die Motorola-Eigene Benutzeroberfläche kann uns nicht ganz überzeigen. Hier wirkt manches ziemlich eckig und abgehackt, aber Designs sind ja Bekanntlicherweise Geschmackssache. Die integrierten Apps sind sozusagen die Basics, die jedes Smartphone haben sollte. Hierzu zählen wir Apps wie Alarm, Aufgaben, Kalender, Market, Kamera, etc. Doch auch Quick Office ist mit an Bord.
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Das Motorola RAZR Smartphone wird mit einem internen Speicher von 16 GB angepriesen. Unser Testexemplar hat jedoch „nur“ rund 12 GB freien Speicher zur Verfügung, wovon etwas 6 für Windows Media Sync bereitstehen. Doch es geht noch mehr: Dank micro-SD können wir jedoch im Test noch bis zu 64 GB aufstocken. Einfach an den PC schließen und als Festplatte nutzen ist nicht drin. Zunächst müssen wir die Synchronisationssoftware MotoCast installieren, dann haben wir Zugriff auf den internen und externen Speicher, sowie die Möglichkeit mit dem PC zu synchronisieren.

Bei allen Anwendungen und vor allem beim Surfen, macht sich der starke 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor mit 1 GByte RAM bemerkbar. Hier hätten es auch 1,5 GHz sein können. Dennoch, im Test zeigt sich das RAZR Smartphone äußerst flott und öffnete Webseiten teilweise in nur einer Sekunde. Das Surfen im mobilen Internet verläuft ebenfalls schnell und einfach. Das RAZR hat eine 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und Autofokus. Die Testbilder können sich durchaus sehen lassen! Sie überzeugen mit guter Schärfe und kräftigen Farben. Der Full-HD-Camcorder bietet eine Auflösung von bis zu 1080p. Die Videos sind ebenfalls sehr gut geworden. Auch der Musik-Player sollte erwähnt werden, denn dieser bietet einen tollen Sound und ist sehr benutzerfreundlich. Wo wir gerade bei der Akustik sind, diese ist auch im Gesprächsmodus sehr gut. Der 1780 mAh große Akku des RAZR lässt sich zwar nicht austauschen, dafür hält er  im Test lange durch. Rund 5 Stunden im Sprach-Modus, 6 Stunden beim Dauer-Surfen.

Fazit: Das V3 hat einen würdigen Nachfolger! Das RAZR Smartphone sieht nicht nur futuristischer aus, es hat auch technisch Fortschritte gemacht! Am meisten hat uns der AMOLED-Screen überzeugt. Auch die Speicherkapazitäten sind enorm. Schnelles Arbeiten, gutes Handling und die gute Kamera runden das ganze ab. Ob das RAZR Smartphone zum gleichen Kultstatus gelangt wie sein Vorgänger wird die Zeit zeigen, doch eines ist jetzt schon sicher: Das RAZR hebt sich wieder einmal ab. 

 

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