Olympia Taschenrechner LCD-1110

Sie sind seit rund 40 Jahren auf dem Markt und auch heute noch kaum aus dem Büroalltag wegzudenken: Die Rede ist von Taschenrechnern! Auch wenn es diese bereits als Software in jedem PC-Betriebssystem gibt, legen viele immer noch Wert auf einen physischen Rechner. Diese sind immer betriebsbereit, verbrauchen wenig Strom und einfach zu handhaben. In unserem heutigen Test haben wir uns für den Taschenrechner LCD-1110 von Olympia entschieden. Die Vor- und Nachteile des Produktes gibt es auf den folgenden Seiten zu lesen.

Der erste elektronische Taschenrechner im Kleinformat wurde 1967 von Texas Instruments entwickelt. Der rund 1,5 kg schwere Prototyp dieses ersten Taschenrechners ist heute im berühmten Smithsonian Museum in Washington, D.C. zu sehen. Schon dieser lief bereits mit Batterien, was zu dieser Zeit eine kleine Sensation war, denn frühere Taschenrechner benötigten noch einen Stromanschluss. Die ersten kommerziell vertriebenen Taschenrechner wurden 1969 und 1970 von den Firmen Compucorp, Sanyo, Sharp und Canon entwickelt. Erst seit Ende der 80er Jahre kamen die ersten grafikfähigen Taschenrechner (GTR) auf den Markt. 

Den Olympia Taschenrechner LCD – 1110 gibt es in den Farben Weiß, Silber, Schwarz und Rot. Wir haben uns für die Farbe Schwarz entschieden. Ganz klassisch gibt es das Einzeilige LC-Display mit 10 Stellen. Mit den Maßen von 11,7 x 7 x 1 cm eignet sich der Rechner sowohl für die Hosentasche als auch auf dem Schreibtisch. Als Lieferumfang gibt es eine kleine Kunststoffhülle, worin der LCD 1110 eingeklebt werden kann. Diese Hülle ist etwas knapp bemessen, was sich vor allem beim zuklappen bemerkbar macht. Der Klappdeckel verhindert jedoch das unbeabsichtigte Einschalten unterwegs. Ohne die Hülle macht der Taschenrechner von Olympia auf dem Schreibtisch zwar optisch eine bessere Figur, dafür rutscht er aufgrund seiner nur 81 Gramm und der glatten Rückseite auf besonders glatten Oberflächen leicht hin und her. Von den Materialen her wirkt der LCD 1110 sehr robust und er wurde gut verarbeitet.

Der Taschenrechner wird durch Batterie- und Solarbetrieb betrieben. Eine 1,5 Volt Batterie ist bereits im Produkt enthalten. Die Belegung der gummierten Tasten ist wie von anderen Rechnern gewohnt und mit guten Abständen. Das Produkt ist somit auch für Personen mit besonders großen Fingern geeignet. Als besondere Funktionen gibt es neben Prozent (%) die Wurzelrechnung (√), die Speicherfunktion (M+, M-, MRC), total löschen und Korrektur (ON/C/CE). Das Rechnen macht mit den angenehmen Tasten und dank des deutlichen Displays mit klaren Ziffern viel Vergnügen. Lediglich bei einem etwas weiten Abstand lässt die Deutlichkeit der Zahlen etwas nach. Hier wäre eine Anwinkelung des Displays noch etwas besser gewesen.

Stellen, wo die Anzeige zahlentechnisch nicht mehr mitkommt, werden mit eingeblendeten Hochkommas versehen. Natürlich kann man mit diesem Rechner auch die MwSt. oder andere Prozente addieren. Für naturwissenschaftliche Mathematik eignet sich der Rechner natürlich nicht, dafür optimal für das Büro oder den Privatbereich. In pucto Batteriehaltbarkeit ist bei diesem Produkt von mehreren Jahren auszugehen. Der Olympia-Taschenrechner schaltet sich im unbenutzten Zustand nach einiger Zeit automatisch aus, sodass auch hier eine hohe Effizienz geboten wird. 

Fazit: Für nur rund 6 EUR ist der LCD-1110 zurzeit zu haben. Ein besonders günstiger Preis für einen überaus zuverlässigen und funktionalen Taschenrechner. Ob am heimischen Schreibtisch, am Arbeitsplatz oder in der Hosentasche, der Taschenrechner von Olympia macht überall eine gute Figur! Für das schnelle Ausrechnen für zwischendurch eignet sich dieses Produkt sehr gut und aufgrund der dualen Energieversorgung ist auch stromtechnisch mit einer besonders langen Laufzeit zu rechnen.

Contentempfehlungen & Anzeigen

Neueste Kommentare

  • nightcrawler
    Zu der Zitronensäure auch noch micropur oder aquaclean aus dem schiffszubehör zugeben, gibts auch als ...

    Weiterlesen...

     
  • Methusalem
    Saugleistung ist sehr gut, aber der Griff ist unpraktisch (zu dick, man hat das Gefühl mam hält ...

    Weiterlesen...