MAGLITE LED ML300L & ML150LR

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In Sachen Leuchtkraft stehen die beiden Produkte sich ebenfalls in nichts nach. Beide Produkte bieten über 1000 Lumen Leuchtleistung. Zum Vergleich: Eine handelsübliche Taschenlampe für rund 3 EUR bietet in der Regel um die 100 Lumen. Bei den Security Funktions-Taschenlampen sind es meistens ca. 300 Lumen. Bei unseren Maglite-Modellen sind es um genau zu sein 1002lm bei der ML300L und 1082lm bei der ML150LR. Die maximale Helligkeit der ML300L beträgt 65407 Candela. Die Einheit "Candela" stammt aus dem lateinischen und bedeutet Kerze. Ein Candela (1 cd) beschreibt einen Lichtstrom von einem Lumen pro Raumwinkel. Bei der ML150LR sind es 52555cd. Als weiterer Vergleich: Ein Monitor hat in etwa eine Leuchtdichte von 100 bis 120 cd.

Die Leuchtstärke der beiden Maglite Taschenlampen ist so beeindruckend, dass wir im Test mit nur einer der beiden Taschenlampen einen kompletten Raum mit einer Größe von etwa 10m² komplett beleuchten können. Auch größere Räume und lange Treppenflure können mit den Lampen gut ausgeleuchtet werden. Die Leuchtkraft ist zudem auch physisch spürbar. Halten wir im Test unsere Hand in einem Abstand von ca. 3 cm vor die jeweilige Lampe, merken wir eine deutliche Hitzeentwicklung. Nach wenigen Minuten erhitzt sich das vordere Drittel der ML150LR zudem so stark, dass man sie dort nicht mehr anfassen sollte. Bei der ML300L gibt es dort nur eine leichte Wärmeentwicklung. Lediglich nach rund 10 Minuten Betrieb wird es auch hier heißer. Die Griffe beider Taschenlampen werden jedoch selbst im Dauertest nicht heiß, sondern lediglich bei der ML150LR etwas wärmer. Das Wärmemanagement ist eine der zentralen Funktionen der Taschenlampen. Maglite hat diese Herausforderung mit der Entwicklung einer innovativen Kühltechnologie gelöst. Die ML150LR ist die erste Taschenlampe, die die kürzlich patentierte Technologie nutzt, die nur bei Maglite erhältlich ist.

Auch die Leuchtweite kann sich mit 511 Meter (ML300L) und 458 Meter (ML150LR) buchstäblich sehen lassen. Ob in Räumen oder draußen, die Helligkeit und der Lichtradius sind außerordentlich gut. Das verbesserte und besonders schnell zu handhabende Fokussierungssystem passt sich bei beiden Maglite Modellen von Punkt zu Flut mit weniger als 1/4 Umdrehung des Kopfes an. Beide Taschenlampen verfügen über mehrere Betriebsmodi, welche sich mittels Batteriedeckel und Anschalter einstellen lassen. Quick Click nennt sich die elektronische Umschaltung zur Auswahl aus 5 Betriebsmodi: High Power, Low-Power, Öko, Momentlicht und Stroboskop. Der Zugriff findet dank des Anhalters schnell statt. Ob die große oder kleinere Maglite im Test, einmal kurz geblendet und unser Tester klagt über einen kurzzeitigen Sehverlust. Somit eignen sich diese Taschenlampen auch gut zur Abwehr von Personen oder Tieren. Hierzu eignet sich bei beiden Produkten auch der Blitzmodus (Stroboskop), welcher sich durch ein dreimaliges Drücken des Anschalteknopfes einschalten lässt. Der enormen Belndkraft beider Maglite-Taschenlampen kann kaum jemand wiederstehen. Selbst bei geschlossenen Augen ist die Lichteinwirkung grenzwertig. Beim zweimaligen Drücken des Anschalters gibt es den Eco-Modus. Dieser sorgt bei beiden Taschenlampen für eine geringere Leuchtkraft, dafür aber für eine längere Ausdauer. Bei der kleineren Maglite beträgt diese so 79 Stunden. Bei der großen Maglite LED sind es sogar bis zu 434 Stunden, also 18 Tage! Diese hervorragende Effizienz ist vor allem der LEDs der neuesten Generation zu verdanken, mit denen es möglich ist, mehr Licht mit geringerem Stromverbrauch zu produzieren, als noch vor kurzem angenommen werden konnte.

Im Falle eines Stromausfalls oder anderem Notfall sind somit beide Taschenlampen geeignet, wobei die ML300L hier aufgrund der Batterien längerfristig gesehen die bessere Wahl ist. Zu Hause oder im Auto kann unter normalen Umständen die ML150LR jedoch problemlos per Netzstecker oder 12V Steckdose geladen werden. Die ML150LR ist die erste mittelgroße Taschenlampe von Maglite, die mit Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePO4) Akku-Chemie arbeitet. Diese Chemikalie soll eine höhere Sicherheit als ältere wiederaufladbare Chemikalien bieten und ein schnelleres Wiederaufladen ermöglichen. Im Test können wir die Taschenlampe bereits nach etwa 2 Stunden wieder voll aufladen. Der Ladevorgang ist aufgrund des praktischen Ladegeräts schnell und einfach zu handhaben. Zudem bietet die ML150LR mit bis zu 2.000 Lade/Entladezyklen eine lange Lebensdauer. Im Falle eines Defekts oder Aufbrauchens, kann der Akku problemlos ausgewechselt werden. Bei der ML300L müssen nach Aufbrauchen der Stromversorgung lediglich vier neue D-Cell Batterien eingelegt werden. Preislich gesehen sind diese professionellen Taschenlampen auf einem angepassten Niveau: Der ML300L-S4015L kostet in Deutschland derzeit rund 120 EUR. Bei der ML150LR-4019F sind es derzeit ca. 130 EUR. Diese Preise spiegeln sich jedoch eindeutig in der Qualität wider.

Fazit: Die beiden Maglite-Taschenlampen übertreffen im Test in Sachen Materialeigenschaften und Leuchtleistung alles zuvor Dagewesene! Beide Produkte sind sehr solide und hochwertig. Zudem wurden beide Modelle gut verarbeitet. Beide Taschenlampen sind optimal zu handhaben und bieten praktisch einstellbare und zugleich nützliche Funktionen. An die Leuchtkraft der beiden Lampen kommen nur wenige heran. Letztere hat uns im Test ebenfalls sehr beeindruckt. Die beiden Taschenlampen eignen sich sowohl für zu Hause, aus auch unterwegs oder im gewerblichen sowie professionellen Bereich.

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